"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 4. Februar 2010


Bald wird geblitzt!


Dass mit dem Titel „Große Kreisstadt Rade-
berg“ nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten verbunden sind, versteht sich von selbst. Eine dieser Pflichten ist die Verfolgung und Ahndung von Ordnungswidrigkeiten nach § 49 der StVO auf Kommunal-, Kreis-, Staats- und Bundesstraßen. Im Klartext: Die Stadt Rade-
berg hat die Aufgabe, auf Sicherheitsprobleme im Straßenverkehr zu reagieren, wozu auch Geschwindigkeitskontrollen, also das „Blitzen“ gehört. Ebenfalls verständlich ist, dass dies gewisse technische Voraussetzungen erfor-
dert. Vor diesem Hintergrund hatte der Technische Ausschuss der Stadt Radeberg bereits im Dezember 2009 der Übernahme der stationären Messplätze vom Landratsamt Bautzen zugestimmt und die Verwaltung beauftragt, sich mit der Anschaffung mobiler Messtechnik zu befassen.
Auf der Stadtratssitzung am 27. Januar folgten nun auch die Stadtväter den Empfehlungen des Technischen Ausschusses bzw. der Verwaltung. Sie beschlossen die Übernahme der stationären Messplätze vom Landratsamt Bautzen sowie die Anschaffung mobiler Messtechnik. Die Gesamtkosten hierfür belaufen sich auf 129.800 EUR. „Mittelfristig“, so OB Lemm, „sollen die Einnahmen die so entstandenen Kosten decken.“
„Es geht hier auch in keiner Weise um die Erschließung einer zusätzlichen Einnahme-
quelle“, betont OB Lemm, „sondern wir stehen vor dem Fakt, dass die Polizei den Wegfall der Zuständigkeit des Landratsamtes für die Geschwindigkeitskontrollen nicht decken kann. Wir müssen also handeln und wir benötigen die mobile Messtechnik gerade um an Schwer-
punkten wie Schulen ect. die Sicherheit ge-
währen zu können.“ „Ziel ist es“, so drückte sich OB Lemm nochmals klar aus, „einen ge-
sunden Mittelweg zu finden. Es soll nicht so sein, dass Radeberg den Ruf bekommt, mit den Blitzgeräten die Autofahrer abzuzocken. Andererseits kann es aber auch nicht sein, dass es irgendwann heißt: Kommt nach Ra-
deberg, hier könnt ihr fahren wie ihr wollt. Das wäre sicher auch nicht im Sinne unserer Bürger.“
Text: Red., Fotos: LRA Bautzen




Hurra, hurra –
die Queen ist da!


Schottisch, englisch, kritisch –
EKKA feiert very britisch


Höchstpersönlich ist sie erschienen, die Queen mit ihrem Gefolge. Und sie gewährte den Närrinnen und Narren zum Faschingsauftakt in Großerkmannsdorf einen tiefen Einblick in ihre Privatsphäre. Sei es das etwas andere Glockengeläut der königlichen Standuhr oder der sich „hinten“ befindende Schlitz für den Geldeinwurf der Spieluhr seiner Majestät, zu lachen gab es bei dem gut zweistündigen Programm reichlich.
Doch nicht nur der königliche Hofstaat musste während des Programms ordentlich „Federn lassen“. Auch unser Außenminister Guido Westerwelle, zu Besuch im britischen Empire, wurde kräftig auf die Schippe genommen.
Knastbruder Gerhard, bekannterweise ein Freund des närrischen Treibens, ließ es sich auch in diesem Jahr nicht nehmen, in Großerkmannsdorf in die Bütt zu steigen. Im gepflegten „Denglisch“ stimmte er den voll besetzten Saal auf die fünfte Jahreszeit ein.
Text und Fotos: Red.



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