"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 1. Juni 2011


50 Jahre Blasmusik aus Großerkmannsdorf


„Mit ihrer Spielfreude, ihrer Kunstfertigkeit und ihrem sozialen Engagement haben die Großerk-
mannsdorfer Blasmusiker in den vergangenen 50 Jahren vielen Menschen Freude bereitet. Sie haben dazu beigetragen, dass Großerkmannsdorf, dass Radeberg, dass Sachsen ein Stück schöner und lebenswerter ist“, so die Grußworte des sächsischen Ministerpräsidenten Stanis-
law Tillich zur Festveranstaltung des Großerkmannsdorfer Blasorchesters e. V. anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens. Vergangenes Wochenende hatte der traditionsreiche Verein in den Kaiserhof Radeberg geladen, um mit zahlreich geladenen Gästen gemeinsam dieses Jubiläum zu begehen. Neben dem sächsischen Ministerpräsidenten waren auch Herr Witschas vom Landratsamt Bautzen, Oberbürgermeister Gerhard Lemm, der Ortsvorsteher von Großerk-
mannsdorf Harry Hauck sowie der Präsident des Blasmusikverbandes als Gratulanten erschie-
nen. Auch hier waren die Ansprachen voller Dank für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit und es wurde die Vorbildwirkung gerade auf junge Menschen hervorgehoben.

Lang gehegter Wunsch ging in Erfüllung


Seitens der Musiker war die Freude groß, als ein jahrelang gehegter Wunsch in Erfüllung ging. Oberbürgermeister Gerhard Lemm überreichte gemeinsam mit Ortsvorsteher Harry Hauck dem Blasorchester die erste eigene Fahne.
Gewidmet ist diese von der Ortschaft Großerkmannsdorf und wird zukünftig die Musiker bei ihren Auftritten beglei-
ten. Ebenfalls entgegennehmen konnte das Orchester die Ehrenurkunde der Stadt Radeberg.
Dass an diesem wunderbaren Vormittag die musikalische Umrahmung nicht zu kurz kam, dafür sorgten die Großerk-
mannsdorfer Musiker gemeinsam mit dem extra zu diesem Festakt anreis-
ten und eng befreundeten Musikverein Binswangen e. V.

Text u. Fotos: Red.


Jubiläum in Wachau


Ihr hundertjähriges Bestehen feierte am vergangenen Wochenende die Freiwillige Feuerwehr Wachau. Vom 27. bis 29. Mai hatten die Kameradinnen und Kameraden der Wachauer Wehr geladen, um gemeinsam mit Gastwehren, Freunden und Besuchern ihr Jubiläum zu begehen. Bereits zum Festempfang am Freitagabend waren über 120 Gratulanten und geladene Gäste erschienen, um persönlich ihre Glückwünsche zu überbringen. Der Samstag stand dann ganz im Zeichen des Kreisfeuerwehrtages. Im fairen sportlichen Wettkampf eiferten hier 20 Mann-

schaften auf dem Lomnitzer Sportplatz um den Titel der besten Feuerwehr im Landkreis.
Zum Tag der offenen Tore am Sonntag gab es dann Unterhaltung rund um die und mit der Feuerwehr. Zahlreiche Attraktionen für Jung und Alt, für Familien und Kinder sorgten für reichlich Zulauf. Geboten wurden unter ande-
ren Vorführungen der Brandbekämpfung im Laufe der Zeit und der Rettungshundestaffel sowie Technikschau, Feuerwehrrundfahrten und eine Bastelstraße für die Kleinen. Und natürlich war auch für das leibliche Wohl mit Kesselgulasch und allerlei anderen Leckerein wieder bestens gesorgt. Die Freiwillige Feuer-
wehr Wachau besteht derzeit aus 31 Mitgliedern, 19 davon im aktiven Dienst, 2 Mitgliedern in der Jugendwehr sowie 10 Mitgliedern in der Alters- und Ehrenabteilung.
Text u. Fotos: Red.


400 Euro für Karswaldbad


Über eine Spende in Höhe von 400 Euro konnten sich am Freitag letzter Woche die Mitglieder des Karswaldbadvereines in Arnsdorf freuen. Der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz sowie Landtagsabgeordneter Aloysius Mikwauschk und der Arnsdorfer Gemeinderat Lars Werthmann (alle CDU) hatten sich privat dazu entschlossen, dem immer wieder mit finanziellen Problemen kämpfenden Verein unter die Arme zu greifen.
„Die diesjährige Badesaison ist zwar nach an-
fänglichen großen Problemen gesichert“, so Jens Duttge, der Vereinsvorsitzende, „das Geld benötigen wir aber trotz-
dem dringend für kleinere Reparaturen und ähnliches.“ Im Jahr 2001 hatte sich der Verein gegründet, um das dro-
hende Aus des Bades nach dem Rückzug der Gemeinde
zu verhindern. Bis jetzt recht erfolgreich, denn Veranstal-
tungen wie Badfest, Lebend Mensch ärgere dich nicht oder Zeltlager hatten neben dem Badebetrieb immer wieder für Publikum gesorgt. Insgesamt musste der Verein im Jahr 2010 neben den Eintrittsgeldern 9.000 Euro zusätzlich über Veran-
staltungen und Spenden erwirtschaften, um den Badebetrieb finanziell abzudecken. Keine leichte Aufgabe und auch mit dem Start der Badesaison im Jahr 2012 wird sich für den Verein wieder die Frage stellen: Woher das Geld nehmen? Die Eintrittsgelder decken nur rund ein Drittel der laufenden Kosten ab und eine Erstbefüllung des Beckens mit Wasser kostet alleine rund 3.500 Euro. Um hier dem Verein langfristig auf die Beine zu helfen wollen sich nach Ab-
schluss der Badesaison 2011 im Herbst der Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz, Landtags-
abgeordneter Aloysius Mikwauschk und der Arnsdorfer Gemeindrat Lars Werthmann gemein-
sam nochmals an einen Tisch setzen und nach möglichen Lösungen suchen.
Text u. Foto: Red.


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