"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 17. Mrz 2011


Radwegplanung Wallroda-Arnsdorf vorgestellt


Sie war gut besucht, die 18. Sitzung des Technischen Ausschusses der Gemeinde Arnsdorf am 8. März. Denn neben den Mitgliedern des Gremiums waren auch rund 20 Bürgerinnen und Bür-
ger der Gemeinde zu den öffentlichen Sitzungen erschienen. Der Grund: Die Bürgermeisterin hatte auf den Tagesordnungspunkt 3 die Vorstellung der Radewegplanung Wallroda S 159
gesetzt und eigens für die Erläuterungen das Straßenbauamt Meißen eingeladen.
Bereits im Jahr 2001 gab es für diesen Radweg einen Vorentwurf, welcher konkretisiert im Jahr 2009 genehmigt wurde. Dem Erläuterungsbericht zum geplanten Vorhaben ist zu entnehmen, dass nach dem Herstellen aller notwendigen Voraussetzungen das Bauvorhaben kurzfristig realisiert werden soll. Notwendig wird der Anbau des Radweges an die S 159, weil die Staats-
straße das sogenannte Mittelzentrum Radeberg mit dem Grundzentren Stolpen und Neustadt i. S. verbindet und hieraus eine erhebliche Verkehrsbelastung resultiert. Für die nicht motori-
sierten Verkehrsteilnehmer, also Fußgänger und Radfahrer, ergibt sich dadurch ein erhebliches Sicherheitsdefizit. Gleichzeitig ist dieser Weg auch noch als Schulweg zu betrachten.
Doch zum Detail. Was genau ist geplant? An-
schließen wird sich der neue Weg an die von Radeberg kommende, bereits bestehende Trasse und parallel zur S 159 bis zur Grund-
schule Arnsdorf führen. Weiterhin wird ab Hö-
he Sportpark Arnsdorf eine beidseitige Tras-
senführung entlang der S 159 entstehen, um eine gefahrlose Erreichbarkeit der Ortslage Arnsdorf nördlich, als auch südlich der Staats-
straße zu gewährleisten. Geplant ist der Weg in einer Ausbaubreite von ca. 2,25 m und wird ca. 4 km lang sein. Weiterführend soll der Weg in der planfestgestellten Ausbaumaßnahme
„S 159 Ausbau in Arnsdorf und Fischbach“ bis zum Ortsausgang Fischbach erweitert werden. „Insgesamt“, so war vom Straßenbauamt Meißen zu erfahren, „belaufen sich die Kosten für den Radweg Arnsdorf-Wallroda auf ca. 1 250 000 Euro“. Baulastträger ist der Freistaat Sach-
sen. „Wobei“, so wiederum die Information vom Straßenbauamt Meißen, „die Gemeinde inner-
orts an den Herstellungs- und Unterhaltungskosten des Radweges beteiligt wird.“ Zu Ver-
kehrsbeeinträchtigungen während des Bauvorhabens ist dem Erläuterungsbericht folgendes zu entnehmen: Die Baumaßnahme kann unter laufendem Verkehr abgewickelt werden. In den Ortslagen Arnsdorf und Wallroda ist jedoch mit halbseitiger Sperrungen je nach Bauabschnitt zu rechnen. Eine in Arnsdorf die S 159 querende Entwässerungsleitung macht außerdem die Vollsperrung der Staatsstraße für einen Tag und anschließend eine halbseitige Sperrung für zwei weitere Tage notwendig.
Text + Fotos: Red.
Quelle: Straßenbauamt Meißen/Erläuterungsbericht Planfeststellungsverfahren



Aschermittwoch ist alles vorbei


Denkste! Denn ein Kreis eingeschworener Karnevalisten, genauer gesagt der Karnevalsclub Arnsdorf, hatte am 11. März zu seinem mittlerweile 6. Turnier für Männerballette geladen und sich quasi noch einmal erfolgreich gegen das Ende des närrischen Treibens gestemmt. Im Jahr 2004 war es, als erstmals fünf bis sechs Männer des KCA unter der Leitung von Diana Böhme zu tanzen begannen, ein Männerballett auf die behaarten Beine stellten und beim Publikum ungeahnte Begeisterungsstürme hervorriefen. Motiviert durch solch einen Anklang bei den Närrinnen und Narren kam ein Jahr später Sebastian Münch auf die Idee, ein Turnier für Män-
nerballett zu organisieren. Karnevalsclubs wurden angeschrieben und ihnen das Vorhaben erklärt. Diese waren derart begeistert, dass bereits 2006 im Februar das erste Turnier für Männerballett stattfinden konnte. „Damals wusste keiner“ so Felix Hauptmann vom KCA, „was dies für eine Resonanz auslöste, alle dachten, mal sehen ob es läuft, wie wird es ankommen beim Publikum?“ Schnell merkte man aber, dass das Männerballett genau den „Nerv des Publi-
kums“ traf und so wuchs über die Jahre ein wunderschöner und Lachmuskeln strapazierender Abend für die Klubs und für das Publikum heran. Angetreten waren am Freitag letzter Woche insgesamt die Ballette acht befreundeter Karnevalsclubs und natürlich Arnsdorf selber.
Hier die Platzierung:
2011 belegte der Ottendorfer Karnevalsclub (OCC) den ersten Platz. Alle anderen Teams (Bischofswerda, Coswig, Fischbach, Lomnitz, Lichtenberg, Übigau Boxdorf, Bagenz, Arnsdorf) wurden wie immer Zweiter.
Text und Foto: Red.


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