"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 29. Mrz 2012

„Legends of Speed“ - die Zweite


Liegau wieder mit zwei Wertungsprüfungen dabei


Mai 2011 – Nach 22 Jahren kehrt der Motorsport nach Liegau zurück. 55 Teams hatten im letz-
ten Jahr die historische Rennstrecke in dem Radeberger Ortsteil unter ihre Räder genommen und die altehrwürdigen Renn- und Rallyewagen dahin zurück gebracht, wofür sie gebaut wur-
den, in den motorsportlichen Wettbewerb, auf die historischen Pisten. Und Liegau hat durch-
aus solch eine Rennstrecke und eine motorsportliche Geschichte. Von 1985 bis 1989 wurden auf der Haupt- und Radeberger Straße hier die legendären Rödertal-Rennen ausgefahren. Ge-
schwindigkeiten um die 200 km/h waren damals keine Seltenheit und Größen wie Ulli Melkus waren dabei genauso am Start wie Bernd Kasper oder Steffen Nickoleit. Nach Jahren der motorsportlichen Abstinenz waren nun im letzten Jahr wieder zahlreich die Motorsport- und Rallyefans an die Liegauer Piste geströmt, um die Faszination dieser einzigartigen Sportart
zu erleben.

Wir kommen gerne wieder


Bereits kurze Zeit nach dem Event 2011 stand für die Veranstalter fest, „Wir wollen wieder kommen“. Und das nicht ohne Grund, denn geht es nach dem Willen des ADAC-
Clubs, dann wird die Zweite Auflage der Le-
gend of Speed in Liegau einer der Höhe-
punkte dieser Sachsenweiten Rallye. „Wir als Ortschaftsräte stehen dem Vorhaben natür-
lich positiv gegenüber. Den eins ist ganz klar“, so Ortsvorsteher Gabor Kühnapfel, „für Liegau ist die Veranstaltung ein absoluter Gewinn. Das zeigen alleine schon die etlichen Einträge in den sozialen Netzwerken und über 180 Videos im Internet. Folglich werden aufgrund der po-
sitiven Resonanz bei einer Neuauflage des Rennens auch mehr Besucher erwartet.“ Doch war trotz dieser positiven Resonanz nicht alles glatt gelaufen bei der Premiere in Liegau. So war beispielsweise ein Bus nicht durchgelassen worden, die Zuschauerbereiche nicht ausreichend gekennzeichnet und auch Besucherleitsysteme fehlten teilweise. „Hier liegt das Heft des Han-
delns eindeutig in der Hand der Organisatoren“ stellt Kühnapfel klar.

Neues Sicherheitskonzept
und frühzeitige Anwohnerinformation


Und gehandelt haben die Organisatoren. Ein von Motorsport Sachsen Zwickau e.V. komplett überarbeitetes Sicherheitskonzept ist bereits von Landes- und Kreisebene abgesegnet wor-
den und liegt mittlerweile auch der Stadt Radeberg vor. So sollen beispielsweise 3 Feuerweh-
ren, 40 Streckensicherungsposten sowie Rettungs- und Notarztwagen vor Ort sein. „Und auch die Anwohner werden wir mindesten 3 Wochen vor der Veranstaltung mit Informations-
schreiben genaustens informieren“, so Björn Fröbe von den Organisatoren. „Wenn nun noch das Ordnungsamt der Stadt Radeberg seinen Stempel gibt, dann werden wir auf jeden Fall in Liegau wieder zwei Wertungsprüfungen fahren“, freut sich der Verantwortliche.

Wertungsprüfungen
am 2. Juni vormittags
und nachmittags


Die Vorbereitungen hierfür laufen jedenfalls auf Hochtouren und in den aktuellen Zeitplä-
nen ist Liegau schon mit aufgeführt. Angedacht ist am 2. Juni je zwei Wertungsprüfungen zu fahren. Von 8.00 Uhr bis 11.30 Uhr sowie von 14.30 Uhr bis 18.00 Uhr soll an diesem Samstag der Liegauer Rundkurs wiederbe-
lebt werden. Einhergehen wird damit natürlich auch wieder die Sperrung des Rundkurses.
Um hier jedoch Ärger zu vermeiden, werden an alle Anwohner und Anlieger so genannte Ein-
fahrtsgenehmigungen verteilt und auch mit dem öffentlichen Nahverkehr werden detaillierte Absprachen getroffen. Für Liegau jedenfalls ist dieser Event ein riesiger Pluspunkt, denn wäh-
rend andere Städte anfragen, ob die Rallye zu ihnen kommt, wollen die Organisatoren und auch die Fahrer in den Radeberger Ortsteil.
Text und Fotos: Red. / L. of S. (1), Ouelle: Legends of Speed


Großer Fotowettbewerb


im Jubiläumsjahr 600 Jahre Stadtrecht Radeberg




Hartes Training in Radeberg


Es ist nicht alltäglich, dass eine Nationalmannschaft in Radeberg trainiert.
Für drei Tage waren von Mon-
tag bis Mittwoch dieserWoche die polnischen Nationalspieler im Rollstuhlrugby zu Gast im Hotel Sportwelt. Ziel dieses Trainingslagers war die Vor-
bereitung auf das weltgrößte Turnier in dieser Sportart in Köln. „Wenn unser Training hier gut läuft“, so Christoph Werner, der deutsche Trainer und ehemalige Nationalspie-
ler, „dann werden wir in Köln mit um den Sieg spielen.”
Text und Foto: Red.



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