"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 29. September 2011


Es ist so weit –
Fischbacher Girmsd 2011


Der Countdown läuft, denn es sind nur noch wenige Stunden, bis sich das sonst so beschauli-
che Fischbach in einen wahren Hexenkessel verwandelt. Rund 7000 Gäste waren vergange-
nes Jahr in dem Arnsdorfer Ortsteil erschienen, um gemeinsam mit den Fischbachern ein un-
glaubliches Fest zu feiern, die Fischbacher Girmsd. Und natürlich bieten auch dieses Jahr Ein-
wohner beziehungsweise Organisatoren ihren Gästen wieder jede Menge Höhepunkte. Unter der Schirmherrschaft des Präsidenten des Sächsischen Landtags, Herrn Dr. Matthias Rößler, verwandeln sich der Festplatz und Teile von Fischbach vom 30. September bis zum 2. Oktober wieder in Rennarena und Lympiastadion. Los geht’s also am Freitagabend mit „Jolly Jumper“, die mit Rock und Pop über Country und Reggae bis hin zu Blues das Festzelt zum Kochen brin-
gen werden. Höhepunkt am Samstag sind dann neben Schützenumzug, Vogelschießen und Kinderlympics natürlich wieder die Fischbachlympics 2011.
Hier gilt es für die Teams, sich in den Diszipli-
nen Holzpantinenwettlauf, Mistkarrenrennen, Sackhüpfen, Hienergagglschissn, Abernwett-
essen und Kuhfladentennis gegen die Konkur-
renz, vor allen Dingen aber gegen die Vorjah-
ressieger, den Havana Club Seeligstadt, durchzusetzen. Besonderes Schmankerl bei der offenen Dorfolympiade: Das fangen der frisch geernteten Kuhfladen, natürlich zur Be-
lustigung der Besucher. Absoluter Höhepunkt und Publikumsmagnet der letzten Jahre wird dann am Sonntag ab 15.30 Uhr das mittlerweile 19. Moritzrennen. 18 Fahrzeuge waren letztes Jahr am Start und man darf gespannt sein auf die diesjährigen Kreationen. Denn neben dem schnellsten Moritz wird, der langjährigen Tradition folgend, ebenso der schönste Moritz prä-
miert. Vor allem auch, um die Mühe und Arbeit der Teams beim Bau ihrer Renngefährten zu würdigen. Achtung: Aufgrund des Rennens ist am Sonntag, dem 2. Oktober, die Ortsdurchfahrt Fischbach von 11.30 Uhr bis ca. 18.00 Uhr gesperrt.
Das komplette Programm sowie weitere Informationen
zur Fischbacher Girmsd finden Sie in unserer Ausgabe 39.
        Text und Fotos: Red.


Polizei in Radeberg auch weiterhin rund um die Uhr erreichbar


Es klingt logisch. Sachsens Polizei muss mit dem gesellschaftlichen Wandel Schritt halten. „Unser Ziel“, so Innenminister Markus Ulbig in einer Pressemitteilung des SMI, „ist eine bürger-
nahe, straff organisierte, flexible und leistungsstarke Polizei. Dabei ist es vor allem wichtig, dass der Streifendienst vor Ort und auf der Straße präsent ist.“ Kernpunkte der Neustruktu-
rierung sind:
– die Straffung der PD-Struktur durch Bildung von fünf leistungsstarken Dienststellen
– die Reduzierung der Stellen in Führung, Stab und Verwaltung um mehr als 30 Prozent
– eine leichte Erhöhung der Anzahl der Streifenbeamten und Bürgerpolizisten
– sowie Aufrechterhaltung der polizeilichen Präsenz an den bisherigen Standorten
Auch das klingt logisch und schlüssig. Und das Mittel, mit welchem die Umstrukturierung der sächsischen Polizei erreicht werden soll, nennt sich Projekt „Polizei.Sachsen.2020“.
Am Donnerstag vergangener Woche stellte nun Innenminister Markus Ulbig zusammen
mit Landespolizeipräsident Bernd Merbitz und dem Vertreter der Expertenkommission Heino von Schuckmann den dritten Schritt dieses Umbaus der Polizei, das Feinkonzept, vor. Für die Stadt Radeberg ergibt sich aus diesem folgende Konsequenz: Das Revier wird herab-
gestuft zu einem Polizeistandort. Doch was im ersten Moment so tragisch klingt, stellt sich auf den zweiten Blick als gar nicht so dramatisch heraus. Denn unterm Strich bleibt der Stand-
ort Radeberg mit einer personellen Stärke von 43 Mann besetzt. Hierin enthalten sind der Streifendienst, der Kriminaldienst sowie 3 Bürgerpolizisten. Auch Befürchtungen im Vorfeld, der Standort Radeberg werde nach der Umstrukturierung nicht mehr rund um die Uhr erreichbar sein, haben sich nicht bestätigt. Hier stellte der Pressesprecher des Innenministeriums, Frank Wend, eindeutig klar: „In Radeberg werden nach wie vor Streifenpolizisten 24 Stunden am Tag ihren Dienst tun und auch Streifenwagen werden vor Ort sein. Lediglich die Führung des Standortes wird, wie übrigens jetzt schon zum großen Teil, vollständig nach Kamenz verlegt.“ Im Kern also tatsächlich eine Straffung der Struktur, denn für die Bürgerinnen und Bürger in Radeberg und Umland wird sich nicht wirklich etwas ändern. Die rechtlichen, personellen sowie die technischen Voraussetzungen für das Inkrafttreten der neuen Polizeiorganisation sollen nun bis zum 31. Dezember diesen Jahres geschaffen werden und ab Anfang 2013 in Kraft treten.
Text und Foto: Red.


Brückenschlag in Wallroda


Rund vier Wochen nach den ersten Arbeiten zum Abriss der alten Gasthofbrücke in Wallroda erfolgte am Montag vergangener Woche an gleicher Stelle der Brückenschlag der neuen Brücke. Etliche Betonfertigteile schwebten bereits in den frühen Morgenstunden über der Bau-
stelle ein und verbanden nach wenigen Stunden wieder das linke und rechte Ufer der Röder. „Der Vorteil solcher Fertigteile“, so Herr Schober vom Verband für ländliche Neuordnung (VLN), „ist die immense Zeitersparnis.“ Denn während in Wallroda am Ufer der Röder die neuen Brückenfundamente entstanden, wurden quasi zeitgleich die Elemente, welche nun den Fluss wieder überspannen, vorgefertigt. „Insgesamt betrachtet“, so die weiterführenden Informa-
tionen vom VLN, „liegen die Arbeiter mit ihren Leistungen sogar vor dem Zeitplan.“ Notwendig geworden war die Maßnahme aufgrund der Baufälligkeit der alten Konstruktion sowie einer Tragfähigkeit, welche seit Jahren auf 12 Tonnen beschränkt war. Noch in diesem Jahr sollen die Autos und vor allem auch der landwirtschaftliche Schwerverkehr bedenkenlos über die Gast-
hofbrücke in Richtung Sommer- und Felixturmweg rollen können. „Hierzu muss jedoch auch das Wetter mitspielen“, so Herr Schober abschließend. Insgesamt belaufen sich die Kosten für das Bauvorhaben auf rund 400 000 Euro, wobei 75 Prozent Fördermittel vom Freistaat Sachsen kommen. 25 Prozent sind von der Gemeinde Arnsdorf zu tragen.
Text und Foto: Red.


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