"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 3. Mrz 2011


Karibisches Flair ...


... herrschte an Sonntag sicherlich nicht, dafür aber wohl ein Wetter, bei dem sich jeder Eisbär wohl fühlt. Und – die „Radeberger Eisbader“. Zum zweiten Mal hatte am vergangenen Wo-
chenende das Stadtbad Radeberg alle wagemutigen Wasserratten der Region zum „Rade-
berger Eisbaden“ eingeladen. Nach dem erfolgreichen Start des Spektakels im letzten Jahr waren auch dieses Mal rund 150 Zuschauer im Stadtbad erschienen, um bei optimalem Bade-
wetter (12 cm geschlossene Eisdecke, 3 ° C Luft und 4 ° C Celsius Wassertemperatur) den Sprung der ca. 15 Badewilligen in die kühlen Fluten zu verfolgen. Erstmals mit dabei in diesem Jahr waren die Dresdner Eisfüchse und die Eisbrecher aus Pirna, die in einer regelrechten Prozession ihren Sprung ins kühle Nass zelebrierten. Bei Wasser- und Lufttemperaturen kurz über dem Gefrierpunkt sorgten bei den Zuschauern Glühwein und ein Feuer natürlich auch für die nötige innere Wärme. Möglich geworden ist dieses Event in Radeberg erst mit dem Bau des neuen Edelstahlschwimmbeckens. Denn während es den Gedanken, ein Eisbaden in Ra-
deberg zu veranstalten, im Stadtbadverein schon länger gab, ließ die bauliche Substanz des alten Schwimmbeckens solch eine Veranstaltung alleine schon deswegen nicht zu, weil jeden Winter das Wasser abgelassen werden musste, um Frostschäden vorzubeugen.
Text und Foto: Red.


In leeren Laden zieht dank
der Feuerwehr neues Leben ein


Aufmerksamen Passanten wird die Veränderung in einem seit längerem leer stehenden Ge-
schäft in der Radeberger Hauptstraße 25 nicht entgangen sein. Nachdem auf Initiative des Wirtschaftsreferenten bereits im November die Schaufenster eines ungenutzten Ladenge-
schäftes von der Schule für Lernförderung neu gestaltet wurden, übernahmen nun Radeber-
ger Feuerwehrfrauen und -männer das ehemalige Friseurgeschäft. Die 172 m2 große Laden-
fläche wurde durch Mitglieder der Feuerwehren in ein hoch interessantes, detailverliebtes Schaubild verwandelt, welches die abwechslungsreiche Arbeit der Floriansjünger darstellt.
So sind neben historischen Gerätschaften auch Schaufensterpuppen in originaler Feuerwehr-
montur zu entdecken, die ganz sicher bei dem einen oder anderen die Neugier auf eine Auf-
gabe bei einer der vier Radeberger Feuerwehren weckt.
Denn aus reiner Freude am Dekorieren wurde diese zeitaufwendige Arbeit nicht verrichtet, verrät Annet Hantschmann, die maßgeblich an dieser Idee beteiligt war. Schließlich möchte man mit der temporären Aktion neue Mitglieder gewinnen und die Bürgerinnen und Bürger für diese unentbehrliche Tätigkeit zum Wohle aller sensibilisieren. Ohne aktive Mitarbeit funk-
tioniert kein Ehrenamt!
Und ganz nebenbei erhöht sich auch der Aufmerksamkeitseffekt für das attraktive Ladenge-
schäft, das möglicherweise durch einen Interessenten künftig eine neue Nutzung erhält.
                Kontakt zu den Feuerwehren Radeberg, Liegau-Augustusbad,
                Großerkmannsdorf und Ullersdorf:
                Herr Frömmel, Tel.: 03528 450244,
                wir-suchen-dich112@gmx.de, www.radeberger-feuerwehren.de
Text und Foto: Stadtverwaltung Radeberg


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