"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 10. Mai 2013


Verteiler gesucht!





Für unsere Gebiete Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) & Leppersdorf suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für rüstige Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01




Hexenfeuer im Rödertal
Ein Rückblick


Die Hexen gingen baden statt im Feuer auf



Vom Wetter ließen sich die Rödertaler jedenfalls nicht abschrecken als am letzten Apriltag überall die Hexenfeuer entzündet wurden. Pünktlich zum Feierabend am vergangenen Dienstag, fing es an zu regnen. Das machte das Anzünden der „Scheiterhaufen“ nicht gerade einfach. Doch trotz alledem loderten die Feuer bis spät in die Nacht. Mit Zelten, Pavillons und Schirmen versuchten die Veranstalter ihre Gäste weitestgehend trocken zu halten. Auch wir, das Team ihrer Zeitung „die Radeberger“, hatten uns für diesen Tag eine Tour über die Hexenfeuer vorgenommen. Auf Grund des Wetters, mussten aber auch wir unsere Tour vorzeitig abbrechen. Dank des Engagements vieler Vereine, erreichten uns aber dennoch viele Fotos und Informationen. All denen möchten wir an dieser Stelle unseren Dank aussprechen.
Text: Red., Fotos: Red., Leser & Vereine





V.l.: Wachau (Herrichs Teich), Arnsdorf (Road Eagles), Kinderfeuer Friedrichstal



V.l.: Ullersdorf (Sportplatz), Kohlrabiinsel (Löschteich), Liegau (privat)






Ein ganz besonderes Klassentreffen



Die Schüler der Abschlussklasse 1988 der Pestalozzi-Mittelschule, hatten sich zu ihrem 25-jährigen Klassentreffen etwas ganz besonders einfallen lassen. Zur Erinnerung an ihre verstorbene Klassenlehrerin Frau Untisz und als Geschenk für die Schule, fertigte Dirk Hantzschmann, der ebenfalls in dieser Abschlussklasse Schüler war, eine hübsche Bank an. Mit dieser netten Geste wird nun an die Lehrerin erinnert. Die Abschlussklasse des Jahrgangs 1988 war die einzige Klasse, die Frau Untisz als Klassenlehrerin betreut hatte.

Text & Foto: Red.




Ein neues Fahrzeug für
die Liegauer Feuerwehr



Am vergangenen Wochenende war am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Liegau-Augustusbad richtig was los. Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm übergab den symbolischen Schlüssel für das neue Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10/6. Auch Gabor Kühnapfel, der Ortsvorsteher von Liegau-Augustusbad, freute sich für die Kameraden der Feuerwehr und richtete ein paar Worte an die Anwesenden, während der Übergabe des neuen Fahrzeuges.
Im Zuge der Übergabe, veranstaltete die Liegauer Feuerwehr gleich einen Tag der offenen Tür und lud alle Interessierten ein, sich die neue Technik und Vorführungen der Kameraden anzuschauen. Eine große Freude machte, den Kameraden an diesem ereignisreichen Tag, auch der Lionsclub Radeberg. Erwin App und Dr. Rainer Schwenke übergaben dem Feuerwehrhauptmann Martin Bonkowski eine Spende in Höhe von 1.800 Euro. Das Geld ist für die Finanzierung neuer Geräte gedacht.
Text & Foto: Red.


Weitere Spende für Radeberger Krankenhaus


Mit einer weiteren Spende, unterstützt der Lionsclub Radeberg auch die Asklepios-ASB Klinik Radeberg. In Verbindung eines Besuchs der Radeberger Lionsfreunde in der Radeberger Klinik, wurde am 24. April 2013 dem Chefarzt Herrn Dr. Czech durch den Präsidenten des Radeberger Lionsclubs, Herrn Dr. Schwenke eine Spende in Höhe von 1.000 Euro übergeben. Mit dieser Spende unterstützt der Radeberger Lionsclub das Engagement der von Dr. Czech geleiteten Radeberger Klinik, für die Ausbildung kosovarischer Jugendlicher zu Gesundheits-, Kranken- und Altenpflegern in Deutschland. Über dieses Ausbildungsprojekt des ASB und des Krankenhauses Radeberg werden seit September 2012 die ersten drei Absolventen des Gymnasium Prizren, in Dresdner Gesundheitseinrichtungen ausgebildet. Mit ihren Qualifikationen werden die Jugendlichen in ihre Heimat zurückkehren und sich am Wiederaufbau des noch immer unter den Folgen des Balkankrieges leidenden Kosovo aktiv beteiligen.
Text: Dr. Schwenke (redaktionell geändert), Foto: Dr. Schwenke




Wenn in Wachau
die bunten Fahnen wehen


Die Sonne scheint und endlich wehen auch vor Wachaus Gemeindeamt wieder standesgemäß die Flaggen. Die Mitarbeiter des Bauhofes gossen drei Fundamente und stellten nun am Freitag, den 26.04.2013 die Masten auf. Wie es im Sächsischen Beflaggungsplan (VwV Beflaggung) vorgesehen ist, weht nun eine Flagge für Sachsen, eine für Deutschland und eine für Europa.

Regelmäßige Beflaggungstage sind:
- der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus (27. Januar),
- der Tag der Arbeit (1. Mai),
- der Europatag (9. Mai),
- der Jahrestag der Verkündung des Grundgesetzes (23. Mai),
- der Jahrestag des 17. Juni 1953,
- der Jahrestag des 20. Juli 1944,
- der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober),
- der Volkstrauertag (2. Sonntag vor dem 1. Advent) sowie
- jeweils der Tag der Wahlen zum Sächsischen Landtag, Deutschen Bundestag und Europäischem Parlament.
Beim Besuch von Wachaus polnischer Partnergemeinde Ilowa kann dann die polnische Staatsflagge gehisst werden. Bürgermeister Veit Künzelmann (CDU) freut sich: „Wachaus Gemeindeverwaltung ist bescheiden geblieben. Die Flaggen werten unser Gemeindeamt nun optisch auf.“
Text: C. Krause, Hauptamtsleiterin d. Gem. Wachau




Arnsdorf erhält
Flächennutzungsplan


Was ist ein Flächennutzungsplan (FNP)?
Ein FNP ist ein Planungsinstrument zur vorbereitenden Bauleitplanung. Das heißt, im FNP werden die vorhandenen Flächen einer Gemeinde, bestimmten Zwecken zugeordnet. Ein einfaches Beispiel dafür ist es, wenn eine Fläche als zukünftiges Gewerbegebiet gekennzeichnet wird. Damit kann das Baugeschehen in einer Gemeinde besser geplant werden. Ob es nun gleich morgen oder in ferner Zukunft erschlossen wird, ist vorerst nebensächlich. Es wird gewissermaßen eine städtebauliche Entwicklung erarbeitet, mit der die Gemeinde ihre Pläne steuern kann. Bereits erschlossene und bebaute Flächen, werden ebenfalls ihrer Nutzung zugeordnet. Laut dem Baugesetzbuch, wird in einem FNP die beabsichtigte Flächenentwicklung festgelegt. Diese ergeben sich aus der Art der Bodennutzung. Schließlich sollte man ein Wohngebiet nicht unbedingt auf einem Moor oder neben einer Mülldeponie ansiedeln. Wenn nun in Zukunft ein Wohngebiet erschlossen werden soll, kann man mit dem FNP ausschließen, dass die dafür geeigneten Flächen nicht bereits anderweitig bebaut werden. Der FNP ist eine grafische Darstellung, ähnlich einem Stadtplan. Ziel und Zweck des FNP ist eine Darstellung der zukunftsgerichteten Entwicklungsplanung der betreffenden Gemeinde oder Stadt. Aus diesem Grund stimmt der FNP nicht unbedingt mit dem tatsächlichen Ist-Zustand überein.

Ein FNP für die Gemeinde Arnsdorf
Für die Gemeinde Arnsdorf und ihre Ortsteile, lag bis jetzt noch kein FNP vor. Deshalb hat die Gemeinde, in Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Schubert, einen ersten Vorentwurf für einen FNP entwickelt und am 18.04.2013 vorgestellt. Bürger können sich den Plan in der Gemeindeverwaltung anschauen und Fragen oder Anregungen einbringen. In der Gemeinde Arnsdorf geht es um die individuelle Planung der Einzelstandorte. Gewerbliche Flächen und Wohnstandorte werden klar definiert. Der vorhandene Bestand wird, genauso wie Neuausweisungen, gekennzeichnet. „Große Wohngebiete sind in Arnsdorf nicht geplant. Es handelt sich mehr um vorhandene Wohngrundstücke bzw. Parzellen. Das ergibt sich aus der aktuellen Bevölkerungsentwicklung in der Gemeinde“, erfuhren wir von Sabine Schreiber aus dem Planungsbüro. Sie erklärte auch, dass auf Grund des rückläufigen Interesses an Wohngrundstücken seit den 90ger Jahren, nicht mehr so viele Flächen dafür deklariert werden können. „Die Planung der Wohngrundstücke wird dem Bedarf angepasst“, erfuhren wir von Sabine Schreiber. Im Fokus des FNP der Gemeinde Arnsdorf stehen auch die Ortsteile. „Bei den Ortsteilen wird ganz klar auf die Erhaltung der Ortskerne und der dörflichen Struktur gesetzt, erzählt Sabine Schreiber. Gerade die alten Bauerngehöfte sollen für die weitere Nutzung nicht ganz bestimmten Zwecken zugeordnet werden, sondern für Wohn- und Gewerbezwecke oder ähnliche Projekte zur Verfügung stehen. In Bezug auf die gewerblichen Flächen in Arnsdorf, erfuhren wir, das auch hier noch Potenzial da ist. Bestehendes wurde klar definiert und weitere Bauflächen wurden ausgewiesen. Flächen die noch nicht ganz eindeutig zugeordnet werden konnten, verstehen sich als „gemischte Bauflächen“. Die frühzeitige Bürgerbeteiligung erfolgt nun bis zum 06.05.2013, danach werden Bürger- und Behördenstellungnahmen ausgewertet und der richtige Entwurf erarbeitet. Frühestens im Herbst erfolgt, je nach Abstimmungsbedarf, die Billigung im Gemeinderat und die Auslegung bzw. Anhörung des Entwurfes. Wann der Plan genehmigt sein wird, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht genau festlegen, da Änderungen des Entwurfes meistens neue Beteiligungsrunden erfordern.
Text: Red., Bild: Planungsbüro Schubert



Infokasten zum Bild:
W = Wohngebiet
M = gemischte Baufläche
G = gewerbliche Baufläche
S = Sonderbauflächen
D = Begrenzung v. Gesamtanlagen die dem Denkmalschutz unterliegen
ND = Naturdenkmal
SO = Sonderbaugebiete (z.B. Freizeitanlage o. Klinik)



Nicodé Chor Langebrück e.V.


725 Jahre Langebrück - Der Ort stellt sich vor



Am 20. Juni 1945 fanden sich 44 Langebrücker Sängerinnen und Sänger zusammen, um einen Volkschor zu gründen. Unter dem Namen “Volkschor Langebrück LPG Florian Geier” gaben sie viele Konzerte in Langebrück und Umgebung. Ab 1955 nannte sich dieser Chor “Volkschor Jean Luis Nicodé”. Von 1982 bis 1992 ruhte die Chorarbeit mangels Mitgliedern.
Im Dezember 1992 belebten zunächst 25 Mitglieder den Chor neu als “Nicodéchor Langebrück”. In der Folgezeit gab es mehrere Teilnahmen am Tag der Sachsen, Sängertreffen Weinböhla, Riesa, Dresden, Nochten usw. Viele Jahre bereicherten wir das Langebrücker kulturelle Leben durch Parkkonzerte, Auftritte beim Saugarten-Fest und anderen Veranstaltungen. 2002 unternahmen wir eine Chorfahrt zur Langebrücker Partnergemeinde Neulußheim. Auf der Freitreppe der Brühlschen Terrasse sangen wir 2006 im Rahmen des Konzertsommers “Dresden singt” (800 Jahrfeier Dresden) mit weiteren 32 Chören vor ca. 5000 Zuhörern. Derzeit gehören dem Chor neben dem künstlerischen Leiter Winfried Liebal 17 Soprane, 10 Altstimmen, 6 Tenöre und 4 Bässe an. Das Alter unserer Sängerinnen und Sänger reicht von 35 bis 85! Unser derzeitiges Repertoire umfasst ca. 130 Lieder, vorwiegend Volkslieder und einen weihnachtlichen Teil, aber auch anspruchsvollere Musikstücke. Einige ausländische Lieder singen wir auch in Originalsprache. Neben der Chorarbeit kommt der Spaß nicht zu kurz. Geselliges Beisammensein gibt es zur Faschings- und Weihnachtsfeier und zum jährlichen Chorausflug.
Text & Foto: Nicodéchor Langebrück e.V.




Was feiern wir an Pfingsten?



Wir alle wissen etwas mit der Bedeutung von Weihnachten und Ostern anzufangen. Aber wie sieht es denn mit Pfingsten aus? Besonders Menschen ohne christlichen Glauben, haben sich meist noch nicht damit beschäftigt. Wichtig ist, wenn man ganz ehrlich ist, natürlich der freie Montag zu Pfingsten.

Die Pfingstrose symbolisiert in der christlichen Symbolsprache
Reichtum, Heil, Heilung und Schönheit

Vom griechischen Wort „pentecostes“, leitet sich das christliche Fest ab. Denn dieses Wort bedeutet so viel wie „fünfzig“. Denn genau fünfzig Tage liegen zwischen dem Oster- und dem Pfingstfest. Seinen Ursprung hat das Fest allerdings im jüdischen Glauben. Denn im Judentum ist es das so genannte Wochenfest, dass fünfzig Tage nach dem Passahfest statt findet. Das Wochenfest soll an die Gottesoffenbarung am Berg Sinai und die zehn Gebote erinnern. Die Christen haben diese Feierlichkeiten im Sinne ihres Glaubens umgewandelt. Während der Osterzeit bekennen sich die Christen öffentlich zu ihrem Glauben und zu Jesus, somit auch zur Auferstehung Jesus von den Toten. Noch heute wird am Pfingstsonntag die „Sendung“ des Heiligen Geistes gefeiert. Im Neuen Testament steht geschrieben, dass es der Geist Gottes ist, der dem neuen Glauben führt. Somit ist Pfingsten auch ein Fest zur Begründung der Kirche. Der Pfingstmontag unterstreicht wie auch der zweite Weihnachtsfeiertag und der Ostermontag die Wichtigkeit des Festes.
Text & Bilder: Red.










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