"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 8. Mrz 2013

Verteiler gesucht!





Für unsere Gebiete Ullersdorf (alter Ortsteil) und Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Dieser Job ist besonders geeignet für rüstige Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01




Hinter den Kulissen
der Ludwig-Richter Mittelschule



Zum Tag der offenen Tür am 01. März diesen Jahres, konnte man sich wieder einmal ganz genau auf dem Gelände der Ludwig-Richter Schule umschauen. Jeder der an der Schule ankam, schaute sich natürlich erst einmal den Baufortschritt des Anbaus an. Es hat sich einiges getan und ein großer grauer Klotz ragt neben dem Altbau in den Himmel. Durch den strengen Winter gab es aber auch hier Verzögerungen. Schuldirektor Gerd Thomas zeigt sich aber zuversichtlich: „Demnächst soll nun endlich das Dach gedeckt werden. Danach geht es innen schon mit Heizung und Installationen weiter“. Im alten Schulgebäude wird auch schnell klar, warum der Neubau so nötig ist. Besucher, Schüler und Lehrer quetschen sich, im engen Treppenhaus, aneinander vorbei um an ihr Ziel zu kommen. Mit den neuen Räumlichkeiten wird dann auch das Ganztagsangebot der Schule, mit seinen Arbeitsgemeinschaften verbessert. „Es stehen dann einfach mehr Räume zur Verfügung und das Ganztagsangebot lässt sich besser planen“ erklärt Schulleiter Gerd Thomas.


Zum Tag der offenen Tür am vergangenen Freitag konnte man auch in den einzelnen Fachräumen eine Menge spannende Sachen entdecken, hören und machen. Im Kunstraum stellte Lehrerin Cathrin Grube die Werke ihrer Schüler vor. Einen Raum weiter konnte das Fach Deutsch näher unter die Lupe genommen werden. Dichtes Gedränge gab es natürlich im Fachraum für Biologie und Chemie. Hier wurden explosive Experimente vorgeführt und erläutert. Für Fragen waren die Schüler und Lehrer der Ludwig-Richter Schule jederzeit offen. Und auch die kommenden 5. Klässler mit ihren Eltern konnten sich an diesem Tag an der Schule anmelden und eine Führung durch die Schule mitmachen. Im Dachzimmer der Schule, gab es ein musikalisches Programm, bei dem jeder einmal dem Können der Schüler lauschen konnte. Es war ein rundum gelungener Tag der offenen Tür.
Text & Foto: Red.




Neuer Leiter für
die Feuerwehr in Wachau



Nach nunmehr einem Jahr ohne Leitung, hat die Freiwillige Feuerwehr in Wachau endlich einen neuen Chef bekommen. Aufgrund fehlender Qualifikationen bei Wachaus Feuerwehrleuten, konnte keiner den Posten übernehmen. Die Kurse an der entsprechenden Schule waren für längere Zeit bereits ausgebucht. Doch der Zufall kam zu Hilfe. Denn der neue Wehrleiter Marian Branding zog mit seiner Familie von Liegau-Augustusbad nach Wachau. Als er mit den Wehrleuten in Wachau ins Gespräch kam, erfuhr er von der freien Stelle und bekam sie. Aufgrund seiner hauptberuflichen Tätigkeit bei der Berufsfeuerwehr Bautzen hat Marian Branding bereits die notwendige Ausbildung für einen Leiter und muss lediglich einen Kurs zum Leiter der Freiwillige Feuerwehr machen, bei dem es vor allem um Verwaltungsrecht geht. „Die Arbeit bei der Berufsfeuerwehr lässt sich gut mit der ehrenamtlichen Feuerwehrarbeit in Wachau vereinbaren“, erzählt Marian Branding. „Ich gehen in 24-Stunden Schichten arbeiten und bin im Anschluss 2 Tagen zu Hause. Dann bin ich für die Wachauer Wehr da“. Für den Fall, dass der neue Wehrleiter mal nicht zur Verfügung steht, gibt es natürlich auch einen Stellvertreter. In diesem Fall hat Martin Mißbach den Job übernommen. Für die Zukunft wünscht sich Marian Branding mehr Einsatzbereitschaft von den Bürgern für die Freiwillige Feuerwehr. Denn es wird immer schwieriger, mit weniger Mitgliedern alle Einsätze mit genügend Feuerwehrleuten zu fahren. Die Wachauer Feuerwehr zählt momentan 21 Mitglieder und liegt damit an der unteren Grenze für eine gut laufende Feuerwehr. Es wird auch in Erwägung gezogen, in Zukunft alle Ortswehren der Gemeinde Wachau zum Einsatz zu rufen, um genügend Feuerwehrleute vor Ort zu haben. In diesem Jahr soll nun auch das Feuerwehrgerätehaus in Wachau saniert werden. Immerhin ist das Wachauer Gerätehaus das letzte unsanierte der Gemeinde. „Wer Lust hat, bei der Freiwilligen Feuerwehr Wachau mitzuwirken, kann jederzeit gern vorbeikommen“ erklärt Marian Branding. Wir wünschen den Wehren der Gemeinde Wachau sowie Herrn Branding und Herrn Mißbach für die Zukunft alles Gute.
Text & Foto: Red.





Der Städtegutschein


Eine Aktion von Radebergern für Radeberger


Neues Jahr neue Ideen, könnte man hinsichtlich der Pläne des Händlerstammtisches und des Gewerbevereines nun sagen. In diesem Jahr, soll die Idee eines Städtegutscheines in Radeberg umgesetzt werden.

Die Idee
Wertgutscheine haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen. Wenn man einfach nicht weiß was man verschenken kann, ist ein Gutschein die beste Lösung. Mit dem Städtegutschein haben Kunden die Möglichkeit, die Vielfalt der Angebote in Radeberg zu nutzen. Der Beschenkte kann sich dann im Einzelhandel etwas Schönes gönnen, Kulturelles genießen oder gemütlich Essen gehen. Es gibt natürlich zahlreiche Weitere Anlaufstellen. Damit entfällt die lästige Fahrerei in die nächst größere Stadt und das in den Einkaufszentren bekannte Gedränge. Auch Firmen und Unternehmen profitieren von dieser Idee. Kleine Aufmerksamkeiten für jeden Mitarbeiter zu finden, ist in der Tat sehr schwierig und zeitaufwendig. Meist greifen die Unternehmer dann zur einfachen Lösung und besorgen in großen Kaufhäusern und Shoppingcentern Gutscheine. Mit dem Städtegutschein für Radeberg bleiben der Erlös und die Kaufkraft in der eigenen Stadt. Und jeder Mitarbeiter kann sich sein persönliches Geschenk aussuchen.

Die Umsetzung
Der Händlerstammtisch und der Gewerbeverein von Radeberg möchten die Umsetzung gern in die eigene Hand nehmen. Nun muss noch entschieden werden wie das Ganze organisiert wird. Erste Diskussionen sind zu dem Entschluss gekommen, dass sich zur Umsetzung eine Arbeitsgruppe bilden sollte. Die Kosten für den Start des Projektes „Städtegutschein Radeberg“ würde der Gewerbeverein Radeberg übernehmen.

Die Gestaltung
In Form einer Plastikkarte, ähnlich einer EC-Karte, soll der Gutschein fälschungssicher und wieder verwendbar erhältlich sein. Auf der Vorderseite kann ein Bild von einer Radeberger Sehenswürdigkeit abgebildet werden und auf der Rückseite wird eine Gutscheinnummer vergeben.


Wo kann man den Gutschein einlösen?
Im Moment werden noch Zusagen für so genannte „Akzeptanzstellen“ abgewartet. Geplant ist ein bunter Mix, der ein vielfältiges Angebot verspricht. Ob Einzelhandel, Reisebüro, Hotels und Gastronomie, Tankstellen, Fahrschulen, Sport- und Wellnessanbieter oder kulturelle Einrichtungen jeder kann mitmachen und das Angebot an Akzeptanzstellen vervielfältigen. Eine Übersicht über alle Akzeptanzstellen, erhalten die Kunden beim Kauf des Gutscheines. Erkennen kann man die Anlaufstellen auch an einem Aufkleber, der an der Eingangstür angebracht wird. Auch auf der Internetseite des Gewerbevereins wird es eine Liste mit allen Akzeptanzstellen geben. Auf Wunsch kann das Unternehmen auch einen Link auf die eigene Internetseite platzieren lassen.

In der Praxis
Im Bürgerbüro der Stadtverwaltung Radeberg sowie im Ticketshop gegenüber dem Kaiserhof soll der Radeberger Städtegutschein verkauft werden. Der Gutscheinkauf kann auch online über die Seite des Gewerbevereins oder per Fax abgewickelt werden. Mit der Überweisung des Betrages löst der Kunde dann die Bestellung aus und erhält, nach Zahlungseingang, den oder die Gutschein(e) zugeschickt. Die Gutscheine können dann zum Beispiel verschenkt und in den Akzeptanzstellen eingelöst werden. Mit kleinen Beträgen kann der Wertgutschein in Zukunft flexibel eingesetzt werden.
Für die Geschäfte und Unternehmen in Radeberg ist es eine gute Chance zusammenzurücken und gemeinsam kreative Ideen umzusetzen sowie mit spannenden Aktionen und Projekten, denn Menschen in Radeberg Freude zu bereiten.
Text: Red., Bild: Gewerbeverein Radeberg





Kinder bedanken sich
für großzügige Spende


Aufregung lag, am vergangenen Donnerstag in der DRK - Kita Max und Moritz, in der Luft. Denn die Kinder der Vorschulgruppe erwarteten den Besuch von Frau Pietke, die für die Firma Enso tätig ist und Frau Freudenberg von der Firma Alpha Plan. Corena Pietke durfte den Scheck, in Höhe von 500 Euro, an die Radeberger Kindertagesstätte überreichen. Diese Aktion kam dank Frau Freudenberg zustande. Denn statt an Weihnachten große Geschenke zu verteilen, spendet der Stromversorger mit der Aktion „Sterntaler“, das Geld für den guten Zweck. Was hat nun aber Brita Freudenberg damit zu tun? Sie bekam vor Weihnachten eine Karte der Enso. Hier konnte Sie einen Vorschlag für die Aktion „Sterntaler“ eintragen, wer eine Spende erhalten sollte. „Ich fand einfach, dass das eine tolle Idee ist“ erzählte Brita Freudenberg und schlug die Kita Max und Moritz vor. Unter allen Einsendungen loste der Energieversorger dann 20 Einrichtungen aus, die eine Spende erhalten. Und somit dankten die Kinder nicht nur Frau Pietke sondern auch Frau Freudenberg mit einem kleinen musikalischen Programm. Die Leiterin Frau Großmann fragte dann auch „ob die Kinder denn überhaupt wissen, was die Enso ist und was die so machen“. Nachdem die Kinder von Erzieherin Andrea erfuhren, dass der Energieversorger Strom liefert, fiel auch jedem gleich noch ein Beispiel ein, für was man denn Strom überhaupt braucht. Dann übergab Frau Pietke ihren Scheck und auch gleich noch einen bunten Strauß Frühlingsblumen der nun das Zimmer der Vorschulgruppe schmückt. Von Frau Großmann erfuhren wir dann noch, dass das Geld zur Gestaltung der Außenanlage genutzt werden solle. Und auch die Kinder bekamen von Erzieherin Andrea noch eine witzige „Hausaufgabe“. Um diese Aktion nicht zu vergessen, sollte jedes Kind in die nächste „Radeberger Heimatzeitung“ schauen, sich das schöne Foto ausschneiden, aufkleben und als Erinnerung in ihr Port Folio legen. Das war auf jeden Fall eine bunte Abwechslung im momentan grauen Alltag.
Text & Foto: Red.





Ihre Heimatzeitung
„die Radeberger“


über ein Jahr erfolgreich auf Facebook



Im Januar 2012 nahm es seinen Lauf als wir unseren Onlineauftritt bei dem sozialen Netzwerk Facebook starteten. Stetig wuchs im letzten Jahr dann das Interesse an unserer Seite. Im Durchschnitt drückten 23 Leser pro Monat den Button „Gefällt mir“ und erhielten dann die neusten Meldungen der Region in ihren Neuigkeiten.

Am 01. März diesen Jahres hatten wir somit schon 335 Interessierte Leser, die uns so folgten. Wir möchten uns natürlich für dieses stattliche Ergebnis bei Allen bedanken. In unserer Statistik sind auch einige interessante Daten zu lesen. Zum Beispiel war die beliebteste Woche 2012, die Woche um den 26. August 2012 als die Fotos der letzte Highland-Games in Radeberg online gingen. Eine große Resonanz hatten wir auch im Juli 2012 zum Bierstadtfest mit dem Umzug zum Jubiläum 600-Jahre Stadtrecht. Beim Festumzug sind wir selbstverständlich auch präsent gewesen und haben, mittels Smartphone, während des Umzuges Fotos gemacht und online gestellt. Die am stärksten vertretene Altersgruppe ist die Gruppe der 25 bis 34-jährigen. Das ist sicherlich auch die Altersgruppe, die sich am meisten im Internet bewegt.

Natürlich sind wir weiterhin bemüht unsere Seite, nicht nur durch Kleinanzeigen, Termine und Bereitschaftspläne der Ärzte, zu aktualisieren. Die neuesten Nachrichten aus Radeberg, Wachau, Arnsdorf und der näheren Umgebung werden auf unserer Facebookseite zeitnah veröffentlicht. Auch Veranstaltungshinweise von Schulen, Vereinen und anderen Einrichtungen finden den Weg in unsere Neuigkeiten. Gern nehmen wir auch Leserzuschriften über Facebook entgegen. Denn auch so kann man mit seinen Lesern kommunizieren und im Bedarfsfall die eine oder andere Frage klären. Selbst Fragen oder Hinweise zur Verteilung unserer Zeitung landeten in unseren Nachrichten und konnten so schnell geklärt werden.

Möchten Sie auch zu unseren Facebook-Lesern gehören und haben Sie ein Facebook-Profil? Dann gehen sie auf unsere Seite: www.facebook.com/DieRadebergerHeimatzeitung und drücken Sie den Button „Gefällt mir“. Dann erhalten auch Sie in Ihren Neuigkeiten Meldungen Ihrer Heimatzeitung „Die Radeberger“.
Text & Foto: Red.




Alles Gute zum Weltfrauentag



Der internationale Frauentag wird weltweit von vielen Frauenorganisationen gefeiert. Dieser Tag wird auch Tag der Frau oder Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau genannt. Im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen, entstand dieser Tag in der Zeit um den ersten Weltkrieg und kann damit auf eine nunmehr langjährige Tradition zurück blicken. Initiatorin des Frauentages ist die deutsche Sozialistin Clara Zetkin. Sie schlug am 27. August 1910, auf der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen, die Einführung eines weltweiten Frauentages vor. Dies geschah natürlich, in der damaligen Zeit üblich, gegen den Willen ihrer männlichen Kollegen. Ein bestimmtes Datum bestimmte Clara Zetkin auf der Konferenz noch nicht.
Die Idee, den internationalen Frauentag am 08. März zu begehen, kam aus den USA. Die Frauen der sozialistischen Partei Amerikas, hatten 1908 ein nationales Frauenkomitee gegründet. Das Frauenkomitee beschloss einen speziellen, nationalen Kampftag für das Stimmrecht der Frauen zu initiieren. Am 19. März 1911 wurde dann der erste Frauentag in Deutschland, Österreich, Ungarn Dänemark und der Schweiz gefeiert. Seit dem Jahr 1921 findet der internationale Frauentag am 08. März statt. Viele Nationen haben diesen Tag zum gesetzlichen Feiertag ernannt. In China gibt es an diesem Tag für Frauen sogar arbeitsfrei. Einige Städte und Organisationen stellen den Frauentag unter ein bestimmtes Motto. Denn der Frauentag dient auch heute noch dem Kampf um die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen. Obgleich Frauen heutzutage die gleichen Bildungsabschlüsse haben wie Männer, verdienen sie meist wesentlich weniger. Dazu kommen noch die Kindererziehung und der Haushalt. Durch die Zeit des Mutterschutzes und der Elternzeit sind Frauen manchmal auch gezwungen ihren Job aufzugeben und sich eine neue Stelle zu suchen, wenn der Nachwuchs in eine Kindertagesstätte kommt. Im Bewerbungsgespräch muss sich Frau dann erneut beweisen und hat sicherlich einen Nachteil, denn mit Kind und Kegel ist man nicht immer so flexibel wie der Arbeitgeber es gern hätte. Also Männer, würdigt die Arbeit der Frauen und erfreut sie mit einer kleinen Überraschung. Es muss nichts „Großes“ sein! Ein schönes Abendessen, ein bunter Strauß Blumen oder eine Kleinigkeit die sie schon immer Mal haben wollte, zeigt dass „Mann“ die Vielseitigkeit der Frau erkennt und akzeptiert.
Text: Red.







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