"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 7. Februar 2013

"Wir brauchen jeden Einzelnen!" Neujahrsempfang in Radeberg



Die komplette Neujahrsansprache von OB Gerhard Lemm lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe 04/2013 die heute erscheint.


Die Gebärdendolmetscherin Tina Oesterreich
übersetzte die Neujahrsrede für gehörlose Bürger.


Die Musikschule Klanghaus Radeberg sorgte für die musikalische Umrahmung.



„Juhu! Wir haben Geburtstag“
20 Jahre Förderschule in Kleinwachau



Die Kinder der Förderschule freuen sich über den "Geburtstag für alle"!

Seit 03. Januar 1993 hat das Epilepsiezentrum Kleinwachau eine Betriebserlaubnis für eine Schule. Aus diesem Anlass fand in der letzten Woche eine Projekt- und Festwoche in der Schule Kleinwachau statt. 63 Schüler lernen hier, in 9 Klassen mit je einem Förderschullehrer und einem Betreuer. „Die Klassen sind in Lernstufen unterteilt“, wie die Schulleiterin Ilona Lisowski erklärte. Vom 15. bis 18. Lebensjahr besteht die Möglichkeit die integrative Berufsschule in Kleinwachau als Sprungbrett ins Berufsleben zu nutzen. Denn den Schülern stehen nicht nur die Tore der eigenen Werkstätten für ein Berufsleben offen. Auch der normale Arbeitsmarkt und weitere Fördermöglichkeiten stehen zur Wahl. Ziel der Förderung ist die Integration auf dem offenen Arbeitsmarkt. Dazu werden auch Praktika angeboten. Das Kollegium der Förderschule umfasst circa 30 Voll- und Teilzeitkräfte und unterrichtet seit August 2002 in einem neuen, modernen Schulgebäude. Für die Aufnahme an der Schule, muss eine diagnostisch, geistige Behinderung des Kindes vorliegen. Ein gutes Viertel der Schüler sind Epileptiker.
„Schule in Kleinwachau bedeutete zu jeder Zeit Entwicklung“

Im Rückblick kann Geschäftsführer Martin Wallmann viel positive Bilanz ziehen. Die Entwicklung nach der Wende hat diesen Schulstandort gesichert und etabliert. Denn zu DDR-Zeiten gab es für vor allem geistig Behinderte keine Möglichkeit auf Bildung. Mit Einführung der Schulpflicht für alle gab es nun endlich diese staatlich, geprüfte Ersatzschule. Der Einzugsbereich reicht bis 50 Km im Umkreis von Radeberg. Hier ist ein ganz klares Ziel für die Zukunft, das wohnortnahe Lernen.
Öffnung der Förderschule nach Außen
Auch die Schule Kleinwachau ist Mitglied bei dem Programm Schule / Wirtschaft vom Lions Club Radeberg. Eine Schülerin ist sogar, mit Hilfe ihrer Betreuerin, einmal im Monat im Kinder- und Jugendstadtrat Radeberg tätig. Mit dem Projekt Schlossstraße in Radeberg werden Bewohner von Kleinwachau in Wohngruppen ausgegliedert und können so, mithilfe ihrer Betreuer, außerhalb des Epilepsiezentrums leben. Das Paso Doble an der Stolpener Straße in Radeberg läuft auch gut - mit dem gut gebuchten Saal, sowie einem Verkaufsladen nebst Cafe wird hier kräftig an der Integration gewerkelt.
„Mit Toleranz erreicht man eine Menge“
Und davon gibt es im Rödertal eine ganze Menge. Denn „das Verständnis für Menschen mit Behinderung und ihre verschiedenen Krankheiten ist schon allgegenwärtig“ wie Silke Teuerle (Öffentlichkeitsarbeit) bestätigte. Gerade auch zum Weihnachtsmarkt in Liegau-Augustusbad konnte man das erkennen. Mit Hilfe von Offiziersschülern wurden die Behinderten von Kleinwachau nach Liegau befördert und konnten am weihnachtlichen Geschehen teilnehmen.

Es wurde also kräftig gefeiert in Kleinwachau und alle freuten sich mit.
Die Entwicklung bleibt nun natürlich nicht einfach stehen. Eine Reihe von Investitionen ist bereits geplant oder wird schon realisiert. Das Projekt Schlossstraße soll im Mai an den Start gehen. das Brunnenhaus auf dem Gelände des Epilepsiezentrums bekommt einen Aufzug und umfassende Brandschutzmaßnahmen. Wenn alles klappt, soll im Juli der Umbau des Talhauses beginnen. Hier waren bis jetzt Außenwohngruppen untergebracht.
Text & Foto: Red.




MVZ Radeberg erhält KTQ-Zertifikat



Heiko Schubert (QM-Beauftragter), Manja Strauß (Arzthelferin), Dr. Hartmut Kirschner (FA Innere Medizin & ärztl. Physiotherapeut), Nadin Otto (Arzthelferin), Dr. Heiko Scheufler (FA Innere Medizin, Endokrinologe & ärztl. Leiter) und Dr. Hans-Heinrich Geidel (FA Innere Medizin, Gastroenterologe) zeigen stolz das KTQ-Zertifikat

Stolz präsentierte das Team des medizinischen Versorgungszentrums Radeberg, am vergangenen Mittwoch, ihr KTQ-Zertifikat. Denn nach der Asklepios-ASB Klinik Radeberg wurde nun auch das MVZ, 2 Jahre nach der Eröffnung, mit dem Zertifikat ausgezeichnet. KTQ ist die „Kooperation für Transparenz und Qualität im Gesundheitswesen GmbH“ und hat sich zum Ziel gesetzt, dem Qualitätsmanagement von Einrichtungen im Gesundheitswesen eine praxisnahe Orientierung in Form eines Kriterienkataloges zur Verfügung zu stellen. Mit verschiedenen Kern-Kriterien wie zum Beispiel Patientenorientierung, Führung, Mitarbeiterorientierung, Sicherheit, Informationswesen und Qualitätsmanagement wurde das MVZ Radeberg geprüft und konnte hier einen überdurchschnittlichen Wert von 83,1 % erreichen. Nun ist das Zertifikat 3 Jahre gültig, dann wird dass ganze Prozedere wiederholt. Das Team des Medizinischen Versorgungszentrums Radeberg ist auf jeden Fall sehr stolz auf das gute Qualitätsmanagement. . „Die Patienten bekommen nun ein Stück mehr Sicherheit“ erzählte Arzthelferin Nadin Otto. Denn täglich kommen bis zu 20 Patienten zu den Fachärzten für Innere Medizin und ebenfalls etwa 20 Patienten zur ärztlichen psychotherapeutischen Behandlung.
Text & Foto: Red.




Ein Hobbymaler aus Fischbach
stellt sich vor



Dietmar Frauenstein aus Fischbach wurde am 19. Februar 1946 in Dresden Leubnitz geboren. Schon als 12-jähriger malte er, von seinen Eltern liebevoll unterstützt, kreative Bilder. „Das Malen muss man mir in die Wiege gelegt haben“ begründet Herr Frauenstein sein Talent für Farben, Perspektiven und Kunststile. Später besuchte er den Malzirkel auf der Tiergartenstraße in Dresden. Nach der Schule wollte er eigentlich Bühnenmaler werden. Doch leider gab es dafür keine Lehrstellen. Seinen beruflichen Werdegang begann er dann als Chemigraf. Bis 1972 fotografierte und retuschierte er Klischees. Auch seine Frau, die für sein Hobby viel Verständnis hat, arbeitete als Chemigrafin im selben Betrieb. Mit dem technischen Fortschritt starb dieser Beruf dann leider aus. Nun suchte Herr Frauenstein eine neue berufliche Perspektive und wurde Glasmaler im Beleuchtungswerk Bischofswerda. Doch auch diese Firma wurde, wie so viele, nach der Wende abgewickelt. Es galt also, nach 10 Jahren Glasmalerei, wieder eine neue berufliche Beschäftigung zu finden. Eine Malerfirma in Dresden gab ihm dann die Chance neue, interessante Aufgaben zu übernehmen. Heute arbeitet der Hobbykünstler in einer alten Schmiede in Fischbach an seinen Werken. Ob Naturbildnisse von Wiesen, Feldern, Seen, Himmel oder Wäldern, Abbilder von Gebäuden oder auch Tierbilder - alles kann in der alten Schmiede betrachtet werden. Am liebsten malt Dietmar Frauenstein mit Ölfarben. Doch auch Aquarelle und Bleistiftzeichnungen gehören zu seinem Repertoire. Aber auch
impressionistische Bilder bei denen die Fantasie für jeden Betrachter eine andere Darstellung bereit hält, kann man bei ihm entdecken. Zwischen Relikten aus früheren Zeiten als der Schmied hier noch sein Eisen schlug, stellt Herr Frauenstein regelmäßig für Interessierte seine Werke aus. Auf Wunsch malt Herr Frauenstein auch individuelle Bilder. Zur beliebten Fischbacher Kirms öffnet der Maler jedes Jahr die Tore seiner „Bilderschmiede“.

Arbeiten von
Dietmar Frauenstein


- Semperoper und Sempergalerie
in Dresden (1992)
- Schauspielhaus in Dresden (1995)
- Krankenhauskirche Arnsdorf (1996)
- Schloss Weesenstein (1998)
- Dresdner Ratskeller (2000)
- katholische Hofkirche in Dresden
- Synagoge in Berlin
- viele historische Treppenhäuser
Text & Foto: Red.






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