"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 24. Februar 2011


Gemeinderat Arnsdorf beschließt
Haushaltssatzung 2011


9100135,- EUR, das ist die Summe, die die Ge-
meinderäte von Arnsdorf am Montagabend für das Haushaltsjahr 2011 fest-
setzten. Dabei entfallen laut Haushaltssatzung auf den Verwaltungs-
haushalt 5936595,- EUR sowie auf den Vermö-
genshaushalt 3163540,- EUR. So weit die nüchter-
nen Fakten. Interessant werden diese Zahlen im Vergleich zum Haushalts-
jahr 2010. So fällt das Gesamtvolumen des Haushaltes für 2011 zwar etwas geringer aus als im Vorjahr, dies liegt jedoch in der Tatsache begründet, dass 2011 die Maßnahmen und somit auch die Gelder aus dem Konjunkturpaket II entfallen. „Sicherlich“, so die Bürgermeisterin Martina Angermann, „müssen wir am Sparkurs unserer Gemeinde festhalten. Aber ein Haushaltsvolumen von rund 9 Mio. EUR für dieses Jahr stellt im Vergleich zu den ersten Jahren unserer Konsolidierung eine durchaus erfreuliche Tat-
sache dar.“ Und so plant die Gemeinde neben der Festigung ihres Haushaltes natürlich auch weitere Investitionen. „Wichtige und notwendige Vorhaben“, so die Bürgermeisterin, „werden wir in allen Ortsteilen beginnen, vorantreiben oder zum Abschluss bringen.“
Eines der großen Projek-
te, welches in diesem Jahr fertig gestellt wer-
den soll, ist die Sanierung der Arnsdorfer Grund-
schule (Foto oben).
Insgesamt sind nach Ab-
schluss der Arbeiten rund 3,5 Mio. EUR in den Bau geflossen, welcher nach den Herbstferien wieder in den regulären Schulbe-
trieb eingebunden wird. Eine offizielle Einweihung mit Festakt und Tag der offenen Tür gibt es dann ca. 14 Tage später.

Ein zweites großes Vorhaben der Gemeinde ist die Sanierung des Kulturhauses Fischbach (Foto unten). „Hier haben wir den Startschuss für den 1. Bauabschnitt für 2011 fest im Plan.“ 25 000,- EUR sollen dieses Jahr in das Dorfgemeinschaftshaus fließen, wovon 150 000,- EUR in Form von Fördermitteln nach den ILE-Richtlinien beantragt worden. Je nach den finanziellen Möglichkeiten der Gemeinde soll mittelfristig das Bauvorhaben in weiteren Abschnitten voran-
getrieben werden.
Ebenso beschlossene Sache sind die Sanierungsarbeiten an der Turnhalle Wallroda. „Nachdem wir im letzten Jahr dieses Vorhaben zurückstellen mussten, sind die Erneuerung des Daches und der Fenster in diesem Jahr dringender denn je“, weiß Arnsdorfs Bürgermeisterin weiter zu berichten. 33 000,- EUR sind für die Sanierung der Turnhalle mit in den Haushalt eingestellt. Doch auch in den Neubau der Gasthofbrücke Wallroda, die Ausstattung von Hort und Grund-
schule, die Ausrüstung der Freiwilligen Feuerwehren und die Ortskernsanierung wird weiter investiert, so dass die Gemeinde trotz Schuldenabbaus alle notwendigen und wichtigen Investitionen tätigen kann.
Text und Fotos: Red.


Prämierung des besten Vorschlages


Ideenfindung für Ruhezone
Ecke Oberstraße/Pulsnitzer Straße


In unserer Heimatzeitung Ausgabe 5 vom 4. Februar 2011 auf Seite 3 im Zusammenhang mit der Vorstellung des EDEKA-Projektes Markt der Generationen, waren Ihre Ideen und Vorschlä-
ge für die Neugestaltung einer Ruhezone auf der Ecke Oberstr./Pulsnitzer Str. gefragt. Nach nunmehr rund drei Wochen wurden die eingereichten Vorschläge durch John Scheller, EDEKA-
Markt Radeberg, Matthias Klauck, EDEKA-Projektierung, Mario Schubert, Planungsbüro, und Ingo Engemann, Heimatzeitung die Radeberger, in Augenschein genommen. Vorab gesagt, sprachen sich die mehrheitlichen Vorschläge, bezüglich der geplanten Postsäule, für den Marktstandort aus. Daraus folgend entstanden für die Ruhezone der Ecke Oberstr./Pulsnitzer Str. vorwiegend Ideen wie beispielsweise verschiedene Brunnen kombiniert mit Sitzgelegen-
heiten bzw. auch eine Touristeninformation oder auch Großplastiken mit gestaffelten Pflanzun-
gen kombiniert. Letztendlich wurde jedoch der Vorschlag von Dirk Hantschmann zur Prämie-
rung favorisiert, welcher sich in seiner Art auch an die historischen Ereignisse dieses Standortes anlehnt.
„Die Grundidee meines Vorschlages bezieht sich auf den historischen Ort, an dem die Ruhezone entstehen soll. So ist an dieser Stelle ein Meilen-
stein der Automobilin-
dustrie gelegt worden und zwar durch die Firma von Friedrich August Emil Heuer. Besser bekannt durch die Vereinigung mit Carl Heinrich Gläser zur Firma Gläserkarosserie GmbH. Die damaligen Fahrzeugaufbauten be-
standen in erster Linie aus einem Holzgerüst welches mit Blech ver-
kleidet wurde. Genau an dieser Stelle geht meine Idee weiter. Eine künstlerische Holzkonstruktion aus verwitterungs-
festen Robinienholz, welche sich in Form und Gestaltung an einer damaligen Karosse anlehnt. Diese Konstruktion, so stelle ich mir vor, sollte an wenigstens drei Seiten offen sein und von der Größe her so gestaltet sein, dass darunter mehrere Sitzgelegenheiten angeordnet werden können. Als Dach könnte ich mir eine Kupferverkleidung vorstellen, in die ein Wasserlauf inte-
griert ist. Dieser Wasserlauf könnte in einem Wasserfall übergehen welcher auf einen „Kotflü-
gel“ trifft, um danach erdbodengleich zu versiegen. Wasser finde ich als Element der Beruhi-
gung unbedingt wichtig. Ebenso das Element Holz und natürlich viel Grün in jeder Form von Pflanzen. Der sogenannte „Kotflügel“ und Teile einer „Schallschutzmauer“ könnten mit heimi-
schen Sandsteinbrocken gefertigt werden, das gebe zusätzlich einen schönen warmen und ruhigen Ton.
Eine Gedenktafel, erinnernd an Heuer und Gläser, sollte natürlich nicht fehlen.“
P. S. der Redaktion:
Dieser Ideenfindung lagen auch mehrere „anonyme“ Zusendungen vor, wie beispielsweise die der „Meckergruppe Radeberg“ oder der „Radeberger Freigeister“. Das Problem jedoch, wer würde im Gewinnfall den Preis abholen, so blieben die anonymen Vorschläge außerhalb der Bewertung.
Red.


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