"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 30. November 2012




4. Radeberger Unternehmertreffen
im Rossendorfer Technologiezentrum


Herr Dr. W. Grimm erklärt den Gästen die Technik der Firma INOVAP.

Am Donnerstag den 22.11.2012 fand im Technologiezentrum Rossendorf, das 4. Radeberger Unternehmertreffen statt. Mit einer kurzen Begrüßung eröffnete der Wirtschaftsreferent der Stadt Radeberg Marco Wagner das Treffen. „Schöne Grüße von Herrn Lemm“ richtete Marco Wagner allen aus, denn der Oberbürgermeister von Radeberg war leider verhindert und konnte nicht am Treffen teilnehmen. Dann gab der Wirtschaftsreferent an den Geschäftsführer des TGZ Rossendorf und des TGZ Bautzen Herr Prof. Dr. Jürgen Besold ab. Mit der Vorstellung des Innovationszentrums Rotech gab Herr Prof. Dr. Besold den Anwesenden einen Einblick in das Konzept, das hier verfolgt wird. Denn im TGZ Rossendorf wird Unternehmern die Chance gegeben, aus einer Idee eine Innovation zu gestalten. Indem Rotech Räume wie Labore, Büros, Reinräume & Produktionshallen an Unternehmer vermietet, kann sich die „kleine“ Firma zum großen Unternehmen entwickeln um dann, nach circa fünf bis acht Jahren, auf „eigenen Beinen“ zu stehen. Das Technologiezentrum bietet auch Unterstützung an. Zum Beispiel durch die enge Zusammenarbeit mit Radeberger Unternehmen oder durch Innovations-Audits in den einzelnen Firmen. Es werden verschiedenste Wirtschaftszweige gefördert. In Rossendorf sind es Microsystem & Oberflächen Technologie, Vakuum- & Plasmatechnologie, Radiopharmazie sowie Ionenimplantation. Auf allen Gebieten wird innovativ, durch finanzielle Mittel aus Förderungen und europäischen Fonds aber zum Teil auch eigenen Gewinnen, wie zum Beispiel bei der Firma Inovap, geforscht. Nach dem Einblick in das Rotech, stellte Herr Krause die hier ansässige Firma Inovap vor. Inovap bedeutet Innovative Vakuum- & Plasmatechnik. Gegründet wurde das Unternehmen 1994 von Dr. W. Grimm und Dipl.-Ing. (FH) F. Hartig. Hier werden Maschinenteile & Werkzeuge beschichtet. Das Unternehmen bietet dazu Komplettlösungen an. Nach diesen zwei interessanten Vorträgen, hatten die Anwesenden die Möglichkeit einen Rundgang zu machen und durch die Räume der Firmen Inovap (Innovative Vakuum- und Plasmatechnik GmbH), GMBU (Gesellschaft zur Förderung von Medizin-, Bio- und Umwelttechnologien e.V.), Siempelkamp GmbH & GeSIM (Gesellschaft für Silizium-Mikrosysteme mbH) geführt zu werden. Zum Schluss konnten sich die Gäste bei einem kleinen Imbiss näher kennen lernen und Kontakte knüpfen. Es war also ein rundum gelungenes Treffen in einem interessanten Unternehmen.
Text & Foto: Red.




Spendenaktion sichert Baumbepflanzung im
Schlosspark Wachau


Über 40 Spender haben der Gemeinde Wachau mit circa 4.500 Euro geholfen, den durch den Tornado im Mai 2010 beschädigten Schlosspark in Wachau wieder mit Bäumen zu verschönern. Den Wachauer Schlosspark hatte es besonders stark getroffen, denn immerhin sind dem Tornado etwa 200 Bäume zum Opfer gefallen. Zum Vergleich: Im Seifersdorfer Schlosspark waren es ungefähr 100 Bäume. Somit wurde am Samstag den 24.11.2012 begonnen, die gespendeten Bäume zu pflanzen. Mit einer kleinen feierlichen Rede des Wachauer Bürgermeisters Veit Künzelmann & Ortsvorsteher Michael Eisold wurde der „Startschuss“ erteilt. Denn „einen Baum im Schlosspark pflanzen, das geht nicht so einfach“ wusste Bürgermeister Künzelmann zu berichten. Dazu muss erst ein Landschafts- & Bepflanzungsplan erstellt werden, der vom Landesdenkmalamt genehmigt werden muss. Außerdem wurden im Vorfeld die Wurzelstöcke der gefallenen Bäume entfernt. Insgesamt kostete die Beräumung des Parks in Wachau die Gemeinde rund 50.000 Euro und die Beräumung im Schlosspark Seifersdorf kostete nochmal 30.000 Euro. Doch jetzt ist ein Schritt in die Zukunft gemacht, die erste Etappe hat mit der Bepflanzung begonnen. Denn „dies ist nur eine Aktion zur Neubepflanzung, weitere sollen noch folgen“ berichtet Ortsvorsteher Michael Eisold, der in der Vergangenheit zur Spendenaktion aufgerufen hatte. „Es können jederzeit noch weitere Bäume gespendet werden“. Weiterhin soll der Park auch öffentlich begehbar bleiben und gerade deshalb wieder mit Bäumen und Sträuchern zu alter Schönheit wiederfinden. Denn einige der
circa 40 Anwesenden erklärten warum Sie gerade hier gespendet hatten. Nicht nur die Erinnerung an Kindheitstage, unvergessene Feste oder die eigenen Hochzeitsfotos bewogen manchen Wachauer Bürger zur Baumspende, sondern es ist einfach auch eine Identitätsfrage. Nun bekommt jeder gespendete Baum eine Plakette mit dem Namen des jeweiligen Spenders und verhilft neue Erinnerungen und Eindrücke zu schaffen.
Text & Foto: Red.





Radeberg barrierefrei? - Trägt Aktion vom Sommer schon Früchte?


In unserer Ausgabe 33 berichteten wir in diesem Sommer von einer außergewöhnlichen Aktion. Mitglieder des Rathauses, unter anderem OB Gerhard Lemm, durften sich für 2 Stunden in einen Rollstuhl setzen und testen, wie behindertengerecht Radeberg eigentlich ist. Denn diese Frage hatten auch die Männer und Frauen des Offroad Travel e.V., anlässlich des Deutschen Behindertentages am 18.08.2012 gestellt. Über die Niederstraße zum Stadtbad, entlang der Langbeinstraße und am Schloss Klippenstein wurde die Barrierefreiheit getestet. Zurück am Rathaus stellte der Eingang zum Bürgerbüro eine wahre Hürde dar.
In der letzten Woche, konnte man dann am Markt, gegenüber der Bäckerei Röthig, einen kleine Bagger entdecken. Hier, direkt an der neuen Postdistanzsäule, gab es eine Parkbucht sowie sehr hohe Bordsteinkanten. Dies war ein großes Hindernis für Behinderte im Rollstuhl aber auch ältere Menschen mit einem Rollator. Deshalb wird die Parkbucht entfernt und dieser Teil an die Breite des Marktes angepasst. Außerdem wird der Bordstein flacher gestaltet. Es scheint also ein Schritt in die richtige Richtung zu sein, denn selbst mit dieser kleinen Maßnahme wird Radeberg wieder ein Stück barrierefreier. Text & Foto: Red.




Das Team der Heimatzeitung "die Radeberger" wünscht Ihnen einen schönen 1. Advent!









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