"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 2. August 2012

Neue Rettungswache für Radeberg


Fest steht, sie soll gebaut werden, eine neue Rettungswache in Radeberg. Derzeit läuft hierfür das Verfahren zur Herstellung des entsprechenden Baurechtes seitens des Landkreises Bautzen, der gleichzeitig auch Bauträger ist. „Wenn alles gut läuft“, so die Information aus dem Landratsamt, „dann sollte im nächsten Jahr die Ausschreibungen zur Planung der Rettungswache erfolgen.“ Notwendig hierfür ist die Anpassung des Flächennutzungsplanes. Denn favorisiert für die neue Wache ist ein Standort neben der Asklepios - ASB Klinik Radeberg. Aus steht derzeit noch die Bestätigung des Planänderungsverfahrens. Seitens der Stadt Radeberg hatte auf seiner Sitzung am 5. Juni der technische Ausschuss für dieses Vorhaben bereits grünes Licht gegeben und das „Einvernehmen der Gemeinde“ erteilt.

Erhöhte Mitarbeiterzahl und Erweiterung der stationierten Fahrzeuge macht Neubau notwendig


Notwendig ist die neue Wache geworden, da die bestehende Rettungswache in den 90er Jahren in den jetzigen Räumen eingerichtet wurde und nicht mehr den Anforderungen entspricht. „Durch die in den letzten Jahren notwendige Erweiterung der dort stationierten Fahrzeuge und die damit verbundene Erhöhung der Mitarbeiteranzahl steht weder für die Fahrzeuge noch für die Mitarbeiter ausreichend Platz zur Verfügung“, so die weiterführenden Informationen des Landratsamtes. „Darüber hinaus besteht am jetzigen Standort keine Möglichkeit, die Fahrzeuge in einer geschlossenen Fahrzeughalle abzustellen (Nutzung eines Carports) - eine Fahrzeughalle kann am jetzigen Standort mangels Platz nicht errichtet werden. Mit dem Neubau einer Rettungswache werden die bestehenden Platzprobleme gelöst. Es können alle Fahrzeuge (inklusive Reserve und der Fahrzeuge für Großschadensereignisse) an einem Standort qualifiziert untergebracht werden, die Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter werden sich deutlich verbessern.“
Text u. Fotos: Red.


2.000 km - Lauf der Kulturen


Rund zwei Jahre haben sie gedauert, die Vorbereitungen zum „Lauf der Kulturen“ nach Ostrava und Skopje. Wieder mit dabei gewesen war der Arnsdorfer Jörg Fernbach. Bereits 2008 ging es auf den Spuren seines Vaters, der im 2. Weltkrieg als Deutscher an der Belagerung von Leningrad (St. Petersburg) teilgenommen hatte, durch die baltischen Staaten nach St Petersburg. 2012 nun lief das langjährige Mitglied der Radeberger Laufgruppe mit 60 weiteren Lauffreunden zu den letzten beiden Partnerstädten Dresdens in Europa, die noch nicht angelaufen wurden, Ostrava und Skopje. Am 23. Juni waren sie in Dresden auf dem Neumarkt vor der Frauenkirche Punkt 11.55 Uhr zu diesem 2.000 Kilometer langen Lauf aufgebrochen. Immer mit dabei die Radeberger Fahne, die Oberbürgermeister Gerhard Lemm im Jahr 2008 Jörg Fernbach mit auf den Weg nach St. Petersburg gegeben hatte. Den gesamten Artikel zum Lauf der Kulturen, zu den Erlebnissen und Begegnungen mit den Menschen unterwegs finden Sie in der aktuellen Ausgabe 31 auf Seite 4.
Text und Fotos: Red.


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