"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 23. November 2012

Wachau auf Partnersuche


Zusammenschluss zur ländlichen Großgemeinde, sichert Zukunft



Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass die Gemeinde Wachau einen Zusammenschluss mit Lichtenberg samt Ortsteil Mittelbach und Großnaundorf samt Ortsteil Kleindittmannsdorf anstrebt. Das hat auch seine Gründe. Denn in naher Zukunft ist das die einzige Möglichkeit die Eigenständigkeit der Gemeinde zu sichern. Wie wir bereits im Falle Arnsdorf berichteten, gibt der neue Landesentwicklungsplan von Sachsen bestimmte Kriterien für eigenständige Gemeinden vor. Diese Richtlinien werden vom Sächsischen Ministerium für Inneres festgelegt. Voraussetzung für die Eigenständigkeit ist zum Beispiel die Einwohnerzahl. Bis 2015 muss Wachau nachweisen, dass im Jahr 2025 in der Gemeinde mindestens 5.000 Einwohner leben. Ansonsten droht die Zwangseingemeindung.


Im Moment hat die Gemeinde Wachau ca. 4350 Einwohner. In den letzten Jahren wurde ein Rückgang verzeichnet, der aber mittlerweile wieder ein wenig stagniert ist. Diese Einwohnerzahl wird in naher Zukunft aber nicht mehr für die Eigenständigkeit reichen. Also hat sich Bürgermeister Künzelmann dem Problem angenommen und Gespräche mit umliegenden Gemeinden geführt um als ländliche Großgemeinde weiter zu bestehen. Gedacht war auch ein Zusammenschluss mit Ottendorf-Okrilla. Hier wurde aber schnell klar, dass seitens Ottendorf-Okrillas kein Interesse besteht. Großnaundorf und Lichtenberg zeigten jedoch Interesse und haben in den letzten Wochen darüber abgestimmt.


In Großnaundorf ergab die Abstimmung ein klares „Ja“ zu Partnerschaft mit neun zu einer Stimme. Lichtenberg stimmte mit sieben Stimmen dafür und drei dagegen. Also auch hier steht einer Fusion nichts im Wege. In der Gemeinde Wachau haben neun Gemeinderäte dafür und drei dagegen gestimmt. Weitere drei haben sich Ihrer Stimme enthalten. Damit wird klar: Jetzt kann ein Antrag an die Behörden gestellt werden. Denn erst muss geprüft werden, ob die Gemeinden die Auflagen für einen Zusammenschluss erfüllen. Ein Problem wäre zum Beispiel, dass Großnaundorf und Lichtenberg in einer Verwaltungsgemeinschaft mit Pulsnitz bestehen. Es besteht jedoch die Möglichkeit die Verwaltungsgemeinschaft für einen Zusammenschluss mit einer Gemeinde zu verlassen. Sollte das Sächsische Ministerium für Inneres dem Antrag auf Zusammenschluss zustimmen, wird ein Vertrag aufgesetzt.


Ebenso „werden die Bürger dann umfassend darüber informiert“, so Bürgermeister Veit Künzelmann. Denn im Moment steht noch nichts wirklich fest und es würde sich nicht lohnen Informationen herauszugeben. Schließlich besteht immer noch das Risiko, dass der Staat Sachsen sich dagegen entscheidet und die ganze Sache kippt. Dann müsste Wachaus Bürgermeister erneut auf die Partnersuche gehen. Text & Foto: Red.




Radeberger Gymnasiast zu Gast bei den Sudetendeutschen in Radeberg


Wer immer auch behauptet, die Sudetendeutschen seien eine aussterbende Spezies und für sie würden sich höchstens noch Historiker interessieren, der wurde am Donnerstagabend im „Forsthaus“ Radeberg eines besseren belehrt. Mehr als 30 Mitglieder der Radeberger sudetendeutschen Kreisgruppe – ihre Mitglieder kommen aus Radeberg, den umliegenden Gemeinden und aus Neustadt in Sachsen – nutzten die Möglichkeit, den Ausführungen von Robert Jeschke aus der 11. Klasse des Radeberger Gymnasiums zu folgen. Er schreibt gerade seine Fachbelegarbeit zum Thema „Flucht und Vertreibung der deutschen Zivilbevölkerung“ am Ende des 2. Weltkrieges“. Bereits im Vorfeld des Abends hatte er einige Sudetendeutsche befragt. Nun war er vor allem gespannt darauf, zu erfahren, wie unterschiedlich und doch gleich die Schicksale der Vertriebenen waren, von denen er hörte. Die Erlebnisberichte bzw. den kompletten Bericht lesen Sie in unserer Ausgabe 47, die am 23.11.12 erscheint.



Text & Foto: Claus Hörrmann & Red.



Weihnachtszeit, schöne Zeit…
bis zu diesen Weihnachtsmärkten ist es gar nicht weit!


Was gibt es schöneres, als am Abend wenn es dunkel wird, mit lieben Menschen auf den Weihnachtsmarkt zu gehen. Überall Lichter, weihnachtliche Klänge und der Duft von Glühwein und Co. Wir haben für Sie die diesjährigen Märkte auf einen Blick zusammengefasst. Die komplette Aufstellung entnehmen Sie bitte unserer aktuellen Ausgabe 47.








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