"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 25. August 2011


Neue Brücke für Wallroda


Seit dem 15. August laufen sie, die Arbeiten zum Neubau der Gasthofbrücke über die Röder in Wallroda. Notwendig geworden war die Maßnahme aufgrund der Baufälligkeit der alten Kons-
truktion sowie einer Tragfähigkeit, welche seit Jahren auf 12 Tonnen beschränkt war. Aus die-
ser Tatsache heraus hatte sich der VLN (Verband für ländliche Neuordnung Sachsen) in Ab-
stimmung mit der Gemeinde Arnsdorf für den Ausbau der Gasthofbrücke im Jahr 2011 entschie-
den. Auch, damit künftig der landwirtschaftliche Schwerverkehr bedenkenlos über die Gasthof-
brücke in Richtung Sommer- und Felixturmweg fließen kann. Entstehen wird das neue Bauwerk in einer Breite von 5 Metern, wobei zwei 2,5 Meter breite Fahrbahnen ausgebildet werden sowie in einer Länge von 13,5 Metern. Aus Hochwasserschutzgründen soll die neue Unter-
kante der Brücke bis zu 25 Zentimeter über dem aktuellen Niveau liegen. Einhergehend mit dem Neubau wird der Verkehr über die sogenannte Schmiedebrücke im Oberdorf umgeleitet. Geplant ist, so die Informationen vom VLN, dass der Neubau in diesem Jahr noch befahren werden kann. „Hierzu muss jedoch auch das Wetter mitspielen“, so die weiterführenden Info-
rmationen, „bei zeitigem Wintereinbruch ist vereinbart, dass die Befahrbarkeit der Brücke über die Wintermonate gewährleistet wird.“ Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Bauvorha-
ben auf rund 400 000 Euro, wobei 75 Prozent Fördermittel des Freistaates Sachsen sind.
25 Prozent sind von der Gemeinde Arnsdorf zu tragen.
Text und Foto: Red.

Information der Ländlichen Neuordnung Wallroda
Das Brückenbauwerk führt über die „Große Röder“ und deshalb müssen wegen etwaiger Hoch-
wassergefahren auch entsprechende Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.
Für die Zeit der Durchführung der Baumaßnahme wurde ein Hochwasserschutzmaßnahmeplan erarbeitet. Für evtl. kommende Hochwasser wurde in der Nähe der Brücke an einer Treppe ein Hilfspegel gesetzt und markiert, um im Notfall schnell reagieren zu können.
Weiterhin wurde in Absprache mit der Baufirma die Bautechnologie kurzfristig geändert. Auf die geplante provisorische Baustellenüberfahrt wird verzichtet. Stattdessen wird die Baufirma das alte Brückenwiderlager mit Beton verstärken und die bestehende alte Brücke zu den Boh-
rungen der Bohrpfähle weiter nutzen. Nach Abschluss der Gründungsarbeiten wird die Beton-
verstärkung wieder zurückgebaut. Das Risiko eines Rückstaus bei einem kommenden Hoch-
wasser soll somit weitgehend minimiert werden. Außerdem wird während der gesamten Bau-
zeit die Möglichkeit bestehen, an den öffentlichen Bauberatungen teilzunehmen und den Baufortschritt und das weitere Vorgehen zu erfragen.


Sanierung Fischbacher
Kulturhaus kommt


Ab Mitte September beginnen, die Sanie-
rungsarbeiten am Fischbacher Kultur-
haus. Und, geht es nach dem Willen der Gemeinde und Petrus macht den Handwer-
kern keinen Strich durch die Rechnung, dann soll ein erster Bauabschnitt bereits vor Wintereinbruch fertig gestellt sein. Ge-
plant sind im Detail die Dachneueindeckung inklusive Wärmedäm-
mung, ein neuer Blitzschutz sowie die Erneuerung der Fenster im Saal. Notwendig geworden war die Sanierung, da die Bausubstanz nicht mehr dem derzeitigen Stand der Technik ent-
spricht. Auch ist das Objekt an einigen Stellen derart marode, dass nur eine baldige Sanierung dieses erhalten kann. In einem zweiten Bauabschnitt ab Frühjahr 2012 sollen dann die Elek-
troinstallation im Saal als auch der Sanitärbereich erneuert werden. Wie wichtig dieses Kultur-
haus für die Fischbacher Gemeinde ist, zeigt allein schon die zahlreiche Nutzung der Räumlich-
keiten. So sind u. a. der Traditions- und Schützenverein, der Fischbacher Sportverein, der Ju-
gendclub, ein Versammlungsraum der Feuerwehr und eine Gaststätte in dem Gebäude unter-
gebracht. Letztere soll im Zuge der Sanierungsarbeiten aus dem ersten Obergeschoss in das Erdgeschoss umgelagert werden. Auch soll mit dem Um- und Ausbau eine erweiterte Vereins-
tätigkeit sowie ein großzügigeres Raumangebot zur Nutzung für die örtliche und überörtliche Gemeinschaft ermöglicht werden. Die Weichen endgültig in Richtung Sanierung gestellt hatte der Technische Ausschuss der Gemeinde Arnsdorf auf seiner letzten Sitzung am 16. August mit der Vergabe der ersten drei Aufträge.
Text und Fotos: Red.


  Copyright © 2006 - 2018 Impressum & Datenschutzerklärung webdestination cms
Anzeigen
Zur Seite: http://www.bierstadt-radeberg.de/_/shop/shop/index.php?rz=1