"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 16. Februar 2012

Zuverlässige Verteiler gesucht!


Zur Optimierung und zum Ausbau unseres Verteilernetzes suchen wir für den Raum Arnsdorf, Ullersdorf und Liegau-Augustusbad Zusteller für die Verteilung der "Radeberger Heimatzeitung".
Für diese Tätigkeit sind besonder Rentner, Frührentner, Hausfrauen und Jugendliche ab 13 Jahre geeignet.
Bei Interesse einfach melden unter:
Tel. 03528/ 44 23 01 oder
Email: zeitung@die-radeberger.de


Drittes Radeberger Unternehmertreffen


Neue Jobs dank Facebook, Twitter und Co.
auch in Radeberg?


2011 haben soziale Netzwerke, Youtube und Blog-Plattfomen massiv an Bedeutung gewon-
nen. Und auch wenn ältere Generationen teilweise Kontaktängste haben, sich quasi noch et-
was schwer tun mit Facebook und Co., so sind diese sozialen Medien aus der modernen Kom-
munikationswelt nicht mehr wegzudenken. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die so-
ziale, politische und wirtschaftliche Bedeutung von Facebook geschrieben und diskutiert wird. Diese Popularität und die Chancen, welche sich hier bieten, haben längst schon große Unter-
nehmen erkannt. Bekanntheit steigern, Image pflegen, Anfragen generieren oder die Kunden-
bindung stärken, all diese Möglichkeiten bieten Social Media und so ist es nicht verwunderlich, dass Firmen ihren Etat für Marketing in diesem Bereich deutlich aufstocken. Vermarkter und Werbespezialisten können beispielsweise in Facebook zielgruppengenau Werbung schalten wie in keinem anderen Medium. Das liegt daran, dass die Nutzer von Facebook gegenüber ihren Freunden ehrlich sind, die gesammelten Werbedaten gelten somit als 100 Prozent aus-
sagekräftig.

Doch was bedeutet das für Radeberg?


Welche Relevanz haben Facebook, Twitter und Co. für Unternehmen in der Radeberger Region bzw. welche Möglichkeiten bieten sich hier? Dieser spannenden Frage war das dritte Rade-
berger Unternehmertreffen (RUT), am Mittwoch letzter Woche in der Sportwelt, gewidmet. Herr Mathias Priebe, freiberuflich tätiger Marketingcoach, referierte dabei zum hochaktuellen Thema Social Media in der Unternehmenskommunikation. Wir waren im Nachgang zu diesem Abend im Gespräch mit dem Master of Business Administration, der unter anderem an der New York University – Stern School of Business, studierte.

Herr Priebe, Social Media ist ein Thema, was für viele unverständlich bzw. nicht greifbar ist und trotzdem brandaktuell. Welche Relevanz werden denn nun Facebook, Twitter und Co. für Unter-
nehmen in der Radeberger Region Ihrer Meinung nach in der Zukunft haben?


Sie haben schon heute eine große Bedeutung. Ganz gleich, wie man zu diesen Plattformen steht, sie verändern zunehmend auch im lokalen Bereich die Kommunikation. Wenn zum Bei-
spiel ein örtlicher Fahrradhändler über Facebook zu einer Radtour einlädt, spart er sich Zeit und Mühe und hat schnell ein kleines Kunden-Event auf die Beine oder auf die Räder gestellt. Die ortsansässigen Industrieunternehmen schauen sich in sozialen Netzwerken um, weil sie erkannt haben, dass der direkte, persönliche Kontakt zu Bewerbern bei der Suche nach Fach-
kräften von Vorteil ist. Die Bandbreite ist so groß wie das Internet selbst. Ich denke, auch die Veranstaltungen rund um 600 Jahre Stadt Radeberg lassen sich prima auf Facebook teilen, twittern oder bei YouTube zeigen. Das sollte übrigens jeder tun, der hier zu Hause ist und Internetfreunden aus seiner Heimatstadt berichten. Früher war es eine Postkarte, heute ist es eben ein Pinnwand-Eintrag mit Handyfoto.

Neben der Nutzung der Vorteile von Social Media gibt es sicherlich beim Umgang damit auch eini-
ges zu beachten, zum Beispiel die rechtliche Seite. Wie war zu diesem Thema das Interesse der Unternehmer?


Dazu haben sich die meisten sofort Notizen gemacht. Ich bedanke mich bei Rechtsanwalt Tobias Stöhr aus Dresden, der den Vortrag zu Rechtsfragen gehalten hat. Vom Urheberrecht über den Schutz vor unlauterem Wettbewerb bis hin zum Datenschutz gibt es im Online-Mar-
keting und speziell mit Social Media große Unsicherheiten. Das liegt zum Teil daran, dass das Thema noch so neu ist. So ist es übrigens immer bei Innovationen. Als Berta Benz mit dem pferdelosen Wagen von Karlsruhe nach Pforzheim knatterte, gab es keine Straßenverkehrs-
ordnung. Auto nannte das Ding noch niemand. Deshalb weiß ich auch nicht, wie wir Web 2.0, Social Media und all das in 10 Jahren nennen werden. Wegzudenken aus dem Alltag der Menschen ist es nicht mehr, ganz ähnlich wie heute eine Email-Adresse selbstverständlich ist.

Was denken Sie, haben sich die Unternehmer von diesem Abend versprochen bzw. in ihre Firmen mitgenommen?

Das müssen Sie bitte die Teilnehmer fragen. Ich weiß, dass einige neue und sehr relevante Themen zur Sprache gekommen sind. So werden auch Firmen aus Radeberg neuerdings von ihren Mitarbeitern im Internet bewertet. Sie werden gespürt haben, dass wir noch am Anfang einer Entwicklung stehen, die auch die Geschäftswelt nachhaltig verändert. Wer nach dem Abend zu dem Schluss kommt, Social Media zu beobachten, tut aus meiner Sicht das Richtige. Wer aktiv darin mitmischen will, sollte verstanden haben, dass es im Kern nicht um Werbung geht, sondern um eine ehrliche zwischenmenschliche Kommunikation auf Augenhöhe. Face-
book ist ein soziales Netzwerk und kein Branchenverzeichnis. Ich habe mir zur Aufgabe gestellt, Menschen und Unternehmen für diese neuen Aufgaben fit zu machen.
Text: Red., Foto: Priebe



Willkommen im Jubiläumsjahr
600 Jahre Stadtrecht Radeberg

Festwoche vom 11. bis 15. Juli 2012




Saisonstart im Stadtbad


Den Frühling hatten sie bereits im Gepäck, die Eisfüchse aus Dresden (siehe Foto). Gemein-
sam mit rund 35 Eisbadern aus der Region waren sie am Sonntag letzter Woche im Radeber-
ger Stadtbad erschienen, um in die Badesaison 2012 zu starten. Unter den Augen der rund 250 Schaulustigen zelebrierten die wagemutigen „Wasserratten“ in einer regelrechten Pro-
zession ihren Sprung in’s kühle Nass.
Bereits zum dritten Mal hatte der Radeberger Stadtbadverein zu diesem mittlerweile schon traditionellen Spektakel geladen. Bei -10 Grad Lufttemperatur, +4 Grad Wasser, einer 25 cm dicken Eisdecke und wunderbarem Sonnenschein sorgten bei den Zuschauern Glühwein und ein Feuer zudem für die nötige innere Wärme. Gespannt sein darf man, was sich die Macher vom „Radeberger Eisbaden“ für nächstes Jahr ausdenken, zum 100jährigen Geburtstag der „blauen Oase“ in der Großen Kreisstadt.
„Ideen gibt es da schon, anlässlich dieses Jubiläums das Eisbaden etwas größer aufzuziehen und vielleicht mit ein oder zwei anderen Höhepunkten zu verbinden“, so Michael Weber, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins. Was an dieser Stelle jedoch genau geplant wird, da ließen sich die Mitglieder des Stadtbadvereines noch nicht in die Karten schauen.
Text und Foto: Red.


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