"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 8. Februar 2013

Bogenschützen trotzten
dem Winterwetter



Am vergangenen Samstag gab es im Hüttertal Einiges zu sehen. Die Abteilung Bogenschiessen vom Radeberger Sportverein veranstaltete das jährliche Winter 3D Turnier. Trotz Schneeregen und kaltem Wind kamen 77 Teilnehmer aus Radeberg und ganz Mitteldeutschland. An 16 Stationen konnten diese dann ihr Können unter Beweis stellen. Denn der Parcour quer durchs Hüttertal war nicht ganz einfach zu bewältigen. Aufgeteilt in kleine Gruppen starteten die Teilnehmer dann pünktlich 9:30 Uhr mit einem lauten Startschuss. 16 Tiernachbildungen aus Kunststoff warteten, versteckt zwischen Bäumen und Büschen auf die Schützen. Es wurde auf Bären, Rehe, Uhus, Waschbären, Wildschweine und viele andere Tiernachbildungen gezielt. „Das ist mal was anderes, als immer nur auf die Zielscheiben zu schießen“, berichteten einige Teilnehmer. In der ersten Runde, der so genannten skandinavischen Runde, hatte jeder der Bogenschützen drei Versuche um das Ziel zu treffen.
Auf dem Weg zu den verschiedenen Stationen kamen die Gruppen auch immer wieder am Vereinshaus vorbei und konnten sich dort mit Bockwurst und Kesselgulasch sowie verschiedenen Getränken stärken und sich austauschen. Nach der skandinavischen Runde gab es noch die Hunterrunde. Hier hatten die Sportschützen nur noch einen Versuch um die Kunststofftiere zu treffen. Es war also Ausdauer und eine ruhige Hand über mehrere Stunden gefordert. Die Wettkampfteilnehmer schossen in vier Wettkampfklassen. Je nachdem ob sie einen Jagd-, Lang-, Recurve- oder Compoundbogen benutzten. Unterteilt wurde außerdem in die unterschiedlichen Altersklassen. Je nach Bogen und Alter gab es verschiedene Abschusspositionen die entsprechend gekennzeichnet waren. Auch über die, an diesem Tag schon fast reißende Röder, wurde geschossen. Dabei ging auch schon mal der Ein oder Andere Pfeil baden. Schoss man doch mal daneben, war die Suche nach dem Pfeil, zwischen Laub und Matsch, wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen zu suchen. Von den auswärtigen Bogensportlern kam trotzdem eine gute Resonanz. Viele lobten den tollen Übungsplatz im Radeberger Hüttertal.
Hervorzuheben ist besonders die Leistung der Kinder und Jugendlichen, die trotz des Wetters, mit guter Laune, schöne Treffer landeten. Denn auch die Bodenverhältnisse waren nicht die Besten. Trotz rutschigem und schlammigem Boden bewiesen die Schützen einen guten Stand. In der Klasse Jagdbogen gewannen Uwe Koch und Ralf Lambrecht von den „Freien Bogenschützen Oberes Elbtal“, gefolgt von Holger Kühne vom BSC Friedewald. Auch die Damen zeigten ihr Können. Hier konnten Conny Fink vom BSC Rabenstein, gefolgt von Gabriele und Chris Stanscheit vom SV Teuchern die forderen Plätze belegen. In der Klasse der Langbögen entschieden Tobias Hornung von den Bowhunter Mansfeld, Udo Schriefers vom BSC Rabenstein und Patrick Schuhmacher vom Hirschfelder Blide e.V. das Turnier für sich. Bei den Compound-Bögen belegten Frank Scharsach vom Radeberger SV, Christian Wirth aus Gotha und Peter Fischer von der SG Eintracht Großjena die ersten 3 Plätze. Der RSV Bogenschiessen gratuliert den Gewinnern ganz herzlich. Im Sommer soll es wieder ein 3D Turnier im Hüttertal geben. Dann sind die Wetterbedingungen hoffentlich besser. Denn die vielen, zum Teil nassen, klebenden Kleidungsstücke waren manchem doch ein kleines Hindernis. Das Jahr 2013 ist für die Radeberger Bogenschützen ein besonderes Jahr. Denn in diesem Jahr feiert der Verein sein 50-jähriges Jubiläum. Seit 1963 gibt es den Bogensport schon in Radeberg. Zu Beginn noch etwas provisorisch, auf dem Hartplatz vom Schillerstadion, konnten die Bogensportler 1973 ihren jetzigen Platz im Hüttertal beziehen. Und es war nicht immer einfach. Ob Tornado oder Brandstifter, der Verein hat bis jetzt alles gut gemeistert. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und alles Gute.
Text & Foto: Red.




Ihre Hochzeit in Arnsdorf
sagen sie „Ja“
im neuen Trauzimmer!


Endlich ist es geschafft!
Nun können sich Heiratswillige im fertig renovierten Trauzimmer im Gemeindeamt Arnsdorf vermählen lassen. Stolz darauf ist nicht nur Bürgermeisterin Martina Angermann sondern auch die Standesbeamtin Frau Kunze. Hell ist es nun in dem gemütlichen Raum. Die etwas andere Sitzordnung, die an ein Spalier erinnert, wurde beibehalten. Auch ein neuer Fußboden sowie neue Tapete wurden im Trauzimmer verarbeitet. Die Fenster wurden aufgearbeitet und mit weinroten Gardinen geschmückt.
Mit einem neuen Blumenschmuck und passenden Bildern wirkt der Raum jetzt einladender. Eine neue Anlage sorgt nun für die musikalische Untermalung bei der Trauung. „Wir passen uns natürlich den musikalischen Wünschen des Brautpaares an“ berichtet die Standesbeamtin Frau Kunze. Eine neue Bestuhlung soll es demnächst auch geben. „Wir können leider noch nicht alles auf einmal machen“ erzählt Bürgermeisterin Angermann. Bis jetzt hat die Renovierung rund 5.000 Euro gekostet. Dabei beliefen sich die Kosten für Maler- bzw. Tapezierarbeiten auf circa 2.000 Euro. Das Parkett schlug mit 800 Euro zu Buche und die Elektroarbeiten mit 850 Euro. Für die Heizung wurden noch mal 100 Euro investiert und für die Dekoration nebst Musikanlage 1.000 Euro. Auch der Tisch der Standesbeamtin wurde aufgearbeitet. Nun kann also in dem schönen hellen Raum mit eigenem Charakter geheiratet werden.
Text & Foto: Red.




Eisskulpturenschnitzen auf dem Radeberger Marktplatz


Bereits auch eine beliebte Tradition zum Valentinstag


Nun bereits zum 3. Mal werden, mit Hilfe von Kettensäge und Flammenwerfer, Eisskulpturen kreiert. Für die Besucher gibt es natürlich auch wieder Glühwein und eine Kleinigkeit zum Essen. In diesem Jahr wird Karen Hobelsberger leider nicht mit dabei sein, sie ist dienstlich in Amerika unterwegs. Dirk Hantschmann hat also doppelt zu tun. „Wenn alles klappt, werden trotzdem zwei Skulpturen von Karen Hobelsberger auf dem Markt stehen. Sie wird sie einen Tag vorher schon anfertigen“ gab Dirk Hantschmann im Vorfeld bekannt. Für ihn ist es aber trotzdem eine willkommene Abwechslung, anstatt mit Holz mit dem Werkstoff Eis zu arbeiten. Nun sind wir gespannt, welche Skulpturen in diesem Jahr auf dem Radeberger Markt entstehen. Starten wird die Valentins-Tradition auf dem Radeberger Markt gegen 17:00 Uhr.
Text & Foto: Red.





konzertanter Folk
mit Radeberger Wurzeln



Das Dresdner Dreigespann, bestehend aus Albrecht Schumann am Klavier, Matthias Hübner am Cello und Rico Wolf an der Gitarre stürmt in folkloristischer Tradition auf akustisch- konzertantes Podium. Ihre Rock-Polka und Brachial-Volksweisen sind so eingängig wie extravagant. Der junge Gitarrist Rico Wolf hat seine Wurzeln in Radeberg und fand schon sehr früh zur Musik. Seine klassische Ausbildung und ein vertiefender Unterricht in den Bereichen Jazz, Rock, Pop, sowie Flamenco prägen sein virtuoses Spiel. Er ist nebenbei auch als Gitarrenlehrer und Gründungsmitglied der Rockband „Rockstroh“ aktiv. Die vielen Erfahrungen und besonders die vielfältige Liebe zur Musik, sind in jedem seiner Stücke zu spüren. Der Konzertcellist, Komponist und Dichter Matthias Hübner wurde an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” in Dresden ausgebildet. Er sucht immer neue Wege das Cello zum Einsatz zu bringen. Nebenbei arbeitet er mit Songwritern, Ausdruckstänzern und klassischen Avangardekomponisten, von denen er regelmäßig Werke uraufführt, zusammen. Ein weiteres Projekt hat er mit dem konzertanten Duo “Euphoryon”. Als Klavierspieler, Komponist, Musiklehrer präsentiert sich Albrecht Schumann. Nachdem er sein erfolgreiches Lehramtsstudium (Grundschule) auf Eis gelegt hatte war er, ziemlich erfolglos, mit diversen Songwriter-
und Bandprojekten unterwegs. Nun ist er aber mit „Trojka“ und zahlreichen erfolgsversprechenden Projekten (u. a. „e. strøm“, „Excessive Visage“ und „Bars & Strangers“) auf den Bühnen der Republik unterwegs. Nebenbei ist er als Klavier- und Gitarrenlehrer, Chorbegleiter und Komponist in Dresden aktiv. Jeder der drei Saitenhengste drückt sein Herzblut in Eigenkompositionen aus. Dadurch entsteht ein farbenreiches Programm, das mal kreischend kracht, dann wieder lieblich umgarnt, um im nächsten Augenblick selbst sture müde Füße in verrückte Tanzbeine zu verwandeln. Die Stücke von Trojka sind Lieder ohne Worte und Drums.
Wozu Drums, wenn man diesen Gitarristen hat, wozu singen, wenn man diesen Cellisten hat und wozu eine Bigband gründen, wenn man diesen Pianisten hat!? Trojka ist eben konzertanter Folk!



Wer diese interessante und zugleich inspirierende Musik einmal live erleben will - hier die Konzertdaten auf einen Blick:

10. Februar: Dresden Societaetstheater - CD-Veröffentlichungskonzert (Record-Release!)
05. April: Club-Passage Dresden Gorbitz
01. Mai: Arche Berlin Neuenhagen
18. Mai: Hofwirtschaft Lutherstadt Wittenberg
20. Juni: Fischlandhaus Wustrow
21. Juni: Abendsegler Feldberg
22. Juni: Hofkonzert Klein Trebbow
23. Juni: Kunsthalle Ostseebad Kühlungsborn
21. September: Trinitatiskirche Würzburg
22. September: Kursaal Bad Steben
22. November: Alte Stellmacherei Lahstedt
08. - 11. Dezember: Schlössertour Querfort, Breitungen, Leipzig, Goseck

Weitere Info´s gibt es im Internet unter www.trojka-musik.de
Text: Red. & Trojka, Foto: Trojka






Wir wünschen allen Kindern weiterhin schöne Winterferien und viel Spass beim Rodeln!







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