"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 31. Mai 2012

Mehr Sicherheit für Radfahrer


Kraftfahrern, welche täglich von Seifersdorf in Richtung Ottendorf-Okrilla unterwegs sind, dürften sie mittlerweile schon aufgefallen sein. Die lange ersehnten Bauarbeiten zur Errich-
tung des Radweges zwischen den beiden Ortschaften. Unterteilt ist diese Maßnahme dabei in zwei Abschnitte. Vorgesehen ist, das erste Teilstück von Seifersdorf bis zur Anschlussstelle A 4 bis zum 5. August 2012 fertigzustellen. Der zweite Abschnitt von der A 4 bis Ottendorf-Okrilla soll dann vom 20. August bis zum 19. Oktober dieses Jahres realisiert werden. Mit Herstellung des Radweges wird die Sicherheit für die Radfahrer und vor allen Dingen für den Schülerrad-
verkehr wesentlich verbessert. Worüber sich auch Wachaus Amtsleiter, Matthias Klinke, freut: „Allerdings wird Rad fahren bis zur Übergabe des neuen Weges auch weiterhin nicht gerade ungefährlich bleiben.“ Erfreut äußerte sich Klinke weiterhin: „Wir sind sehr dankbar, dass das frühere Straßenbauamt Bautzen die nötigen Finanzmittel für diese Maßnahme kurzfristig beim Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr beantragt und dass das Ministerium die-
se umgehend bewilligt hat.“
Insgesamt 500.000 Euro investiert der Freistaat in diese Maßnahme, so die Information sei-
tens des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr, welches hier federführend agiert. Einhergehend mit dem Neubau des Radweges ist auch die Sanierung der Fahrbahn der S 177 vorgesehen. Die hierzu notwendigen Vollsperrungen der Staatsstraße werden voraussichtlich vom 20. Juli bis zum 5. August sowie vom 20. August bis zum 1. September erfolgen.
Text und Foto: Red.



Jetzt auch bei facebook





Wie geht’s weiter mit der S 177?


Auskunft darüber gibt derzeit der zur Anhörung freigegebene Entwurf des Landesverkehrsplanes 2025
Bereits am 8. Mai hatte das Kabinett den Entwurf des Landesverkehrsplanes 2025 (LVP) zur Anhörung freigegeben. Festgelegt werden hierin die verkehrspolitischen Ziele und die Pla-
nungen der sächsischen Staatsregierung bezüglich der Verkehrsinfrastruktur bis 2025.
Verkehrsminister Sven Morlok (FDP): „Zielstellung ist eine leistungsfähige, verkehrsträger-
übergreifende und umweltfreundliche Infrastruktur, die den Bedürfnissen von Bürgern und Unternehmen gerecht wird. Gut ausgebaute und intakte Verkehrswege sind ein Stück Le-
bensqualität für die Bürger im gesamten Freistaat, und ebenso sind sie entscheidend für die Wirtschaftskraft des Standortes Sachsen.“ Der neue Landesverkehrsplan zeigt hierfür die Strategie auf. Künftig kommt es weniger auf den Ausbau an, sondern immer mehr auf die intelligente Vernetzung der vorhandenen Strukturen und Technologien.

In puncto Straßenverkehr
Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) hat den Landes-
verkehrsplan in enger Abstimmung mit den Beteiligten auf der kommunalen Ebene erarbeitet. Nach 20 Jahren, in denen viel gebaut wurde, war es Zeit für eine Bestandsaufnahme: „Das Straßenverkehrsnetz in Sachsen ist sehr gut ausgebaut“, so Minister Morlok. „Auch wenn noch einige wichtige Lücken zu schließen sind, wird in Zukunft der Erhalt im Vordergrund ste-
hen.“ Vorangetrieben werden soll jedoch weiterhin die Ostumfahrung Dresden im Zuge der
S 177. So wird derzeit für den Abschnitt südlich von Großerkmannsdorf der Vorentwurf aufge-
stellt, während für die Weiterführung der Trasse von Radeberg in Richtung A4 bereits die Plan-
feststellung beantragt ist. Der Planfeststellungsbeschluss erlassen ist bereits für den weiter-
führenden Ausbau nach Pirna.
Text: Red., Foto: Fotojournalist Ingo Engemann
Quelle: SMWA - Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr



  Copyright © 2006 - 2018 Impressum & Datenschutzerklärung webdestination cms
Anzeigen
Zur Seite: http://www.bierstadt-radeberg.de/_/shop/shop/index.php?rz=1