"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 12. April 2013


Verteiler gesucht!





Für unsere Gebiete Ullersdorf (alter Ortsteil) und Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Auch für unser Gebiet in Wachau und Leppersdorf suchen wir weiterhin fleißige Helfer. Dieser Job ist besonders geeignet für rüstige Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Waffenbesitz pro und kontra



Trockene Theorie - das Waffenrecht
„Schusswaffen sind Gegenstände, die zum Angriff oder zur Verteidigung, zur Signalgebung, zur Jagd, zur Distanzinjektion, zur Markierung, zum Sport oder zum Spiel bestimmt sind und bei denen Geschosse durch einen Lauf getrieben werden“ so steht es im Waffenrecht von Deutschland geschrieben. Dieses Gesetz regelt den Umgang mit Waffen oder Munition unter Berücksichtigung der Belange der öffentlichen Sicherheit und Ordnung. Am 01. April 2003, also ziemlich genau vor 10 Jahren, wurde das Gesetz schon einmal überarbeitet. Unter Paragraph 15a ist der Umgang mit Waffen zum sportlichen Zweck geregelt. Sportliches Schießen liegt vor, wenn nach festen Regeln einer vorher genehmigten Sportordnung geschossen wird. Verboten sind kampfmäßige Schießübungen, insbesondere wenn auf Ziele oder Zielscheiben geschossen wird, die Menschen darstellen oder symbolisieren. Über die zu genehmigende Sportordnung entscheidet das Bundesverwaltungsamt und führt die Genehmigungen für Vereine und Verbände durch. Die Genehmigung einer Sportordnung muss im besonderen öffentlichen Interesse liegen. Zudem ist das Bundesinnenministerium berechtigt, bestimmte Schusswaffen auf Grund ihrer Konstruktion, ihrer Handhabung oder Wirkungsweise zur öffentlichen Sicherheit vom Schießsport ganz oder teilweise auszuschließen. Aber reicht das wirklich um Amokläufe und andere menschliche Katastrophen, die mit Schusswaffen ausgelöst werden zu verhindern?
Amerika, das Land der unbegrenzten (Waffen)Möglichkeiten?
Gerade erst, hat auch der US-Bundesstaat Connecticut sein neues Waffengesetz verabschiedet. Nun hat das Land das schärfste Waffengesetz in Amerika. Zu Recht hat man sich hier in der letzten Zeit den Kopf über den Umgang mit Waffen zerbrochen. Immerhin gab es hier vor vier Monaten das Massaker an einer Grundschule in Newtown. Und immer wieder erreichen uns gerade aus Amerika, dem Land der Waffen, solche schrecklichen Nachrichten. Präsident Obama versucht seit Jahren schärfer Waffengesetze durchzuboxen. Er stößt aber gerade hier auf harten Widerstand. Doch werden so nicht auch die bestraft, die mit ihren Waffen sorgfältig und gewissenhaft umgehen?
Warum wird nun in Deutschland diskutiert?
Begonnen hat die große Diskussion nach dem Amoklauf 2002 an einem Gymnasium in Erfurt. Ein Ex-Schüler richtete, schwarz vermummt und schwer bewaffnet, ein regelrechtes Blutbad an und tötete dabei 16 Menschen. Doch schon vor diesem schrecklichen, prägenden Tag in Erfurt gab es Amokläufe. Im Februar desselben Jahres, tötet ein 22-Jähriger drei Menschen bei einem Amoklauf den er in Eching bei München begonnen hat und in Freising fortsetzte. 1999 passiert das Unfassbare auch in Sachsen. In Meißen stürmte ein 15-Jähriger Gymnasiast in ein Klassenzimmer und erstach seine Lehrerin. Pikant: Er hatte seine Tat vorher angekündigt. Aber auch vor der politischen Wende gab es in Eppstein-Vockenhausen in Hessen einen Amoklauf. Ein Exil-Tschechoslowake erschoss in einer Schule fünf Menschen und danach sich selbst. Nach dem Amoklauf in Erfurt gab es 2003 im fränkischen Coburg ebenfalls einen Vorfall. Auch 2006 überfällt ein ehemaliger Schüler im westfälischen Emsdetten eine Schule und richtete ein Blutbad an. Immer wieder wurden danach Proteste gegen das deutsche Waffengesetz laut. Doch wie soll hier eine gerechte Regelung gefunden werden?
„Wir wollen die Tradition erhalten“
Denn nun haben gerade die Schützenvereine mit Vorurteilen zu kämpfen. Das müssen seit geraumer Zeit auch die Sportschützen der privilegierten Bürgerschützen Gesellschaft in Radeberg spüren. Denn gerade in diesen Zeiten, nach den Amokläufen, wird das Waffengesetz scharf diskutiert.

Am vergangen Samstag lud der älteste Verein von Radeberg zur Tag der offenen Tür, in der Schießanlage an der Heidestraße, ein. Im Gespräch mit dem Vorsitzenden des Vereins Herrn Pilling erfuhren wir, dass die Schützenverein unter ständiger Kontrolle agieren. „Es ist so, dass jemand vom Amt vorbeikommt und unsere Tätigkeiten prüft und kontrolliert“, erklärt Herr Pilling. „Sollte etwas Auffälliges vorliegen, wird uns sofort die Erlaubnis entzogen“. „Auch die privaten Waffenschränke zu Hause werden kontrolliert und müssen eine Zertifizierung vorweisen“, erzählt Herr Pilling weiter. Die Raumschießanlage der privilegierten Bürgerschützen Radeberg, befindet sich ein wenig versteckt im alten Robotron-Gelände auf der Heidestraße. In dem bunkerähnlichen Gebäude sind so dicke Wände, dass keine Geräusche nach außen dringen. Und so musste man am Samstag ein bisschen suchen, bevor man die Vereinsmitglieder aufgestöbert hatte. Denn wer dachte man hört die Schützen schießen, der irrte. Und wenn man sie doch gefunden hatte, konnte man sich von Herrn Pilling und den anderen Mitgliedern, dass Sicherheitssystem erklären lassen. Versucht nämlich ein Unbefugter in die Waffenkammer einzudringen, geht sofort ein Alarm los und wenige Minuten später steht der Wachdienst in der Schießanlage. Zudem sind die Schränke in der Waffenkammer auch noch mal extra gesichert.
Auf die Frage, wie die Radeberger Schützen über das heiß diskutierte Waffenthema denken, wurde schnell klar: Solche Geschehnisse wie die Amokläufen, können nur passieren, wenn die Waffenkammern mancher Vereine eben nicht geschützt sind. Denn auch das ist in manchem Schützenverein der Fall. Herr Pilling betont „ Wir wollen die Tradition der Schützenvereine erhalten“, denn der Verein ist bereits 628 Jahre alt. Entstanden ist die „Schützenbruderschaft“ Radeberg im Jahre 1385. 1873 hat der Verein seine Fahne vom sächsischen Königshof bekommen. Im zweiten Weltkrieg wurden die Schützenvereine verboten und so auch der Radeberger Traditionsverein. In den 50ger Jahren wurden die Schützenvereine in der BRD wieder zugelassen, leider aber nicht in der DDR. So erfolgte eine Wiederbelebung erst im Jahre 1995. Ende der 90ger Jahre war der Bau der Raumschießanlage auf der Heidestraße, nach intensiver Bauzeit abgeschlossen und konnte bezogen werden. Die gesamte Historie kann man auf der Internetseite des Vereins nachlesen. Ein großes Ereignis für die Radeberger Bürgerschützen war der Festakt zum 03. Oktober im Jahr 2000. Denn die Festlichkeiten mit dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf fanden in Dresden statt und der Radeberger Verein war mit dabei. „Der wohl bekannteste Schützenkönig des Bürgeradlerschiessens, ist der Radeberger Politiker und damaliges Stadtratsmitglied Peter Adler im Jahr 2003 geworden“, erzählt Herr Pilling stolz als wir mit ihm vor der, mit Liebe zusammengestellten, Fotowand entlang gehen. Interessierte Schützen und Gäste sind bei den Radeberger Bürgerschützen jederzeit willkommen. Auf Grund des hohen Altersdurchschnittes im Verein, werden natürlich neue Mitglieder gesucht. Wer am Thema Waffen interessiert ist kann sich hier also auch einen Überblick verschaffen.
Text & Fotos: Red.





Erfolgreiches Parkseminar
in Seifersdorf




In Zusammenarbeit mit Wachaus polnischer Partnergemeinde Ilowa sowie dem Seifersdorfer Thal e.V., dem Schlossverein Seifersdorf, dem Gartenkulturpfad beiderseits der Neiße e.V. und dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V., veranstaltete die Gemeinde in Seifersdorf am Samstag, ein Parkseminar. Es handelte sich dabei um ein deutsch - polnisches Kooperationsprojekt, bei dem die Partnergemeinde Ilowa, die Gemeinde Wachau und die verschiedenen gemeinnützigen Vereine, gemeinsam bei der Erhaltung und Revitalisierung ihrer historischen Parkanlagen wirken. Am Samstagmorgen trafen sich rund 60 Teilnehmer im Seifersdorfer Tal um dort ihre Arbeit zu beginnen. „Hauptsächlich haben wir Totholz entfernt“ erzählte Bürgermeister Veit Künzelmann, der auch mit half. Nach getaner Arbeit ging es für die fleißigen Helfer in das Schloss Seifersdorf. In den historischen Mauern wurde zur Stärkung ein leckeres Mittagessen angeboten.
Danach machte sich eine Gruppe der Teilnehmer auf in den Seifersdorfer Schlosspark, um dort einen Zuckerahornbaum zu pflanzen. Die andere Gruppe fuhr zurück in das Seifersdorfer Tal, um dort weiter zu arbeiten. Auch der Seifersdorfer Park blieb bei dem Tornado im Mai 2010 nicht verschont. Der Zuckerahorn sollte an der Stelle gepflanzt werden, an dem bereits ein 130 Jahre altes Exemplar dieser Baumart gestanden hatte. Dieser stand hinter dem so genannten Taubenhaus und fiel dem Tornado zum Opfer.
Das Pflanzen des neuen Baumes wurde von Herrn Schröder, Ehrenmitglied im Seifersdorfer Thalverein, überwacht und fachlich begleitet. „Etwa 150 Euro hat der junge Baum gekostet“ erzählte Bürgermeister Künzelmann. Nach einer Runde durch den schönen, noch ein bisschen im Winterschlaf liegenden, Schlosspark ging es wieder hinein. Es gab Kaffee zum Aufwärmen und im Anschluss konnten die Teilnehmer noch den Fachvorträgen lauschen. Und so ging ein erfolgreiches Parkseminar zu Ende.
Text & Foto: Red.




Förderschule bekommt Kooperationsvertrag



Am Montag, den 08. April 2013 trafen sich Vertreter des Lionsclub und die amtierende Direktorin der Förderschule Radeberg zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages. Mit dem Vertrag fixiert der Lionsclub sein Projekt Schule Wirtschaft, mit einem Jahresbetrag von circa 1.200 Euro an der Förderschule auf der Ferdinand-Freiligrath-Straße. „Vor allem das Projekt Handwerker an Schulen, soll damit an der Förderschule etabliert werden“, erklärt Dr. Dieter Walter vom Lionsclub. Damit dies auch weiterhin genutzt werden kann, auch wenn etwas Unvorhergesehenes passiert, wurde die Unterstützung nun vertraglich festgehalten. Das Projekt Schule Wirtschaft wird, erstmalig in diesem Jahr, auch die herausragensten Schüler der Förderschule, mit einem Preis für ihr Engagement beim Thema Berufsausbildung auszeichnen. Bereits in den vergangenen Jahren wurde diese Auszeichnung an Schüler der Mittelschulen und dem Gymnasium vergeben. Frau Sylvia Strehle, die Direktorin der Förderschule, ist nun froh, dass sie den Vertrag auf ihrem Schreibtisch liegen hat.
Text & Foto: Red.





Leserhinweis aus Lotzdorf



Einige Anwohner aus Lotzdorf haben uns in der letzten Zeit auf ein Thema aufmerksam gemacht, das bereits für Diskussionen unter den Anwohnern sorgt. Es geht um den geplanten Straßenbau, der demnächst beginnen soll. Dazu gehört auch, das Anlegen eines Fußweges, im Bereich der Einmündung „An den drei Häusern“. Gerade hier ist die Straße sehr eng, sodass große LKWs Mühe haben aneinander vorbei zu kommen. Wenn nun noch ein Gehweg hinzukommt, wird dieser wohl auf kurz oder lang wieder kaputt gefahren werden. Probleme gibt es ebenfalls, wenn ein LKW am Straßenrand parkt und entlädt.
Wir haben nachgefragt:
Herr Olbrich vom Ingenieurbüro Olbrich & Partner, der für den Straßenbau „An den Dreihäusern“ in Lotzdorf zuständig ist, stand uns für ein kurzes Gespräch zur Verfügung. Auf die Frage „Wie das Problem gelöst werden solle?“ konnte er uns eine Antwort geben. Im Moment wird nur der erste Teil des Straßenbaus in Angriff genommen. Es handelt sich dabei um den „vorderen“ Teil der Straße „An den Dreihäusern“. Nach Fertigstellung des Baus wird die Fahrbahn eine Breite von 5,50m haben und damit das aneinander Vorbeifahren zweier Lkws gewährleisten. Der hintere Teil der Straße „An den Dreihäusern“, im speziellen das Nadelöhr im Bereich der Kurve, steckt noch in der Vorbereitung. Die Fahrbahn dieses Straßenabschnittes soll auf 5,50m verbreitert werden und einen Fußweg erhalten. Momentan ist die Fahrbahn noch schmaler als 5 Meter und erschwert die Durchfahrt zweier LKWs. Dazu muss die Stadt aber noch kleine Teile von Grundstücken erwerben, um die Verbreiterung zu bewerkstelligen. Der Grundstückserwerb gestaltet sich aber sehr schwierig. Damit wird dieser Teil der Straße „An den Dreihäusern“ im Moment noch nicht saniert.
Text & Foto: Red.




Bau an der
Grundschule Leppersdorf
geht gut voran!



Auf Nachfrage bei der Gemeinde Wachau, konnten wir uns über den Baustand an der Grundschule Leppersdorf informieren. „Wir sind derzeit noch im Zeitplan“, erklärte Hauptamtsleiterin Corina Krause. In den letzten Wochen begannen bereits die Innenputzarbeiten in den einzelnen Räumen. Wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, kann der Estrich verlegt werden. Problematisch war und ist der lange, schneereiche Winter, der die Bauarbeiten teilweise einschränkt.
Gerade die Dachdeckerarbeiten werden dadurch verzögert. Aber es ist Besserung in Sicht und auch die Arbeiten am Dach können erledigt werden. Die Ausstattung der Räume soll voraussichtlich im Sommer beginnen, sodass die Kinder nach den Sommerferien wieder in ihre Schule können. Die neu eingeschulten Kinder, können ihr erstes Schuljahr gleich im Neubau bestreiten, denn der Einschulungstermin wird sicherlich gehalten werden können. Der Tag der offenen Tür an der Grundschule Leppersdorf wird voraussichtlich, Ende August - Anfang September, mit dem Dorffest der Leppersdorfer zusammenfallen. Der Dorfclub lässt sich dafür bereits etwas Besonderes einfallen. Genaueres darf natürlich noch nicht verraten werden. Die Kinder der Leppersdorfer Grundschule wurden für die gesamte Bauzeit, in das leer stehende Schulgebäude in Großnaundorf „ausquartiert“. „Damit ersparen wir den Kindern viel Stress und Baulärm“, erklärte Bürgermeister Veit Künzelmann zu Beginn der Arbeiten. Einen weiteren großen Schritt in die Zukunft, macht die Gemeinde hinsichtlich der Wärmeversorgung des Neubaus. Denn diese soll durch eine moderne Pelletheizung erfolgen.
Text & Foto: Red.




20 Jahre Ortsverband DRK in Arnsdorf



Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Freiwilligkeit, Neutralität, Einheit, Unabhängigkeit und Universalität, dass sind die Grundsätze des Roten Kreuzes. Seit nunmehr 20 Jahren besteht der Ortsverband des Roten Kreuzes in Arnsdorf. 1993 wurde der Verband unter dem Verein Dresdner Land e.V. gegründet. Damals wirkten 21 Mitglieder im Verband, davon waren 9 aktive Mitglieder bereits zu DDR-Zeiten für das Deutsche Rote Kreuz tätig. Im Arbeitsplan des Verbandes wurden Werbung für Mitglieder, Arbeit mit Jugendlichen und Kindern, Bevölkerungsausbildung, Aus- und Weiterbildung der Mitglieder, Lehrgänge im Ort und in den Ortsteilen, Altkleidersammlungen, Blutspenden, Absicherung von öffentlichen Veranstaltungen, gemeinsame Exkursionen und Feierlichkeiten sowie der Erfahrungsaustausch mit anderen Verbänden festgelegt. 1997 wurde der Verband vom DRK-Blutspendeinstitut bereits für seine Arbeit ausgezeichnet. Mit dem Geld, das es damals für die Prämierung gab, wurde Kleidung mit dem DRK Aufdruck für die Mitglieder gekauft. Diese konnten die Mitglieder nun bei ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit tragen und wurden nun auch als solche erkannt. Die Finanzierung des Verbandes läuft über den Verein Dresdner Land e.V., der die Spendengelder verteilt. Außerdem wurde Geld, für die Arbeit des Verbandes, über Einnahmen bei Festen, Tombolas, Lehrgänge und Kleidersammlungen zusammengetragen. Große Hilfsbereitschaft erfuhr der Verband 1999 als die Kosovoflüchtlinge in der Massenei ankamen. Der Ruf nach Hilfsgütern veranlasste den Verband, Spenden zu organisieren. Der Zulauf von Spenden und die Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung waren groß.
Auch 2002 beim großen Hochwasser in Dresden, organisierte der Arnsdorfer DRK-Verband spontan eine große Sammelaktion. 3 Tonnen Kleidung, davon zum Teil neue Sachen, kamen zusammen. „Die Hilfe aus der Bevölkerung von Leuten die keine Mitglieder im Verband waren, zeigte ein hohes Maß an Hilfsbereitschaft“ erzählt die Vorsitzende des Verbandes Renate Umlauft. Sie ist von Anfang an dabei und hat den Verband mit gegründet. Da sie schon immer im Gesundheitswesen tätig gewesen ist, kann sie mit ihrer Erfahrung vielen Menschen helfen. Bis zur Schließung der Mittelschule in Arnsdorf, war auch das Jugend Rotkreuz sehr ausgeprägt. Es wurden viele Unternehmungen, Hilfsaktionen und Absicherungen bei Sportveranstaltungen organisiert und die jungen Leute waren mit viel Enthusiasmus dabei. Selbst nach dem Schulabschluss sind viele Jugend Rotkreuzler ins Gesundheitswesen übergegangen. 1990 wurde Denzlingen die Partnergemeinde von Arnsdorf. Mit dem dortigen DRK-Verband gibt es einen regelmäßigen Interessenaustausch und gemeinsame Veranstaltungen. 2012 zum Beispiel, luden die Denzlinger die Arnsdorfer Rotkreuzler zur Eröffnung ihres neuen Rettungszentrums ein. Zum 10-jährigen Jubiläum des Arnsdorfer Verbandes, gab es 2003 bereits eine große Veranstaltung im Karswaldbad mit vielen Übungen zur Ersten Hilfe und bei Katastrophen. Eine solche Übung erfolgte auch auf dem Tanneberg in Arnsdorf. Diese wurde vom Katastrophenschutz mit der Unterstützung des Arnsdorfer Ortsverbandes durchgeführt. Für die Zukunft wünscht sich der Verband weiter viel Unterstützung und neue Mitglieder, die mit ihrer Hilfe, die Menschen in der Umgebung unterstützen. Seit 2013 gibt es nun auch neue Förderrichtlinien, die umzusetzen sind. Renate Umlauft sucht indessen einen Nachfolger für ihr Amt. Denn die bereits 75-jährigen will den „Jüngeren“ quasi Platz machen und sich ein wenig zurückziehen. Wer Interesse an einer Mitgliedschaft hat, kann sich gern bei Ortsverband des DRK in Arnsdorf melden.
Text: Red., Fotos: Ortsverband DRK-Arnsdorf




25 Jahre
Heimatstube Großerkmannsdorf


1987 begannen unter Leitung von Frau Ilse Blochwitz Schülerinnen aus der Polytechnischen Oberschule Großerkmannsdorf Modelle für die zukünftige Ortsgestaltung zu bauen. Diese wurden in einer Ausstellung des damaligen Landkreises Dresden gezeigt und sogar prämiert.
Dann ergab sich jedoch die Frage:
Wo sollen diese Arbeiten aufbewahrt werden?

Ein Modell zur Ortsgestaltung

Es erfolgte nun eine Anregung von Frau Blochwitz und den beteiligten Schülerinnen:
Wäre es nicht sinnvoll, im Dorf Räumlichkeiten zu finden, um nicht nur diese Arbeiten dauerhaft auszustellen, sondern dort durch Exponate auch einen Blick auf die Historie des Ortes zu ermöglichen? Die Idee fand Anklang. Aber wie verwirklichen, denn im Dorf herrschte Mangel an Wohnungen und natürlich war in der DDR der Blick in eine sozialistische Zukunft wichtiger als eine Rückschau auf vergangene Zeiten. Wie es weiter ging, lesen Sie in den nächsten Beiträgen zu diesem Thema.
Text & Bild: Heimatstube Großerkmannsdorf











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