"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 1. Mrz 2013

Wer hat Lust unsere Heimatzeitung
"die Radeberger" zu verteilen?


Für die folgenden Gebiete suchen wir weiterhin Interessierte, die Lust an Bewegung sowie frischer Luft haben und sich etwas dazu verdienen möchten. Besonders geeignet sind Jugendlichen ab 13 Jahren und rüstige Rentner. Bei Interesse melden Sie sich bitte in unserer Redaktion auf der Oberstraße 16a, in 01454 Radeberg oder rufen Sie uns an unter: Tel. 03528 44 23 01. Ebenso können Sie uns eine Email an: zeitung@die-radeberger.de schreiben.


Ullersdorf (alter Teil)
Langebrück nördlich der Bahnlinie





Selbstfahrtage beim MEC Arnsdorf



Leuchtende Augen konnte man, am vergangenen Wochenende bei den großen und kleinen Besuchern der Selbstfahrtage, beim Modelleisenbahnclub Arnsdorf sehen. Wer wollte konnte seine eigenen Modellbahnen auf der Anlage fahren lassen. Verschiedenste Loks und Wagons konnten bestaunt werden. Ob historische oder moderne Züge, selbst ein ICE fuhr durch den Arnsdorfer Bahnhof. In einem Raum in der alten Schule hatten die Mitglieder eine Woche lang ihre gesamte Anlage aufgebaut und mit neuen Wendeschleifen versehen.
„Wir haben unsere Wendeschleifen von zwei auf vier Gleise vergrößert“ erklärt Tom Rülker vom MEC Arnsdorf. „Leider ist auch in diesem Jahr noch keine Begrünung angelegt. Durch einige technische Probleme, die noch behoben werden müssen, würde das im Moment einen zu hohen Aufwand bedeuten.“ erzählt Tom weiter.
Wenn alle Schwachstellen behoben sind, werden Einschottung, Laternen, Häuser und die Begrünung auf der Bahnanlage installiert. Es gibt also noch eine Menge zu tun. Als erstes wollen die Mitglieder des MEC Arnsdorf ihr Steuerprogramm perfektionieren. Danach sollen Raffinesse und Effekte verbessert werden. Der dritte Schritt beinhaltet den Anschluss von zwei Gleisbildstellwerken für den Fahrdienstleiter und einen Rangierbereich durch Betriebsdurchführung wie von einem originalen Stellwerk. Die Bahnhofsgestaltung kommt als vierter Schritt dran. Dann wird das Gleisbett eingeschottert und die Landschaft unmittelbar um den Arnsdorfer Bahnhof gestaltet. Die Anlage ist in einem Maßstab von 1:87 gebaut und baulich auf dem Stand von 1985. Der Modelleisenbahnclub Arnsdorf hat sich im Jahr 1983 gegründet und ist ein gemeinnütziger Verein. Die Arbeit des Vereins umschließt die Darstellung des Eisenbahnbetriebes im und am Bahnhof Arnsdorf um 1985. Veranschaulicht werden die Sicherungstechnik sowie die Zugabfertigung samt Rangierbetrieb. Für die Besucher der Selbstfahrtage war es sicherlich eine kleine Reise in die Geschichte des Arnsdorfer Bahnhofs.
Text & Foto: Red.




Bürger in Großröhrsdorf
können nun schneller Surfen



Schnelleres Internet nun möglich
Die Stadt Großröhrsdorf mit seinem Ortsteil Kleinröhrsdorf hat in den vergangenen Wochen ein Breitbandnetz bekommen. Umfangreiche Arbeiten wie Planung, Bestellung und Montage sowie Schaltarbeiten wurden nun abgeschlossen. Die Bürger haben jetzt die Möglichkeit einen Anschluss mit einer Bandbreite von bis zu 50 MBit/s zu beauftragen. Für die Bewohner von Großröhrsdorf und Kleinröhrsdorf aber auf die Gewerbetreibenden im Ort, bedeutet dies auch eine Verbesserung der Infrastruktur. Denn die Versorgung durch eine höhere Bandbreite wird ein immer wichtiger werdender Standortfaktor für die Städte und Gemeinden.

Eine Herausforderung ist der Ausbau im ländlichen Raum
Wie bereits erwähnt, ist schnelles Internet nicht nur in Großstädten ein wichtiger Faktor für die Standortwahl von Gewerbe oder auch Hausbau. Der DSL-Ausbau wirkt sich jedoch positiv auf die Ansiedlung und den Erhalt von Unternehmen im ländlichen Raum aus. Die Einwohner von Groß- und Kleinröhrsdorf erhalten mit der neuen Breitbandanbindung nun Möglichkeiten für Internetanschlüsse, wie es sie sonst bisher nur in Ballungsgebieten gibt. Dieser Schritt ist auch eine zukunftsorientierte Lösung zur Sicherung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung.

Warum mehr Breitband?
Die Geschwindigkeit des Internets hängt davon ab, wie nah der Verbraucher am nächsten Knotenpunkt wohnt. Die normalen Telefonleitungen, über die der Datenstrom ab dieser Vermittlungsstelle gesendet wird, dämpft das Signal. Ab einer Entfernung von circa fünf Kilometer kommt ein Kupferkabel da nicht mehr mit. Deshalb wird jedes Jahr viel Geld in den Netz-Ausbau gesteckt. Der DSL-Ausbau auf dem Land ist dabei nicht gerade günstig. Ein Kilometer Kabelarbeiten mit Tiefbau kosten bis zu 70.000 Euro. In vielen Fällen wird dann zusammen mit den Städten und Gemeinden versucht eine Lösung zu finden. Eine Kooperation mit den Kommunen ist meist der beste Lösungsansatz.
Text: Red. Quelle: Dt. Telekom





Radeberger Malerin stellt sich vor



Heidi Rosenkranz zeigt, in diesen Tagen, ihre Werke in einer Ausstellung im Museum Schloss Klippenstein. Die Ausstellung kann noch bis 07. April 2013 besucht werden. Auch an allen Feiertagen zu Ostern hat das Museum im Schloss Klippenstein, das die Ausstellung zeigt, bis 17.00 Uhr geöffnet. Frau Rosenkranz wurde 1942 geboren. Seit 1957 ist sie Mitglied im Mal- und Zeichenzirkel von Radeberg. Den Zirkel leitete damals Rosso H. Majores, 1988 übernahm die Leitung dann bereits Rolf Werstler. In der Zwischenzeit besuchte Heidi Rosenkranz sogar die Spezialschule des künstlerischen Volksschaffens. Erfahrungen konnte sie bei den mehrjährigen Teilnahmen an der Sommerakademie in Riesa und anderen Lehrgängen sammeln. In den letzten Jahren hat Heidi Rosenkranz bereits einige eigene Ausstellungen gezeigt und ihre Bilder bei Ausstellungsbeteiligungen präsentiert. Die Inspiration für ihre Bilder holt sich die Künstlerin bei Urlaubsreisen und in der Region. „Ich fertige unterwegs Skizzen an und setze sie dann zu Hause um“, erzählt Heidi Rosenkranz. In ihrer aktuellen Ausstellung kann man sich auch einige ihrer Skizzen ansehen. Ihre jahrelange grafische Erfahrung versucht Heidi Rosenkranz in ihren Bildern einzubringen. „Malerei und Grafik versuche ich mit unterschiedlichen Techniken vielfältig zu verbinden.“ erklärt Heidi Rosenkranz noch über ihre Kunst. Wir wünschen Ihr weiterhin alles Gute.
Text & Foto: Red.



Fischer bei der Arbeit (Tusche)


Mohnblumen (Aquarell)



Felder in der Oberlausitz (Acryl)
Schloss Klippenstein im Wintergewand (Acryl)





70. Jahrestag der Hinrichtung von
Hans und Sophie Scholl



Hans und Sophie Scholl wurden bekannt als Mitglieder der Weißen Rose. Diese Widerstandsgruppe kämpfte während des 2. Weltkrieges gegen den National-sozialismus an. Vor allem machten sie mit Flugblättern gegen den Krieg und die Diktatur Adolf Hitlers mobil. Geboren wurde Hans Scholl im Jahre 1918 und seine Schwester Sophie im Jahre 1921. Die beiden hatten noch drei weitere Geschwister. Am 18. Februar 1943 wurden beide, beim Verteilen ihres sechsten Flugblattes im Lichthof der Münchener Universität, vom Hausmeister erwischt. Hausmeister Jakob Schmid zeigte die beiden bei der Gestapo an. Schon am 22. Februar wurden die Geschwister Scholl am Volksgerichtshof, unter der Leitung von Roland Freisler, zum Tode verurteilt. Noch am selben Tag fand die Hinrichtung im Gefängnis München-Stadelheim mittels Fallbeil statt. Hans Scholl wurde nur 24 Jahre alt, seine Schwester Sophie nur 21. Die beiden sind für ihre Überzeugung gestorben. Selbst die letzten Worte von Hans Scholl waren „Es lebe die Freiheit“. Nach dem Krieg wurden die Geschwister schnell zu Symbolgestalten eines, an menschlichen Werten orientierten, Widerstands innerhalb von Deutschland und gegen das NS-Regime. 1946 erließ die amerikanische Militärregierung das Entnazifizierungsgesetz. Im Zuge dessen wurde der ehemalige Hausmeister Schmid der Münchener Universität, zu fünf Jahren Arbeitslager verurteilt. Jakob Schmid war seit 1933 SA-Mitglied und seit 1934 Parteigenosse und kleiner Parteifunktionär. Er wurde damals für seinen Verrat an Hans und Sophie Scholl, vom Gauleiter mit einem Händedruck sowie 3.000 Reichsmark belohnt und ehrenhalber zum Truppenführer ernannt. An der Universität von München wurden nach dem Krieg zahlreiche Gedenkstätten errichtet. So zum Beispiel das Mahnmal für die Weiße Rose vor dem Hauptgebäude der Universität. Das 1967/68 neu errichtete Institut für politische Wissenschaft sowie der Vorplatz des Hauptgebäudes der Universität wurden nach den Geschwistern Scholl benannt. Auf dem Boden des Vorplatzes wurde das letzte Flugblatt der Weißen Rose in Stein eingelassen und erinnert an die Nazi-Zeit. Im Lichthof der Universität steht seit 2005 die Bronzebüste von Sophie Scholl.
Auch in Kleinwolmsdorf wurde eine Straße nach den Geschwistern Scholl benannt.

Außerdem wird in München jährlich der Geschwister-Scholl-Preis überreicht. Diesen Preis bekommt der Autor eines Buches, das „von geistiger Unabhängigkeit zeugt und geeignet ist, bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen und ästhetischen Mut zu fördern und dem gegenwärtigen Verantwortungsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.“ Nach dem Ende des 2. Weltkrieges wurden in vielen deutschen Städten, in der Bundesrepublik wie auch in der DDR, Straßen und Plätze nach den Geschwistern Scholl benannt. Des Weiteren tragen viele Schulen in Deutschland den Namen Geschwister-Scholl-Schule.
Text & Foto: Red.





Am 07. März ist
Tag der gesunden Ernährung


Zum Thema gesunde Ernährung gibt es sicherlich viele unterschiedliche Meinungen. Gerade im Bereich Diäten scheiden sich die Geister. Fakt ist, bei jedem schlägt eine andere Art des Abnehmens an. Wer sich generell recht gesund ernährt, kann auf das Abnehmen verzichten und tut seinem Körper sicherlich etwas Gutes.
Text: Red.





Beste Schülerzeitung gesucht!



Schülerzeitungen sind das Sprachrohr von Schülerinnen und Schülern. Sachsen sucht zum 9. Mal junge Zeitungsmacher. Diese Aktion wird durch das sächsische Kultusministerium und dem Jugendpresse Sachsen e.V. initiiert. Als Schirmherrin dieses Projektes tritt Kultusministerin Brunhild Kurth auf. Zahlreiche Preise werden für inhaltliche Qualität, den Bezug zum alltäglichen Schulleben und die Einbeziehung von jugendrelevanten sowie regionalen Themen vergeben. Bis zum 04. Mai 2013 können sich die Jugendlichen mit ihren Schülerzeitungen bewerben. Ob die Schülerzeitung im Internet oder in Papierform erscheint, ist dabei nicht relevant. Eine Jury bewertet dann den Inhalt, das Layout, die grafische Umsetzung und den Einsatz von verschiedenen journalistischen Darstellungsformen. Denn auch in einer Schülerzeitung sollten sich Nachrichten, Kommentare, Reportagen und Berichte ergänzen. Fotos müssen gut erkennbar sein und das Impressum sowie das Inhaltsverzeichnis dürfen nicht fehlen. Wer dies alles in seiner Schülerzeitung 2012/2013 berücksichtigt hat sollte sich schnell damit bewerben. Die Auszeichnungen werden nach den einzelnen Schularten vergeben. Der Sieger jeder Schulart erhält 500 Euro. Die Zweitplatzierten bekommen 300 Euro und die Drittplatzierten 100 Euro. Auch hervorragende Einzelbeiträge und der Aufsteiger des Jahres werden prämiert. Die Preisverleihung findet dann voraussichtlich Ende Juni statt. Mehr Informationen und die Bewerbungsunterlagen gibt es im Netz unter www.jugendjournalistenpreis.de.
Text: Red., Quelle: Medienservice Sachsen











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