"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 15. Mrz 2013


Verteiler gesucht!





Für unsere Gebiete Ullersdorf (alter Ortsteil) und Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Dieser Job ist besonders geeignet für rüstige Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Flagge für Tibet am Frauentag



Auch in diesem Jahr hat Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm die tibetische Flagge vor dem Rathaus gehisst. Damit demonstriert die Stadt Radeberg ihre Solidarität mit dem gewaltlosen Widerstand der Tibeter gegen die chinesische Besatzungspolitik. Geflaggt wurde am Freitag dem 08. März 2013, pünktlich um 12.00 Uhr. Dank laufendem Marktbetriebes, konnten viele Zuschauer das hissen der Flagge beobachten. Wie zahlreiche deutsche und europäische Städte beteiligt sich die Stadt Radeberg an einer Aktion der Tibet-Initiative, die an den Nationalaufstand der Tibeter am 10. März 1959 gegen Willkür und kulturelle Unterdrückung erinnert. Eine jahrhundertealte Entwicklung hat in Tibet eine auf der ganzen Welt einzigartige Kultur in Schrift, Sprache und Religion hervorgebracht, die als kulturelles Erbe der Menschheit erhaltenswert ist. Durch die chinesische Unterdrückung wurden über 6.000 Tempel, historische Bauten und Kloster, die Zentren der tibetischen Kultur, Religion und Geschichte darstellten, vernichtet. Die Tibeter verfolgen einen konsequenten Weg der Gewaltlosigkeit für ihren Kampf um Freiheit und Identität. Die Stadt Radeberg möchte mit dieser Aktion ein Zeichen gegen Menschenrechtsverletzungen auf der gesamten Welt setzen.
Foto: Red. Text: Stadt Radeberg (red. geändert)




Langebrück wächst


Jahresempfang im Bürgerhaus


Rote Rosen gab es für die Damen zum Jahresempfang am vergangenen Freitag, denn der fand genau zum Weltfrauentag statt. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch die Big Band des Radeberger Humboldt Gymnasiums. Das sorgte natürlich schon zu Beginn für eine lockere, gute Stimmung. Um das leibliche Wohl kümmerten sich an diesem Abend, die Mitarbeiter des Feriendorfes Langebrück. Zugegen waren auch einige Vertreter des Dresdner Stadtrates, der 2. Bürgermeister von Dresden, Arnold Vaatz von der CDU, Vertreter des Langebrücker Ortschaftsrates sowie Herrn Hartmanns Stellvertreter Ulrich Knöpfle. Im Anschluss an den Auftritt der Big Band, hielt Langebrücks Ortsvorsteher Christian Hartmann seine Rede. Und nicht nur das diesjährige Jubiläum anlässlich der ersten urkundlichen Erwähnung Langebrücks im Jahre 1288 war Thema seiner Ansprache. Denn das viel versprechende Festprogramm ist bereits jetzt in aller Munde. Langebrück freut sich auf viele Veranstaltungen und Gäste von nah und fern, um die 725 Jahre gebührend zu feiern. Vielen Vereinen, Institutionen und Bürgern wurde zu Beginn gedankt. Nicht nur der Ort Langebrück an sich feiert in diesem Jahr sein Jubiläum, sondern zum Beispiel auch der Kulturverein Langebrück, der seit 20 Jahren besteht. Der Kulturverein ist auch der tragende Verein für die Jubiläumsveranstaltung 725 Jahre Langebrück. 10 Jahre gibt es bereits die Solargemeinschaft Langebrück und das beliebte Saugartenfest in der Dresdner Heide. Der Saugarten wurde vor 225 Jahren gegründet. Auch der Turnverein von Langebrück besteht nunmehr seit 20 Jahren. Es gibt also in diesem Jahr viel zu feiern.

„ Die Ortschaft versteht sich im Wandel der Zeit“
So beschreibt Christian Hartmann den Rückblick auf das Jahr 2012 und lobt zugleich die gute Zusammenarbeit mit der Ortschaft Weixdorf. Besonderen Zuspruch erhielt das klare Signal des Ortschaftsrates gegen Windkraft in der Dresdner Heide und im Ort selbst. „Die Hinweise der Bürgerschaft sind zu jeder Zeit ernst zunehmen“ und so arbeitet der Ortschaftsrat im Interesse der Langebrücker Bürger. Auch dies wurde vom Ortsvorsteher gelobt. Eine kleine negative Ermahnung ging von Christian Hartmann in Richtung des Winterdienstes der Stadt Dresden. „Nicht nur die Hauptstraßen in Langebrück sollten geräumt werden, sondern auch die zahlreichen Nebenstraßen“. Denn das, wie es scheint, klappt in Langebrück wohl noch nicht so gut. Das Thema, dass für das größte Raunen im Saal sorgte, war wohl die Räumung des Gasthauses Hofewiese. Diese wird, laut Christian Hartmann, voraussichtlich Ende März stattfinden, denn dann erst kommt der Gerichtsvollzieher der dies freigibt. Erleichterung also auch hinsichtlich dieses Problems. Gut hingegen läuft es für das Langebrücker Feriendorf. Dank eines neuen Geschäftsführers wurde ein „Dornröschenschlaf“ verhindert. Das Waldbad Langebrück feierte im letzten Jahr schon sein 100-jähriges Bestehen. Gearbeitet wird auch kräftig am Erholungsortkonzept, denn Langebrück soll auf lange Sicht für seine Bürger und die Menschen aus dem Umland zum Naherholungsgebiet werden. Einen besonderen Dank, sprach Christian Hartmann auch dem Langebrücker Karnevalsverein, der Feuerwehr und den im Ort ansässigen Unternehmen aus. Ein besonderes Lob gab es für den ältesten Verein - dem Imkerverein.

„Langebrück wächst mit seinen Herausforderungen“
Um nicht nur das letzte Jahr in den Fokus zu rücken, gab der Ortsvorsteher auch gleich noch einen Ausblick auf das Jahr 2013. Hier stehen der Ortschaft Langebrück die gleichen Finanzmittel zur Verfügung, wie im Vorjahr. Für die kommenden Jahre wünscht man sich in Langebrück mehr Investitionen in das Straßennetz. Gut läuft es hingegen mit der Kita- und Schulnetzplanung, die laut Christian Hartmann zu den wichtigsten Dingen gehört. 2013 steht die lang ersehnte Sanierung der Dresdner Straße auf dem Plan. Dafür wird nun vorbereitend an der Klotzscher Straße gearbeitet, die dafür bis April voll gesperrt wird. Ab Mitte April wird dann die Dresdner Straße gesperrt, das wird voraussichtlich bis Oktober so bleiben. Ein Wermutstropfen gibt es trotzdem. Der Fußweg wird im Zuge dessen trotzdem nicht gemacht, was wohl an dem spät beschlossenen Haushalt der Stadt Dresden liegt. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Dafür soll nun endlich das alte Bahnhofsgebäude abgerissen werden und durch einen Unterstand ersetzt werden. Investitionen sollen auch in die Ortsbeschilderung fließen und zum Beispiel den Weg zum Bürgerhaus und zum Waldbad anzeigen. Am Spielplatz wird nun auch mit dem 2. Bauabschnitt begonnen. In Zukunft wird, aufgrund des demografischen Wandels, mit weniger Geld, mehr gesellschaftliches Engagement nötig sein. Christian Hartmann ruft, zum Schluss seiner Rede, alle Bürger auf, sich mit Wort und Tat einzubringen um damit die Zukunft des Ortes zu sichern.
Text & Foto: Red.




Tag der Ausbildung im BSZ Radeberg


Gut besucht war das Berufliche Schulzentrum Radeberg am vergangenen Samstag. Von 09:00 bis 12:00 Uhr hatten die Unternehmen aus Radeberg und Umgebung Gelegenheit sich vorzustellen und aktiv nach zukünftigen Auszubildenden Ausschau zu halten. Viele Interessierte kamen vorbei, schauten sich die Räumlichkeiten des BSZ an und blieben an den Ständen der Firmen stehen. Ein bunter Mix an Betrieben stellte sich vor. Egal ob Kunststoffgewerbe, IT-Unternehmen, Automobilindustrie, Sozialbetrieb, Krankenkasse oder Friseur, es war für jeden Interessierten etwas dabei. Und sicherlich fand der ein oder andere Schulabsolvent hier noch einen Betrieb bei dem er sich ausbilden lassen kann. Auch Radebergs Oberbürgermeister Lemm ging eine Runde durch das Schulzentrum. Er schaute sich alles ganz genau an und staunte über die Vielzahl der Unternehmen, die sich am Tag der Ausbildung beteiligten. Jeder konnte schauen, sich informieren und ausprobieren.



Auch die Friseurbetriebe Annette präsentierten sich zum Tag der Ausbildung im BSZ Radeberg

Text & Foto: Red.




„Und Action“


Medienmobil besucht Radeberger Förderschule


Heutzutage nimmt der Umgang mit den verschiedenen Medien, gerade bei Jugendlichen, stetig zu. Egal ob Fernsehen, Internet oder soziale Netzwerke, meist fehlt vor allem der jungen Generation Hintergrundwissen um sich vor Datenmissbrauch zu schützen. Die sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien hat zu diesem Zweck, vor dreieinhalb Jahren, das Projekt Medienmobil ins Leben gerufen. Interessierte Kindergärten, Schulen, Hort- und Freizeiteinrichtungen, Vereine oder Kinder- und Jugendeinrichtungen können sich im Internet anmelden und dann kommt das Medienmobil vorbei. Mit den Mitarbeitern des Medienprojektes, wird dann eine Woche lange gearbeitet, gefilmt, geschnitten und die Grundlagen der Medienwelt erforscht. So kam das Medienmobil auch zu den Schülern der 10. Klasse, der Schule für Lernförderung auf der Ferdinand-Freiligrath-Straße in Radeberg. Letzte Woche kam das Medienteam jeden Tag aus Leipzig angereist, um mit den Schülern zu arbeiten. Am Montag startete das Projekt mit der Vorstellung des Medienmobils und seiner Mitarbeiter. Es wurde auch über die Medienwelt und besonders über den Umgang mit sozialen Netzwerken diskutiert. Das Thema soziale Netzwerke, sollte dann später in den Filmen umgesetzt werden. Auch die Schüler hatten die Gelegenheit sich vorzustellen.
Hobbys, Berufswünsche und ihr eigenes Medienverhalten stellten die Schüler der 10. Klasse, die nur aus Jungs besteht, kurz vor. Erste Vorbereitungen für den bevorstehenden Filmdreh wurden getroffen. Die Klasse wurde in zwei Teams aufgeteilt und jedes Team konnte sich schon einmal ein Konzept für den eigenen Film überlegen. Am Dienstag ging es dann weiter mit dem Schreiben eines Drehbuches - eine Idee sollte entstehen. Die Schüler verzichteten sogar auf ihren freien Tag, den sie aufgrund des Lehrerstreikes gehabt hätten. Am Mittwoch folgte dann der Drehbeginn. Die Technik stellte das Medienmobil zur Verfügung und so sah es auf einmal aus, als wäre ein professionelles Kamerateam auf dem Schulgelände unterwegs. Denn inzwischen hatten beide Teams eine genaue Idee und Vorstellung, was in ihrem Film passieren sollte.
Das erste Team ging anhand einer ausgedachten Quizshow und das zweite Team mit einem Western, auf die sozialen Netzwerke und die Medienwelt ein. Am Donnerstagvormittag wurde der Dreh fertig gestellt. Somit konnte am Nachmittag das Schneiden eines Filmes erklärt werden. Fertig gestellt wurde das Ganze am Freitag. Es fehlten immerhin noch Effekte, Ton und Feinabstimmung. Um 13:00 Uhr wurden dann beide Filme präsentiert und die Jungs der 10. Klasse waren mächtig stolz auf ihr Werk. Das konnten sie auch, denn nun wissen sie, dass eine Menge Arbeit - selbst hinter so einem kurzen Film - steckt. Dennoch fanden die Schüler das Projekt sehr abwechslungsreich sowie teamfördernd und die Begeisterung war ihnen anzusehen. Lehrerin Frau Kirchner, die das Projekt begleitet hat, konnte dem Projekt nur positives abgewinnen und war froh, dass das Medienmobil an der Schule für Lernförderung haltgemacht hat.
Text: Red., Foto: Medienmobil Leipzig




Ein kleines Parkseminar


In Zusammenarbeit mit Wachaus polnischer Partnergemeinde Ilowa sowie dem Seifersdorfer Thal e.V., dem Schlossverein Seifersdorf, dem Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße e.V. und dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V., veranstaltet die Gemeinde in Seifersdorf am 06. April 2013, ein Parkseminar. Es handelt sich dabei um ein deutsch - polnisches Kooperationsprojekt, bei dem die Partnergemeinde Ilowa, die Gemeinde Wachau und die verschiedenen gemeinnützigen Vereine, gemeinsam bei der Erhaltung und Revitalisierung ihrer historischen Parkanlagen wirken. Am 06. April geht es um 10:00 Uhr mit dem Treffen und einer Begrüßung auf der Festwiese im Seifersdorfer Tal los. Von 10:15 bis 12:30 Uhr werden Arbeiten im Seifersdorfer Tal realisiert. 13:00 Uhr soll es im Schloss Seifersdorf dann ein Mittagessen geben. Weiter geht es 14:00 bis etwa 15:30 Uhr mit Arbeiten im Seifersdorfer Schlosspark. Zur Stärkung wird im Anschluss im Schloss Kaffee ausgeschenkt. Von 16:00 Uhr bis 17:00 Uhr gibt es im Schloss dann Vorträge u. a. von der freien Landschaftsarchitektin Birgit Pätzig. Interessierte Bürger, die mitmachen möchten, können sich gern bis spätestens 29. März 2013 bei der Gemeindeverwaltung Wachau (Frau Krause, Tel.: 03528 4808-20) melden. Arbeitsgeräte sollten wenn möglich selbst mitgebracht werden, eine Absprache mit den Organisatoren ist natürlich jederzeit möglich. Die Gemeinde Wachau freut sich auf zahlreiche Helfer und hofft auf einen gelungenen und erfolgreichen Tag.
Text & Foto: Red.




Wo ist der Weg
an der Bretterwand hin?


Ein Leserhinweis von Herrn Förster aus Radeberg


Jeder kennt wohl den kleinen „Schleichweg“ von der Heinrich-Gläser-Straße zur Heidestraße / Robert-Blum-Weg, der zwischen Gießerei und Garagen auf der Gläserstraße beginnt bzw. endet. Viele Fußgänger nutzen den Weg als Abkürzung zwischen den beiden Straßen. Am Wochenende trifft man an der alten „Bretterwand“ auch viele Spaziergänger.
Momentan macht es aber den Eindruck, dass gar kein Weg mehr vorhanden ist, da von Seiten der Gießerei Container und Zäune aufgestellt worden sind und den Weg ein bisschen verdecken. In nächster Zeit sollen die benachbarten Garagen abgerissen werden und die Gießerei nutzt die Freifläche für eine Erweiterung. Deshalb sind momentan schon kleine Veränderungen auf dem Gelände vorgenommen worden. Der kleine Weg wird dann wohl weiter oberhalb beginnen. Herr Förster von der Theodor-Körner-Straße, hat uns auf diese Kuriosität hingewiesen. „Es müsste wohl einfach mal das Fußweg-Hinweisschild umgestellt werden“, erzählte uns Herr Förster. Zu beobachten sind viele irritierte Fußgänger die den Weg von Seiten der Heinrich-Gläser-Straße erstmal suchen müssen. Schauen Sie also beim nächsten Spaziergang ruhig etwas genauer hin, wenn sie den Eingang zum kleinen Goldbachweg nicht finden. Begehbar ist er jedenfalls noch.
Text & Foto: Red.







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