"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 11. Mrz 2010


Ein Spielplatz für Liegau


Es hat schon fast Pilotcharakter, das Projekt, das die beiden Liegauerinnen Ramona Stahl und Conny Herrmann aus der Taufe gehoben haben. Das ehrgeizige Ziel: einen Spielplatz für die Kinder von Liegau zu bauen. Es war irgendwann im Winter 07/08 beim Schlittschuhlaufen auf dem Kuhteich, als die beiden jungen Mütter feststellten, dass in Liegau ein Spielplatz fehlt.


Voller Einsatz der Eltern beim Beräumen des Geländes an der Langebrücker Straße, Ecke Grundmühlenweg.

Denn der einzige öffentliche Spielplatz in Liegau, auf dem Kleinwachauer Gelände, stellt aufgrund seiner Entfernung für viele junge Eltern keine wirkliche Alternative dar. Die Idee zu dem Projekt „Spielplatz“ war geboren. Aber es ist mit solchen Projekten wie mit dem Leben, nicht jeder Stolperstein, nicht jede Hürde wird im ersten Anlauf übersprungen. Und so wurde nach dem ersten Treff der Eltern ein „Fahrplan“ für die weitere Vorgehensweise entworfen. Gemeinsam mit dem Ortschaftsratsvorsitzenden Peter Adler fand man in Liegau ein geeignetes Grundstück, welches die Kommune der Initiative zur Verfügung stellt. Doch nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder, für die der Spielplatz ja letztendlich entstehen wird, sollten sich in die Arbeit und in die Entwürfe mit einbringen. Ideen-Briefkästen wurden aufgestellt. In der Liegauer Grundschule sowie in der Kindertagesstätte. Und es erreichten die Eltern der Initiative zahlreiche Vorschläge ihrer Sprösslinge.


Einer der Vorschläge, welcher die Eltern über die Ideen-Briefkästen erreichte – beachtenswertes Detail: „Die Bank zum Zeitvertreib
für die Eltern“.


Angefangen bei Rutschen, Seilbahn, Kletterwand bis hin zur „Bank zum Zeitvertreib für die Eltern“ ist so ziemlich alles in den Entwürfen vertre-
ten, was auf einen Spielplatz gehört. Mittlerweile ist die Idee also zu einem greifbaren Vorhaben gereift. Es wurde in zwei großen Aktionen auf dem Grundstück gerodet und aufgeräumt, es gibt Ideen und einen Architektenplan und auch die Übernahme der Pflege des Spielplatzes wurde durch die Kom-
mune zugesichert. Was fehlt, ist das Geld für die Spielgeräte der Kinder. Denn in Zeiten immer klammer werdender Stadtkassen kann die Kommune zwar die Instandhaltung und Pflege der Spielgeräte übernehmen, aber für die Anschaffung leider keine finanziellen Mittel zur Verfü-
gung stellen. Ein Stolperstein. Doch auch dieser wurde erfolgreich umgangen. Mit Hilfe eines Spendenkontos bei der Stadt Radeberg ist es nun möglich, legitimiert durch die Stadt und Ortsvorsteher Peter Adler Gelder für die Spielgeräte zu sammeln. Mit den Worten der Eltern gesprochen: „Jeder kleine Beitrag hilft uns, dieses Ziel für unsere Kinder zu erreichen und unseren Ort ein Stück lebenswerter zu machen.
Text Red.; Fotos: Elterninitiative Spielplatz Liegau-Augustusbad

Spendenkonto bei Ostsächsischen Sparkasse Dresden
Empfänger: Stadt Radeberg        BLZ: 850 503 00        Konto-Nr.: 3000 160 085
Verwendungszweck: Spende Spielplatz Liegau

Web: ein-spielplatz-fuer-liegau.de
Mail: postmaster@ein-spielplatz-fuer-liegau.de


Tag der offenen Tür
in der Ludwig-Richter-Mittelschule


Bereits im Januar wurde an der Ludwig-Richter-Mittelschule der Grundschultag für die angehen-
den „Fünftklässler“ veranstaltet. Begleitet und unterstützt von den „Großen“ konnten die Grund-
schüler für vier Unterrichtsstunden abschnitts-
weise ihre neue Schule aktiv erleben.
Und natürlich bekamen die Schülerinnen und Schüler am Ende ihres Grundschultages auch ihr Arbeitsergebnis ausgehändigt. Ziel war es vor allem, Vertrauen zu schaffen und den Schülerin-
nen und Schülern die Möglichkeit zu geben, ihr neues Umfeld zu „beschnuppern“. Zum Tag der offenen Tür, am 05.03.2010 bekamen nun auch die Eltern gemeinsam mit ihren Kindern die Mög-
lichkeit, dies zu tun.
Dass die Beköstigung zum Tag der offenen Tür
auch Spaß machen kann,
zeigt Martin Tran von der Klasse 10a.

Die Schule in Augenschein zu nehmen, hausspe-
zifische Eigenschaften der Bildungsstätte kennen zu lernen und sich ein Bild über die Arbeit der Lehrer mit ihren Schülerinnen und Schülern zu machen, das war das an Eltern und Kinder glei-
chermaßen gerichtete Angebot dieser Veranstaltung. Angefangen bei chemischen und physika-
lischen Experimenten über die Präsentation von Schülerarbeiten bis hin zu Informationen zur Rechenschwäche sowie zur Lese-Rechtschreibschwäche war es eine allumfassende informa-
tive Veranstaltung.
Für Eltern ebenfalls interessant war die Vorstellung der Arbeit des Fördervereins der Schule, besteht doch auf diesem Weg die Möglichkeit, den Schulalltag und das Schulleben aktiv mitzu-
gestalten und somit die Schülerinnen und Schüler zu unterstützen.
Text + Fotos: Red.



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