"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 22. Mrz 2013


Verteiler gesucht!





Für unsere Gebiete Ullersdorf (alter Ortsteil) und Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Dieser Job ist besonders geeignet für rüstige Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht. Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01







Kein Winterschlaf
an der Schlossstraße



Trotz Eis, Schnee und Kälte kann man an der Schlossstraße fleißige Bauarbeiter beobachten. Es wird gemauert, gemalt und geputzt. Kein Wunder, das Projekt soll natürlich so schnell wie möglich fertig gestellt werden. Martin Wallmann vom Epilepsiezentrum Wachau, stellt dafür den Wonnemonat Mai in Aussicht. Dabei sind diese Häuser, einige der Ältesten von Radeberg und weisen durchaus eine historische Substanz auf. Ehemals war hier die Bau-Möbeltischlerei angestammt, doch seit Jahren verfiel das Areal zusehends. Wildwuchs, lose Dachziegel und bröckelnder Putz kennzeichneten das ehemalige Firmengelände und die historischen Gebäude.

Ein tristes, unschönes Bild: Das Areal an der Schlossstraße, vor dem Beginn der Baumaßnahmen, im April 2011

Dabei musste das gar nicht sein, denn viele Investoren hatten bereits ihr Interesse bekundet. Am 06. Mai 2011, machte Oberbürgermeister Gerhard Lemm dann den symbolischen, ersten Spatenstich. Damit war der Startschuss für die Schlossstraße gefallen. Inzwischen läuft der Umbau der Gebäude zur Außenwohnanlage für geistig behinderte Menschen, die aus der Wohnanlage in Kleinwachau ausgegliedert werden. Die rund 21 Bewohner können dann, mit der Hilfe ihrer Betreuer, ihren Alltag weitestgehend selbstständig bestreiten. „Mit der Nähe zum Zentrum, dem geplanten Markt der Generationen und den Anbindungen im öffentlichen Nahverkehr sind die Voraussetzungen gegeben um nicht nur Integration sondern die soziale Inklusion zu Leben, dass heißt, dass jeder Mensch in seiner Individualität, also auch ein Mensch mit Behinderungen, von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollen Umfang an ihr teilzunehmen.“ erklärte Martin Wallmann im Vorfeld. Zudem wird das Areal an der Schlossstraße, wenn es fertig ist, wieder aufleben und macht dann, auch vor den Besuchern Radebergs, einen guten Eindruck. Denn meist führt der Weg von Schloss Klippenstein zum Markt und dem Rathaus über die Schlossstraße oder genau anders herum. Dann will man sich doch lieber von seiner schönen Seite zeigen.
Text & Foto: Red.




Katzeneltern gesucht


Als wir, der Mädchentreff der Ludwig Richter Schule nach einem neuen Thema gesucht haben, wurde sofort der Tierschutz als Idee genannt. Aber was kann man als kleine Gruppe in dem Bereich tun? Zunächst ließen wir uns einen Termin, im nicht weit entfernten Tierschutzverein Radeberg geben. Dort bekamen wir eine informative Führung durch das Haus und hatten die Gelegenheit über Hilfsmöglichkeiten und deren Realisierung zu sprechen. Am Schönsten aber war, dass wir die vielen lieben Katzen streicheln und füttern durften. Das Tierheim selbst ist ein ehemaliges Wohnhaus und bietet daher auch nicht so viel Platz wie eigentlich für die vielen Tiere benötigt wird. So müssen viele Katzen, die zum Teil nicht mal Artgenossen mögen, gemeinsam in einem Zimmer leben. Der dadurch entstehende Stress war den Tieren bei unserem Besuch anzumerken und wir hätten am Liebsten gleich selbst, alle Katzen mit zu uns genommen, doch das war leider nicht möglich. Aber was konnten wir tun?

Der Tierschutzverein finanziert sich aus Spenden und so war es auch unsere erste Idee Geld oder Sachspenden zu sammeln. Jedoch wurde uns schnell klar, dass vor allem die Vermittlung in ein neues Heim, das Wichtigste und Schönste für die Miezen wäre. Denn auch wenn sich die ehrenamtlichen Tierheimmitarbeiter mit viel Mühe und Liebe um die Kleinen kümmerten so konnte man diesen anmerken wie traurig und anhänglich viele waren und vor allem wie sehr sie sich nach einem neuen Heim und etwas Zuneigung sehnten. Also mussten wir möglichst viele Menschen auf die Katzen aufmerksam machen. Aber wie? Wir entschlossen uns letztendlich dafür, einen Katzenkalender zu basteln, der jeden Monat einen der hier wartenden Vierbeiner zeigt und so deren Möglichkeit auf Vermittlung steigert. Für den Kalender haben wir uns erstmal einige Katzen ausgesucht, diese fotografiert und die wichtigsten Informationen z.B. über Alter, Geschlecht und Verträglichkeit zusammengetragen. Das Basteln hat sogar richtig Spaß gemacht und jeder einzelne Kalender wurde individuell gestaltet.

Am Mittwoch den 13. März war es dann soweit, die Verteilung konnte beginnen. Wir hatten lange überlegt wo wir diese Kalender aufhängen wollten und uns für verschiedene Stellen entschieden, an denen sie von möglichst vielen Leuten gesehen werden. Den aller ersten bekam unser Oberbürgermeister Gerhard Lemm, der hatte sich nämlich extra für uns Zeit genommen und brachte persönlich einen Kalender in das Bürgerbüro. Unterstützt werden wir ebenfalls von der Heimatzeitung „die Radeberger“, in deren Redaktion nun auch einer unserer Kalender steht. Viele weitere Stellen, Geschäfte, Ärzte, Banken usw.) erklärten sich bereit uns zu helfen und spendeten sogar zusätzlich direkt den ein oder anderen Euro. So konnten wir am Ende des Tages auch insgesamt 60,38 € und einige Futterspenden an das Tierheim weiter geben. Viel wichtiger aber ist uns, dass die süßen Kätzchen endlich ein neues „Zu Hause“ oder vielleicht auch erstmal eine Pflegestelle finden.

Eine haben wir dabei ganz besonders ins Herz geschlossen, Mrs. Blue, eine 21 Jahre alte Katzen-Omi die aufgrund von Hüftproblemen regelmäßig teure Medikamente benötigt. Sogar eine Einschläferung stand schon zur Debatte …. Das wollen wir in jedem Fall verhindern und suchen nun dringend einen Platz an dem sie ihren Lebensabend genießen kann, oder wenigstens jemanden der eine Patenschaft übernehmen würde. Daher wollen wir auch jeden bitten bevor er sich eine Katze kauft zunächst einmal im Tierheim nachzuschauen, dort warten nämlich ganz viele liebe und tolle Tiere auf neue „Eltern“ und eine Chance, dass auch sie von jemandem lieb gehabt werden.
Foto: Red. & Text: Der Mädchentreff (Tina, Sammy, Vanessa, Ronja, Celine, Linda, Patin Elli und Leiterin Frau Solga (IB))



Woche der Ausbildung in Radeberger Unternehmen


Schüler schnuppern in der Exportbierbrauerei



Im Rahmen der Woche der Ausbildung, konnten sich interessierte Schüler, am Montag den 11. März, in der Radeberger Exportbierbrauerei über deren Ausbildungsangebot informieren. Zu Beginn wurden alle vier Ausbildungsberufe vorgestellt. Udo Schiedermair, 1. Braumeister der Radeberger Exportbierbrauerei, erklärte den Beruf Brauer und Mälzer/-in. Bei dieser Ausbildung durchläuft der Azubi alle Abteilungen vom Sudhaus über Gär- und Lagerkeller und die Filtration bis hin zur Abfüllung und erwirbt auch Kenntnisse in der Schanktechnik. Der Aufbau von Schankanlagen und das fachgerechte Ausschenken gehören ebenso zum Berufsbild des Brauers. Nach einer intensiven Einarbeitung, lernt der Auszubildende alle wichtigen Prozesse und ist spätestens nach Abschluss der Ausbildung in der Lage, alleine und eigenverantwortlich zu arbeiten. Dann wird im 3-Schicht-System rund um die Uhr Bier gebraut.

Denn zweiten Beruf Fachkraft für Lagerlogistik (m/w), stellte Personalleiterin Frau Karger vor. Dieser Ausbildungsberuf ist recht neu. Da es auf dem jetzigen Arbeitsmarkt schwer für die Exportbierbrauerei ist, qualifiziertes Personal zu finden, bildet man einfach selber aus. Zu den Aufgaben eines Lagerlogisten gehören unter anderem die Warenannahme, Lagerhaltung und Versandabwicklung. Moderne Gabelstapler mit Computersteuerung fordern auch ein hohes Maß an technischem Verständnis. „Nur wer diesen Beruf wirklich aus Leidenschaft lernen will, ist auch für die Ausbildung geeignet“ legt Frau Karger den Schülern ans Herz. Das gilt natürlich im Allgemeinen für alle Berufe um eine spätere Enttäuschung zu vermeiden.

Der dritte Beruf in dieser Runde, ist der der Industriekaufleute. Auch diese Auszubildenden werden von der „Pike“ auf begleitet und gefördert. Egal ob Buchhaltung, Vertrieb, Logistik, Controlling, Marketing oder Personalwesen - hier wird jede Abteilung durchlaufen. Und die Berufsschule bietet die Chance auf ein vierwöchiges Praktikum in Amerika. Für diese Ausbildung und die des Brauers und Mälzer/in ist die allgemeine Hochschulreife wünschenswert.

Der vierte und letzte Beruf, der in der Radeberger Brauerei ausgebildet wird, ist der Mechatroniker. Anders als bei den vorangegangenen drei Berufen, dauert die Lehrzeit hierbei 3,5 anstatt 3 Jahre. Der Beruf umfasst eine Kombination aus Mechaniker und Elektroniker und es gibt gute Übernahmechancen. Bei allen Ausbildungsberufen zählen nicht nur die Noten in den einzelnen Fächern, sondern auch die Kopfnoten. Im Anschluss an die kleine Informationsveranstaltung, konnten sich die Schüler noch in aller Ruhe die Brauerei bei einem Rundgang anschauen und ihre Fragen an das Fachpersonal stellen. Am Ende des spannenden Nachmittages, gab es für jeden Teilnehmer noch ein Zertifikat für die Bewerbungsmappe.
Text & Foto: Red.





Planungsbüro baut Parkplätze



Wer kennt das nicht? Die alltägliche Suche nach einem Parkplatz vor Beginn der Arbeit. So ergeht es auch den Mitarbeitern des Planungsbüros Schubert, welches vor dem Eingang zum Friedhof seine Büroräume hat. Da die Friedhofsstraße allgemein recht eng ist und am Straßenrand viele Autos parken, ist es schwierig sein Gefährt irgendwo unterzubringen. Deshalb plant Mario Schubert jetzt einen eigenen kleinen Parkplatz auf der Ecke Otto-Uhlig-Straße / Friedhofstraße. Dort können er und seine Mitarbeiter sowie Besucher des Architekturbüros von Herrn Schubert ihre Autos abstellen. Ein Anfang ist bereits gemacht, denn Gestrüpp und Unrat wurden bereits Anfang des Jahres beseitigt. Nun wird sicherlich noch das ein oder andere abgestimmt, Genehmigungen eingeholt und auf besseres Wetter gewartet und dann kann der Bau beginnen. Wir halten Sie natürlich auf dem Laufenden, wenn wieder ein Stückchen Radeberg schöner wird.
Text & Fotos: Red.







Seit mehr als einem halben Jahr sind wir, Kathi, Martin und unser Weltreisebus namens „Herr Lehmann“ nun auf großer Reise. Nach drei Monaten in Kanada und den Vereinigten Staaten von Amerika lassen wir uns Mitte November in den Trubel Mexikos fallen…
Denn gesamten Reisebericht (Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica, Panamá) unserer Weltenbummler lesen Sie in unserer aktuellen Ausgabe 11/2013.




Osterrezept aus dem Osten



Wir, das Team der Heimatzeitung "die Radeberger", haben das Rezept bereits ausprobiert und denn Kranz schon vernascht. Es lohnt sich!

Einen schönen Anblick gibt es, wenn man einen runden Wickelkranz backt und mit einem bunten Ei in der Mitte auf die Ostertafel stellt. Der Kranz kann über mehrere Tage gegessen und mit Butter, Marmelade oder anderen süßen Aufstrichen aufgepeppt werden.


Zutaten für einen Wickelkranz aus dem sich 30 Stücke ergeben:
500g Mehl, 80g Zucker, 1 Prise Salz, 1 Ei, 60g Backfett (am Besten Butter)
½ Würfel Hefe, ¼ l lauwarme Milch
Außerdem:Mehl zum Ausrollen, Fett für das Backblech
Für die Füllung:
1 Ei, 100g Zucker, 30g gehackte Mandeln
100g gewaschene Rosinen oder Cranberrys
Für die Glasur:80-100g Konfitüre

Zubereitung:
Mehl mit Zucker, Salz, Ei und Backfett in eine Schüssel geben. Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen und nach und nach unter die Mehlmischung kneten. Kneten sie so lange bis der Teig Blasen wirft und sich vom Schüsselrand löst. Lassen Sie den Teig eine Stunde gehen.
Anschließend muss der Teig noch einmal kräftig durchgeknetet werden. Auf der bemehlten Arbeitsfläche, den Teig zu einem 1cm dicken Rechteck ausrollen. Heizen Sie den Backofen auf 180°C vor.
Rühren Sie das Ei mit dem Zucker schaumig und heben Sie Mandeln und Rosinen unter.
Bestreichen Sie die Teigplatte mit der Füllung und rollen die Platte von der Längsseite her fest auf. Danach wird die Rolle, mit einem scharfen Messer, der Länge nach geteilt. Legen Sie die Schnittstellen nach oben und schlingen die beiden Teile umeinander.
Danach wird die Rolle zu einem Kranz geformt und auf dem gefetteten Backblech 15 Minuten zugedeckt stehen gelassen. Danach bei 180°C (Gasherd Stufe 2) etwa 45 Minuten backen. Den Kuchen im Anschluss herausnehmen und mit der erwärmten Konfitüre glasieren.
Text & Foto: Red., Quelle: DDR Backbuch








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