"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 16. Juni 2011


Spektakuläres Pfingstwochenende


Dass die Ullersdorfer es verstehen zu feiern und ein Dorffest zu organisieren, das konnte je-
dermann, der wollte, wieder am vergangenen Pfingstwochenende rund um den Dorfteich erle-
ben. Geboten wurde ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit jeder Menge Höhepunkten. So kamen am Samstag die Freunde historischer Traktoren zum Schleppertreffen auf ihre Kosten. Zu bewundern waren Lanz Bulldog oder Fendt Dieselross genauso wie RS 08 und Pionier. Und natürlich durfte man die gute, alte Technik nicht nur bestaunen sondern auch anfassen. Am Sonntag folgte dann zum 15. Mal die „Deutschen Meisterschaften im Badewan-
nen-Vierer“ auf dem Ullersdorfer Dorfteich. Ein Spektakel, welches sich nicht einmal der Schirm-
herr des Festes, der sächsische Ministerpräsident, Stanislaw Tillich entgehen ließ.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Lemm und Ortsvorsteher Wieth verfolg-
te der erste Mann im Freistaat das Renngeschehen. Für hinreisende Sze-
nen sorgte dann auch gleich beim Ein-
marsch der Teams die Herrenmann-
schaft des Sportclubs Erksdorf-Ullers-
dorf (SC EU). In ihrer Vorfreude auf das Rennen schafften sie, was bis dato noch keinem Team gelungen war. Sie brachten das Floß auf dem Dorfteich während der Präsentation zum Kentern bzw. zum Brechen. Doch selbst durch solche Situa-
tionen ließen sich die Veranstalter nicht aus der Ruhe bringen. Das Floß wurde notdürftig repariert und die Meisterschaften planmäßig durchgeführt.
Hier die Platzierungen:
1.: SC EU – Herren        2.: Jugendclub Ullersdorf – Herren        3.: SC EU – Damen

Doch nicht nur in Ullersdorf sondern auch in Ra-
deberg gab es zu Pfingsten wieder interessante Ausflugsangebote. So hatte fast schon traditio-
nell die Schlossmühle wieder ihre Türen und Tore zum deutschen Mühlentag am Pfingstmontag ge-
öffnet und die beiden Schlossmüller, Reinhard und Christian Sonntag ihre Besucher auf eine Reise durch die Geschichte der Mühle mitgenom-
men. Zu erleben war das technische Meisterwerk am Eingang zum Hüttertal von 10.00 bis 17.00 Uhr wieder in voller Funktion, so dass vor allem auch die Freunde der historischen Mühlentechnik während den geführten Rundgängen auf ihre Kosten kamen. Und natürlich war neben den Führungen auch für das leibliche Wohl wieder bestens gesorgt. Zeitgleich und zum Thema passend wurde auf Schloss Klippenstein an diesem Tag der im Jahr 2010 von Gabriele Kontor gedrehte Film „Mühlenromantik – Auf den Spuren des Müllerhandwerks“ gezeigt. Auch waren auf dem geschichtsträchtigen Schloss einige Mühlenmodelle zu bewundern.
Text und Fotos: Red.


Regenentwässerungsanlag
im Hüttertal fertiggestellt


Nach insgesamt 21 Tagen Bauzeit konnte am 8. Juni die Entwässe-
rungsanlage des Knotenpunktes S 177/S 95 (Knotenpunkt in der Nähe des Krankenhauses) im Hüttertal durch das Straßenbau-
amt Meißen an die Stadt Rade-
berg übergeben werden. Umfangreiche Abstimmungen mit den Naturschutzbehörden waren den Bauarbeiten vorausgegan-
gen, um den sensiblen Bereich im Hüttertal so naturnah wie möglich zu gestalten. So wurde das Fließ-
gewässer mäandrierend und mit Pendelrampen hergestellt. Notwendig geworden war der Neubau, da die bisherige Anlage in ihrer Dimension den Wassermassen aus dem Staukanal der S177 als auch dem aus dem übrigen Einzugsgebiet zudringenden Oberflächenwasser in Richtung Röder nicht mehr gewachsen war, so dass es im Bereich der Einleitung in die Röder immer wieder zu Überschwemmungen kam.
Text und Foto: Red.


Ausgedientes Wachauer Lösch-
gruppenfahrzeug weitergegeben


Am 9. Juni übergaben Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wachau das ausgediente Löschgruppenfahrzeug LF 8 der Ortswehr Wachau an Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Strahwalde. Das Fahrzeug, das 1972 gebaut wurde, war bis zur Übergabe des neuen Einsatzwagens LF 10/6 vom Typ Iveco Magirus am 25.08.2010 im Einsatz.
Wie auch die Kameraden aus Strah-
walde, hatten die Wachauer Feuer-
wehrleute den LF 8 von einer ande-
ren Wehr zur weiteren Verwendung erhalten. Bürgermeister Künzelmann wünschte dann auch den Strahwal-
dern alles Gute mit dem alten neuen Fahrzeug, das möglichst selten zum Einsatz kommen möge, wie der Bür-
germeister betonte.
Die Freiwillige Feuerwehr Strahwalde ist seit der Eingemeindung des Ortes im Jahre 2010 Teil der Freiwilligen Feuerwehr Herrnhut, die wie Wachau über vier Ortswehren verfügt. Mit der Übergabe des Löschgruppenfahrzeugs wird die Ortswehr Strahwalde in ihrer Einsatzbereitschaft gestärkt.
In diesem Zusammenhang sagte Bürgermeister Veit Künzelmann am Rande der Veranstaltung: „Ich freue mich, dass damit das Wachauer Feuerwehrauto noch eine sinnvolle Weiterverwen-
dung erfährt und wir so eine andere Wehr unterstützen konnten.“
Text und Foto: Gemeinde Wachau


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