"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 13. September 2012


Spaß am Laufen durchs Hüttertal


Während andere am Sonntag lieber ausschlafen, waren die Teilnehmer des 3. Hüttertallaufes schon lange auf den Beinen. Immerhin war am Sonntag schönstes Laufwetter. Die Sonne schien aus einem wolkenlosen Himmel und es war auch nicht zu warm. So war es nicht ver-
wunderlich, so Hauptorganisator Jörg Fernbach, dass nicht die rund 70 vorangemeldeten Läufern am Start standen, sondern etwa 160 Laufbegeisterte auf dem Radeberger Markt um 10 Uhr auf die zehn Kilometer lange Strecke durchs Hüttertal gingen.
Nur 10 Minuten nach dem Hauptläuferfeld begaben sich dann die Teamläufer auf die Strecke. Jedoch bevor das Radeberger Original – der Bierkutscher Ernst – mit der hölzernen Startklappe die Läufe frei gab, sorgte in altbewährter Weise DJ Olaf Umlauft für eine ausgelassene Startvor-
bereitung und Stimmung mit lockeren Sprüchen oder Erwärmungs- und Balanceübungen wie der Standwaage.
Die diesjährige Streckenführung zum 3. Hüttertallauf hatten die Organisatoren dahingehend neu gestaltet, dass der Verlauf vorwiegend auf Wald- und Feldwegen durch die Natur ging und keine Straßen benutzt werden mussten. Der Zieleinlauf war dann wie üblich im Rade-
berger Stadtbad, wo auch die Siegerehrung stattfand. Die Läufer lobten insbesondere die gute Stimmung und sprachen den Organisatoren, Helfern und Sponsoren ihren Dank für den gelungenen Lauf aus.
Lauf 10 km – Gesamtsieger
Männer:
1. Jens Eisold, Pulsnitz
2. Uwe Eisold, Pulsnitz
3. Remo Vogel, Radeberg
Frauen:
1. Skadi Götze, VfL Dresden
2. Franziska Wecke, Großröhrsdorf
3. Sabine Eisold, Pulsnitz
Team-Wettkampf 2 km:
1. Team Beahring-Schimmer, Dresden
2. Team Böhme Hoffmann
3. Team Eisold, Pulsnitz
Die Siegerehrungen erfolgte durch Dieter Schubert, dem zweifachen Ruder-Olympiasieger im Vierer 1968 und 1972 sowie Dieter Speer, dem ersten deutschen Biathlonweltmeister und dem Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Radeberg, Herrn Gerhard Lemm.
Text und Fotos: Red.



Leppersdorf feierte ausgiebig
mit seinen Gästen


Bei anfangs noch zögerlichen Temperaturen am Freitag setzte sich ab Samstagnachmittag endgültig die Sonne über Leppersdorf durch. Und so kamen wieder viele Besucher und An-
wohner aus den umliegenden Gemeinden zum diesjährigen Dorffest nach Leppersdorf.
Miteinander reden, sich wieder übers Neuste aus dem und ums Dorf zu informieren oder einfach in gemütlicher Runde das Dorffest zu feiern, ist seit vielen Jahren feste Tradition und Höhepunkt im gemeinsamen Dorfleben. Die umfangreichen Vorbereitungen liefen bereits im Frühjahr an. Bei den regelmäßigen Treffs der Dorfclubmitglieder wurden die speziellen Höhe-
punkte geplant, vorbereitet und letztendlich realisiert. Die gesunde Mischung aus jungen und junggebliebenen Dorfclubmitgliedern spürte man auch beim Festprogramm, es wurde für je-
den etwas geboten. Vom traditionellen Ballonfahren, Fackelumzug, Malstraße, Festplatzbe-
trieb mit Glücksrad, der großen Tombola, der Oldtimer-Ausstellung, bis zu Feuerwehrrund-
fahrten und vielem mehr, war es an allen 3 Tagen ein Fest für die ganze Familie. Wer es eher sportlich mochte, der konnte sich erstmalig Samstagnachmittag unter professioneller Anlei-
tung bei der großen Zumba-Party auspowern. Zumba ist ein Tanz-Fitness-Programm, das von lateinamerikanischen Tänzen inspiriert ist. Und die Lepperdorfer und ihre Gäste liesen sich inspirieren. Was als Zumba-Party geplant war, endete bei der zahlreichen Teilnahme als Zumba-Marathon, denn fast alle Teilnehmer (meist weibliche!) hielten über 2 Stunden bei doch sommerlichen Temperaturen durch. Da staunten nicht nur die Zuschauer, auch die Vortänzerin und die Organisatoren hätten nicht gedacht, was für Power in den Tänzern steckt.
Gut besucht war Samstagabend das Festzelt und so wurde bis in die Morgenstunden zu bekannten Hits vom Helene Fischer-Double und Disco Musik geschunkelt und getanzt.
Am Sonntag fand auch die 2. Wachauer Ge-
werbemesse auf dem Festgelände statt. Doch die in Vorbereitung gelaufenen Gewer-
bestammtische, die Bereitstellung der kosten-
losen Messestellflächen, das Bemühenseitens der Gemeinde und des Dorfclubs Leppersdorf, brachten diesmal nicht die erwünschte Teil-
nahme von den ansässigen Firmen. Die, wel-
che dabei waren, nutzen die Möglichkeit, sich, die eigene Firma mit ihren Dienstleistungen, ihr umfangreiches Leistungsspektrum und die eigenen Produkten dem Kunden vorzustellen. Dabei über die Ortsgrenzen hinaus bekannter zu werden und Aufträge, vor allem in unmittelbarer Nähe, zu erhalten, ist ein Anliegen der Ge-
werbemesse. Ein zweites sollte sein, dass sich die Firmen untereinander besser vernetzen, vielleicht sogar gemeinsame Aufträge realisieren und so den Wirtschaftsstandort weiterent-
wickeln. Schade, dass so eine Gelegenheit nicht wie bei der ersten Gewerbemesse genutzt wurde. „Es steht in den Sternen ob es eine 3. Wachauer Gewerbemesse geben wird“, äußer-
ten sich die Organisatoren.
Nichts desto Trotz war das Dorffest 2012 wieder ein gelungener Höhepunkt in Leppersdorf, und so laufen nach den Aufräumungsarbeiten bereits die Vorbereitungen für kommende Pro-
jekte (z. B. Waldwegesanierung) und auf das Jahresende an.
Schon jetzt vormerken:
09.12.12 – Weihnachtsmarkt
22.12.12 – 3. Leppersdorfer Lichterfahrt
Text und Foto: Red.


Geht nicht, gibt’s nicht!


London ist eigentlich gar nicht so weit weg. Zumindest wenn man den Kleinwolmsdorfer Steffen Zeibig kennt. Denn Zeibig und London verbindet eines: die Paralympics. Jenes sport-
liche Mammutereignis, bei welchem körperlich behinderte Sportler aus aller Welt um olympi-
sches Gold ringen. Und mit dabei gewesen für die deutsche Nationalmannschaft war der be-
gnadete Reiter aus dem Arnsdorfer Ortsteil.
Geboren 1977 in Dresden kam Leistungs-
sportler Steffen Zeibig ohne rechten Unter-
arm, rechten Unterschenkel und linken Fuß auf die Welt. Allerdings stellten diese Behin-
derung keinen wirklichen Grund dar, um nicht Träume Realität werden zu lassen. Schon auf der Homepage von Steffen Zeibig sticht dem Besucher ein Satz ins Auge, der die Zielstrebig-
keit des zweifachen Familienvaters erahnen lässt: „Geht nicht, gibt’s nicht oder nur so noch nicht“. Und genau diese Zielstrebikeit war es auch, die Zeibig 2008 nach Hongkong und 2012 nun nach London führte. Bereits 2008 wurden das harte Training und die ungezählten Stun-
den auf den Reitanlagen mit Silber belohnt und auch 2012 war auf der Heimreise aus der Stadt an der Themse wieder das begehrte Silber in der Mannschaftswertung im Gepäck. Zu den ersten Gratulanten gehörten neben seiner Familie am Donnerstag vergangener Woche auch Arnsdorfs Bürgermeisterin Martina Angermann sowie die Ortsvorsteherin von Kleinwolmsdorf, Heidemarie Heim.
Text und Foto: Red.


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