"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 3. Februar 2011


Ehrenurkunde und Ehrenplakette
beim Radeberger Neujahrsempfang


Im Rahmen des Neujahrsempfangs der Stadt Radeberg am 30. Janaur 2011 im Kaiserhof ehrte Oberbürgermeister Gerhard Lemm verdienstvolle Bürger bzw. Vereine und dankte ihnen herz-
lich für ihr Engagement und ihren Einsatz.
(v.l.n.r.)
Klaus Viecenz erhielt eine Auszeichnung mit der Ehrenurkunde der Stadt Radeberg für seine langjährige Tätigkeit im RSV Radeberg.
Ebenso wurde die Ultimate Sound Crew (USC), stellvertretend Michael Wogan (übergeben an Michael Weber) für ihre langjährigen Aktivitäten mit der Ehrenurkunde ausgezeichnet.
Mit der Ehrenplakette der Stadt Radeberg ehrte OB Gerhard Lemm postum Peter Adler und übergab diese an die Lebensgefährtin Kornelia Mittler
Der Hüttertalverein e.V., stellvertretend Alfons Saupe, erhielt die Ehrenplakette der Stadt Radeberg für sein gemeinnütziges Engagement im Hüttertal.
Den vollständigen Wortlaut der Neujahrsansprache von Oberbürgermeister Lemm lesen Sie in unserer Ausgabe 5.
Text und Fotos: Red.


Markt der Generationen
bald in Radeberg


Was macht eine Stadt wie Radeberg attraktiv? Sicherlich eine funktionierende Infrastruktur, ausreichend Arbeitsplätze, ein dem Bedarf entsprechendes Angebot an Schulen und Kindertagesstätten. Eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr gehört ebenso dazu wie ein interessantes Angebot zur Freizeitgestaltung und nicht zu letzt, ein ansprechendes Stadtbild. Baufällige Gebäude und Ruinen sind nun mal kein Touristenmagnet.
Und auch wenn man alltagsbedingt nicht jedes Detail mehr wahrnimmt, in Radeberg hat sich in den letzten 20 Jahren viel getan. Ein attraktiver Stadtkern wurde geschaffen, Straßen und Häuser saniert, Gewerbegebiete wurden gleichermaßen wie Einkaufszentren erschlossen und auch für Industrie und Wirtschaft ist Radeberg ein interessanter Standort. Dennoch gibt es sie auch noch in Radeberg, die Flächen, auf denen sich in den letzten zwei Jahrzehnten nicht wirklich was getan hat und welche bis heute keiner sinnvollen Nutzung zugeführt werden konnten. Eine dieser Flächen ist das Gelände Ecke Oberstraße/Pulsnitzer Straße. Momentan wird das Areal noch von alten Häusern und Ruinen gesäumt, doch in nicht allzu ferner Zukunft sollen an deren Stelle groß wachsende Bäume den Parkplatz des Marktes der Generationen als eine Art grüner Saum umschließen. Die Gründe für den Bau des Marktes liegen für John Scheller, dem Betreiber des Edeka am Markt auf der Hand und auch vom Stadtrat bekam der Radeberger Unternehmer bereits im letzten Jahr grünes Licht. „Zum einen bietet der jetzige EDEKA zu wenig Lagerfläche, aber auch die Gänge sind zu eng, so dass es schwer ist, den Anforderungen aus der demographischen Entwicklung, aber auch den Anforderungen, welche Menschen mit Behinderungen an einen Markt stellen, gerecht zu werden.“ Eine Verkaufsphilo-
sophie, welche diese Ansprüche hingegen berücksichtigt, ist die Grundlage des neuen Marktes der Generationen. Soziale Aspekte werden besonders berücksichtigt und wirtschaftliche dabei nicht außer Acht gelassen. So wird es neben der bedarfsgerechten Einrichtung für Behinderte (z. B. breitere Gänge) auch Lesehilfen für ältere Kunden, eine Spielecke, Wickeltisch, Kunden-
waschbecken und individuelle Beratung vor Ort geben. Das angebotene Warensortiment um-
fasst gleichermaßen Produkte für Familien wie für Senioren oder Singlehaushalte. Bereits im Juni letzten Jahres besuchte John Scheller gemeinsam mit Bewohnern und Mitarbeitern des Epilesiezentrums Kleinwachau einen Markt der Generationen in Chemnitz. Die dort gewonne-
nen Eindrücke und Erkenntnisse sollen in Planung und Bau des Marktes in Radeberg mit einfließen.

Hier ist Ihre Idee gefragt!


Ebenfalls mit einfließen, jedenfalls in die Gestaltung einer parkähnlichen Ruhezone, sollen Ideen und Vorschläge der Radeberger Bürgerinnen und Bürger.
Entstehen wird diese Ruhezone an der Ecke Pulsnitzer Straße/Oberstraße und soll, wie die Bezeichnung schon sagt, zum Ausruhen und Verweilen einladen. Momentan gibt es die Idee, die historische Radeberger Postsäule an dieser Stelle wieder neu entstehen zu lassen. Doch auch gegenüber ande-
ren Vorstellungen und Wünschen aus der Bevölkerung ist die EDEKA-Unternehmensgruppe aufgeschlossen und ruft aus diesem Grund gemeinsam mit dem Planungsbüro Schubert und Ihrer Heimatzeitung „die Rade-
berger“ dazu auf, Vorschläge und Ideen, sei es als Skizze oder niedergeschrieben, zur Gestal-
tung dieser Ruhezone in der Redaktion Ihrer Heimatzeitung einzureichen. Eine Jury, welche sich aus den drei Initiatoren dieser Aktion zusammensetzt, wird die Vorschläge bewerten und die Gedanken in die Planung mit einfließen lassen. Zusätzlich wird für eine besonders interes-
sante oder ausgefallene Idee eine Prämie von John Scheller ausgelobt. Bleibt also nur noch der Blei- oder Buntstift zu spitzen und getreu dem Motto „Die Gedanken sind frei“ dem weißen Blatt Papier etwas Leben einzuhauchen.
Text: Red., Fotos: Red./PB Schubert


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