"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 17. Mai 2013


Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) & Leppersdorf suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Radeberger Fußballer holen
sich Inspiration bei den Profis



„Nervenaufreibend, spannend und eine super Stimmung“. So beschrieben zwei Spieler unseres Firmencup-Teams ihren Kurztrip nach Madrid. Aufgefallen sind sie sicherlich, denn bei ihrem Besuch im „Estadio Santiago Bernabéu“, dem Stadion des spanischen Vereins Real Madrid, trugen unsere Jungs die Firmencup T-Shirts unserer Heimatzeitung „die Radeberger“. Über die Mitgliedschaft im Verein Borussia Dortmund, kam René Zumpe an 2 Tickets für das Championsleague Halbfinal-Rückspiel in Madrid. Hartnäckiges anrufen zahlt sich manchmal eben doch aus. „Damit ging schon ein Traum für mich in Erfüllung“, erzählte er uns von seinem Glück. Als Begleiter suchte sich René Zumpe seinen Kumpel & Teamkollegen Tony Weirauch aus. Zusammen flogen die beiden am 30. April in Richtung Madrid, denn da sollte am Abend das Spiel stattfinden. Vor dem Stadion wurden natürlich noch Fotos gemacht. Eine Dortmunderin fotografierte unsere Jungs live und in Farbe. Dann ging es ins Stadion. Dieses hat 85.454 Plätze und verwandelte sich natürlich sofort in einen Hexenkessel. Unsere Fußballer hatten ihre Plätze relativ weit oben in einer Kurve.
Nachdem die Dortmunder ihr Europapokallied geschmettert hatten, sprangen sie traditionsgemäß auf und ab. „Plötzlich hat die ganze Tribüne unter unseren Füßen mit gewippt“, erzählte René Zumpe uns. „Das war schon ganz schön kurios“. Spannung lag in der Luft als das Spiel begann. Einige vergebene Torchancen ihres Lieblingsvereines ließen die Jungs ganz schön zittern. Das Highlight war natürlich, dass der BVB trotz der Niederlage von 2:0 am Ende des Spieles, im Finale steht. Durch den 4:1 Sieg im Hinspiel entschied am Ende das Torverhältnis für die Dortmunder.
Für den BVB ist es in jedem Fall ein historisches Spiel gewesen. Und das war es dann auch, als das Finale zwischen den zwei deutschen Mannschaften Borussia Dortmund und FC Bayern München feststand. Für die Vorbereitung auf den 2. Radeberger Firmencup, war dieses Erlebnis sicherlich eine Bereicherung in Sachen Fußball. Einige Spielzüge können vielleicht für das Team der Radeberger Heimatzeitung zum Firmencup abgeschaut werden. Der Firmencup wird in diesem Jahr am 06. Juli, auf dem Sportplatz der SV Einheit Radeberg stattfinden. Hier begegnen sich bereits zum 2. Mal, Teams von Unternehmen aus Radeberg und der Umgebung.
Text & Foto: Red.




25 Jahre
Heimatstube Großerkmannsdorf


Das war die Festveranstaltung am 11.Mai




Wie schon vor fünf Jahren, bei der Feier zur 20. Wiederkehr der Eröffnung der Heimatstube, war uns der Wettergott gut gesonnen. Nachdem die Vorbereitungen am Freitag bei trostlosem Landregen erfolgten, fielen am Samstag die ersten Regentropfen erst als die Feier bereits zu Ende war.
So konnte der Ortvorsteher Herr Harry Hauck die Festveranstaltung, die vormittags durch das Großerkmannsdorfer Blasorchesters umrahmt wurde, pünktlich auf dem Schulgelände eröffnen. In einer emotionalen Rede schilderte Frau Ilse Blochwitz, die Leiterin der Heimatstube seit deren Gründung, den zahlreichen Besuchern die erfolgreiche Entwicklung dieser „Großerkmannsdorfer Institution“. Sie konnte darstellen, wie durch Fleiß, Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit zunächst von ihren Schülern, später von den Mitgliedern des Heimatvereins sowie von interessierten Bürgern und mit Unterstützung durch die Kommune die Heimatstube zu einer Begegnungsstätte für Jung und Alt sowie zu einem kleinen dörflichen Museum gestaltet wurde. Anschließend würdigte Herr Oberbürgermeister Gerhard Lemm die Leistung aller, die im Verlauf von 25 Jahren diese Entwicklung ermöglichten. Insbesondere wünschte er, dass Frau Ilse Blochwitz noch lange in „ihrer“ Heimatstube aktiv sein möge. Nachdem eine Vielzahl von Glückwünschen überbracht waren, konnte die Ausstellung „25 Jahre Heimatstube“ eröffnet werden. Hier wurden auf Schautafeln Ausschnitte aus ihrer Entwicklung dargestellt und Exponate aus der Sammlung gezeigt. Das nachmittägliche Festprogramm,
moderiert von der Condor-Disko, mit „historischer Modenschau“, mit der Vorstellung von alten handwerklichen und dörflichen Tätigkeiten, mit dem „Glücksrad“, mit „Connys Puppentheater“ und mit Kutschfahrten erfreute die vielen Besucher. Ebenfalls nahmen viele Bürger die Möglichkeit war, der Heimatstube einen Besuch abzustatten. Für das leibliche Wohl sorgten ein ortsansässiger Getränkemarkt und die eigene „Kaffeestube“, die Kuchen und Torte – selbst gebacken und gespendet - anbot. Zur „Selbstversorgung“ konnten unter Aufsicht von Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr auch noch Knüppelkuchen gebacken werden. Zum Abschluss der Festveranstaltung fand in der Kirche ein gut besuchtes Konzert des Quedlinburger Oratorienchors statt. Allen, die zum Gelingen dieser Festveranstaltung beigetragen haben, sein herzlich gedankt, seien es die Mitwirkenden, die Sponsoren und die vielen nimmermüden Helfer.
Text & Fotos: Dr. K. Prokert & Red.





150 Luftballons,
auf ihrem Weg zum Horizont…



Am vergangenen Mittwoch konnte man sie sehen. Wer Glück hatte sah die etwa 150 weißen und roten Ballons am Radeberger Himmel. Anlässlich des 150. Welt-Rotkreuz-Tages, ließen alle Kinder der Kindertagesstätte Max und Moritz, auf dem Robert-Blum-Weg in Radeberg, je einen Luftballon in den Himmel steigen. Das Besondere an dieser Aktion war, das jedes Kind einen kleinen Brief mit seinem Wunsch und der Adresse der Kita, in den Ballon gesteckt hatte. „Die Kinder wünschen sich das Unterschiedlichste. Mancher wünscht sich, dass zum Beispiel die Mutti wieder gesund wird oder der Vati wieder Arbeit findet. Andere wiederum wünschen sich Nudeln mit Tomatensoße zum Mittagessen.
Die Wünsche sind also von Grund auf verschieden“, erzählte uns die Leiterin der Kita, Frau Großmann. Sie erzählte auch, dass in den vergangenen Jahren sogar schon Antworten auf die Ballons kamen. „Im letzten Jahr erreichte uns ein Brief aus Frankreich. Darin war sogar noch der zusammen geschrumpelte Luftballon“, berichtete Frau Großmann stolz. Eigentlich lassen die Kinder die DRK-Ballons jährlich zum Frühlingsfest steigen, doch in diesem Jahr erschien allen der Jubiläumstag als passender. Zufälligerweise waren es sogar fast genau 150 Luftballons, die die 12 Gruppen der Kita, auf der großen Wiese und bei strahlendem Sonnenschein, in den Himmel entsandten. Der eine oder andere flog zwar schon ein bisschen zu früh los aber alle Kinder, Erzieherinnen und Erzieher hatten ihren Spaß dabei. Der besondere Moment, als dann alle Luftballons losgelassen werden durften, wurde musikalisch, passenderweise von Nenas 99 Luftballons begleitet. „Das ist quasi unser Traditionslied für den jährlichen Luftballonflug“, erklärte Frau Großmann zum Schluss. Nach der aufregenden Aktion wurde noch ausgelassen getanzt und gespielt.
Text & Fotos: Red.




Aus 48 Stunden wurden 48 Wochen



Am 01. Juni 2012 startete die letzte landesweite 48 Stunden Aktion. Diese bietet jährlich, verschiedenen Jugendgruppen eine Möglichkeit, etwas Gemeinnütziges für ihren Ort bzw. ihre Mitmenschen zu tun. Die Interessensgemeinschaft Sandberg, eine Gruppe junger engagierter Männer, entschloss sich ein ungenutztes Areal zu einer Crossbahn umzubauen.
Mit der Hilfe des Oberbürgermeisters sowie der von Stadtrat Roland Schmidt, welcher einen Bagger zur Verfügung stellte, schaffte die Gruppe eine Neugestaltung des Geländes nach ihren Wünschen. Allerdings nicht in 48 Stunden. Sie sind noch immer fleißig dabei. Am 3. Mai waren es nun schon 48 Wochen in denen die Helfer sich regelmäßig an der Bahn treffen und deren Umbau und Erhalt bewerkstelligen. Derzeit planen sie eine Neuausrichtung der Anlage. Gruppenmitglied Roman Richter: „Wir wollen die Bahn neu konstruieren und die Sprünge besser platzieren, so dass wir nicht ständig die Fahrräder wieder den Berg hochschieben müssen, sondern direkt wieder zum Start kommen - quasi die Sprünge drehen und eine 180° Kurve einbauen“. Die Jugendgruppe, welche im letzten Jahr sogar den Sonderpreis gewann wird auch in diesem Jahr an der 48 Stunden Aktion teilnehmen. Neben gutem Gelingen wünschen sie sich vor allem auch wieder viele Helfer die fleißig mitmachen und natürlich auch jederzeit die Bahn nutzen können. Roman Richter: „Und wir möchten uns noch Mal bei den Sponsoren und der Stadt Radeberg bedanken, dass letztes Jahr alles so reibungslos funktioniert hat und wir auch froh sind, dass der lange Winter keine Schäden hinterlassen hat.“ Wer also Lust und Laune hat mitzumachen kann einfach mal vorbei schauen.
Text: IG Sand, Foto: J. Solga




Einweihung des neuen
Rad- und Fußweges
in Großerkmannsdorf



Am Sonntag, den 05. Mai wurde zum Frühlingsfest der Feuerwehr in Großerkmannsdorf, der neue Rad- und Fußweg gegen 11:30 Uhr eingeweiht. Dieser führt vom Sommerweg zur Hauptstraße. Zahlreiche Gäste konnten durch den Oberbürgermeister Gerhard Lemm und den Ortsvorsteher Harry Hauck begrüßt werden. Besonders wurden den Akteuren gedankt, die den Bau ermöglicht und durchgeführt haben. Angefangen von den Beschlüssen des Ortschafts- und Stadtrates, den Bearbeitern der Stadtverwaltung Baubetreuung und Finanzen, den STEG Mitarbeitern, die für die Zusammenarbeit mit der SAB zuständig sind, über die Planungen des Architekturbüros, bis zur ausführenden Baufirma und den Unannehmlichkeiten durch diesen Bau für den Feuerwehrverein, allen wurde gedankt. Es war schließlich ein Förderobjekt des Programms "Aktive Stadt- und Orteilzentren der SAB, finanziert durch Bund, Freistaat Sachsen und Stadt Radeberg.

Der Abriss des maroden Erbgerichts und dieser Wegebau waren zwei Bauabschnitte, die fast 250.000,00 Euro kosteten. Bevor mit Sekt angestoßen wurde sagte der Ortsvorsteher Harry Hauck noch paar Worte zur Historie: "Wir blicken von hier oben nun auf eine leere aber geschichtsträchtige Fläche. Diese war bereits im Mittelalter, nach der Entstehung der "Siedlung Großerkmannsdorf" nach dem Jahre 1150, sehr wichtig. Als Dorf ist Großerkmannsdorf erst 1353 erstmalig in Urkunden zu finden. Wir sehen rechts das ehemalige Lehen- und Erbrichter-Gut. Großerkmannsdorf hatte früher eine eigene Gerichtsbarkeit und einen Dingstuhl in Leipzig, war aber später dem Amt Radeberg und Dresden verpflichtet. Richter aus Dresden und Radeberg mussten beköstigt werden. Die "niedere Gerichtsbarkeit" wurde in Großerkmannsdorf durchgeführt. Im alten Erbgericht gab es deshalb auch ein Brauhaus mit Ausschank. Urkundlich sind Erbrichter ab 1454 namentlich in Großerkmannsdorf bekannt. Als sich die Erbrichterei nach und nach erübrigte wurde eine Trennung vom Erbrichtergut notwendig. Der Gasthof zum Erbgericht wurde 1895 gebaut. Wie wir alle wissen wurde er 2011 abgerissen, er stand also nur 116 Jahre. Großerkmannsdorf hatte früher 3 Gasthöfe mit Saal und Kegelbahn.

3 Bäckereien, 2 Fleischereien, mehrere Läden für Lebensmittel, Grünwaren und Kolonialwaren, 3 Schmieden, eine Nudelfabrik, eine Kistenfabrik und weitere dörfliche Gewerbe. Zufügen möchte der Ortsvorsteher aus der Ortschronik noch folgendes: „Auch das heutige, vermutlich 3.Schulgebäude, wurde auf einem "Kirchschullehen" 1888-1889 errichtet. Schulbildung gibt es in Großerkmannsdorf etwa seit 1550. Die heutige Kirche steht als Neubau seit 1702 im Ort. Großerkmannsdorf war immer mal wieder ein aufblühender Ort, wie auch gleich nach der Wende und Dank der großzügigen Fördermöglichkeiten jetzt, die auch für Privat-Investitionen nach bestimmten Vorschriften genutzt werden sollen / können". Dieser Weg soll künftig den Namen "Am Erbgericht" - zur Erinnerung an die dörfliche Geschichte erhalten. Er muss nur noch von Ortschafts- und Stadtrat in den nächsten Sitzungen gewidmet werden. Die Bürger des Ortes, der Ortschaftsrat und Ortsvorsteher bedanken sich bei Bund, Freistaat und Stadt für die großzügige Unterstützung und diese Veröffentlichung!
Text & Fotos: Harry Hauck, Ortsvorsteher Großerkmannsdorf




725 Jahre Langebrück - Der Ort stellt sich vor


Eine Chronik


Um 1200 Der Ort „Langenbruke“ entsteht. Er bildete sich unterhalb des Mühlteiches. Fränkische Bauernsöhne sind es, die in die Region vordringen und die ansässige slawische Bevölkerung verdrängt bzw. assimiliert.
01.10.1288 Erste urkundliche Erwähnung Langebrücks.
1349 Langebrück gehört als Markgrafenlehn dem Johann Große von Döbeln.
Um 1410 Das Langebrücker Lehnrichtergut entsteht.
18.10.1524 Erste urkundliche Erwähnung eines Försters und einer Mühle.
1539 Die Reformation wird in Langebrück eingeführt. Erster evangelischer Pfarrer ist Georg Schammer.
1558 Die Kirche erhält, im Zuge der Reformation, ein eigenes Pfarramt. Die Kirche hat eine Glocke aus dem Jahre 1350. Damit gehört sie zu den ältesten Glocken Sachsens.
1598 Der Damm am Waldteich bricht. Eine gewaltige Flut schädigt das Unterdorf. In dem Bericht über die Flut wird erstmalig eine Schule erwähnt.
1599 Die Pest sucht Langebrück heim und viele Einwohner fallen dieser zum Opfer.
1639 Im Zuge des Dreißigjährigen Krieges, legen Schweden einen Brand im Unterdorf.
1755 An der Kirchstraße wird ein neues Schulgebäude gebaut. In diesem Gebäude befindet sich heute das Textilgeschäft Zeiler.
1787/88 Errichtung des Langebrücker Saugartens als größten und letzten in der Dresdener Heide.
1804 Der Graf Marcolini übernimmt die „Langebrücker Wiese“ in Erbpacht.
1828 Die „Langebrücker Wiese“ geht wieder zurück an das Königshaus, welches dort Fohlenzucht betreibt. 1877 erhält der Wiesenvogt das Schankrecht. Daraus entwickelt sich die Gaststätte „Hofewiese“.
1839 Im Zuge der Selbstverwaltung werden in Langebrück ein Gemeinderat und ein Gemeindevorsteher gewählt. Der erste Gemeindevorstand ist J. G. Hoffmann.
07.11.1845 Auf Grund des Baus der Strecke Dresden - Radeberg der Sächs.-Schlesischen Eisenbahn erhält auch Langebrück eine Bahnstation, die an diesem Tage eröffnet wurde.
Im gleichen Jahr zählt Langebrück etwa 700 Einwohner.
1846 Der Erbrichter Hofmann errichtet ein „Restaurationsgebäude“, dass heutige Bürgerhaus. Durch die erteilte Schankgenehmigung dient das Gebäude später als Gasthaus.
29.06.1857 Ein Brand im Unterdorf zerstört 16 Bauernhöfe und 25 Häuslerwohnungen. Brandstiftung, in der Scheune des Lehngerichts, wird als Ursache festgestellt.
Um 1870 Baubeginn des Villenviertels. Zurückzuführen ist der Bau des Wohngebietes auf den Hofschauspieler Mitterwurzer, der den Ort Langebrück als Wohn- und Erholungsort stets angepriesen hat.
1875 E. F. Hippe errichtete am heutigen Standort des „Lindenhofes“ ein Kurbad. Dieses wirkte sich positiv auf die Entwicklung des Villenviertels aus. Nach einem Brand wird das Gebäude 1901 als Kurhaus wieder aufgebaut und 1928 in „Lindenhof“ umbenannt. Zwischen 1918 und 1921 diente das Kurhaus als Kriegsreservelazarett.
1876 Auf der Kirchstraße 46 wird ein neues Schulgebäude eingeweiht.
1878 Langebrück bekommt eine Postagentur. Sie befand sich im Gebäude des Bahnhofs, ab 1883 im „Gasthaus zur Post“, ab 1887 im Haus Dresdner Straße 4 (heute Drogerie Sawallisch) und seit 1899 im Postamt auf der Dresdner Straße.
1883 Hermann Theodor Seelig kommt nach Langebrück und ist durch das führen seines Tagebuches der erste Ortschronist.
März 1885 Gründung einer Volksbibliothek.
1890 Langebrück erhält eine Straßenbeleuchtung auf Petroleumbasis und ein Wasserleitung.

Das heutige Bürgerhaus um 1890 - damals der Gasthof Langebrück

25.02.1894 Gründung einer Langebrücker Feuerwehr gegen den Willen der Gemeindeverordnung.
12.09.1897 Einweihung eines Schulneubaus direkt neben dem alten Gebäude.
1899 Die Kirche erhält drei neue Bronzeglocken.
1900 Jean Louis Nicodé kommt nach Langebrück. Er leitete unter anderem die Philharmonischen Konzerte in Dresden und lebte und starb in Langebrück. Er ist Namensgeber des heutigen Nicodéchores.
10.12.1905 Einweihung einer Turnhalle am Kurhaus, später „Lindenhof“.
1906 Ein Bad mit 250qm Wasserfläche wird errichtet. Es besteht bis 1912.
1907 Einweihung einer Gasanstalt, die Steinkohlegas produzierte.
23.06.1912 Das Germaniabad wird eingeweiht. Es erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 13.000 qm und wird nach 1945 in „Waldbad“ umbenannt.
1914 Der Ort wird an das Netz für elektrischen Strom angeschlossen.
1916 Errichtung der neuen Brücke über der Eisenbahn. Die alte Brücke wurde abgerissen.
1918 Dr. Friedrich Wolf kommt nach Langebrück und arbeitet für zwei Jahre im Militärlazarett.
1921 Paul Patzig erwirbt den Gasthof. Das Nebengebäude nutzt er als Schlachthaus.1925 finden die ersten Filmvorführungen im heutigen Bürgerhaus statt.
23.02.1930 Einweihung der erneuerten Kirche.
17.03.1934 Die neu errichtete Kläranlage wird in Betrieb genommen.
1941 Der Gasthof wird komplett zum Kino umgebaut.
08.05.1945 Zum Ende des zweiten Weltkrieges erreicht die Sowjetarmee von Schönborn kommende das Unterdorf. Langebrück wird der sowjetischen Kommandantur in Radeberg unterstellt. K. Lesche wird Bürgermeister.
20.06.1945 Neugründung eines Volkschores. Er erhält am 24.05.1955 den Namen Nicodéchor Langebrück und besteht bis 1982.
1950 Eröffnung des Konsums in den ehemaligen Gasträumen des heutigen Bürgerhauses. Die Verkaufsstelle für Textilwaren besteht bis 1991.
11.03.1953 Gründung der ersten LPG. 15 Bauern bilden die LPG Typ III unter dem Namen „Florian Geyer“. 1960 wird die zweite LPG mit dem Namen „An der Heide“ gegründet.
01.09.1954 Eröffnung einer Poliklinik am Schillerplatz.
1959 Errichtung eines staatlichen Feierabendheimes.
1967 Gründung eines „Elferrates“ als Vorläufer des Karnevalvereins.
29.08.1972 Am Wiesenweg wird ein großes neues Schulgebäude eingeweiht.
1973 Nach dem Abriss des „Lindenhofs“ wird ein Gebäude als „Akademie f. Sozialistische Wirtschaftsführung“ errichtet.
09.01.1987 Übergabe einer neuen Turnhalle am Wiesenweg an die Oberschule „Friedrich Wolf“. Im gleichen Jahr wird ein neuer Kindergarten an der Ecke Wiesenweg/Bruhmstraße eröffnet.
1987 Das Gebäude des Gasthauses, im Zentrum von Langebrück, muss wegen Baufälligkeit geschlossen werden. Von 1969 bis 1987 nutzte der Karnevalsverein die Räume.
18.-26.06.1988 Festlichkeiten anlässlich des Jubiläums 700 Jahre Langebrück.

Das heutige Bürgerhaus um 1990 - eine Bauruine

1991 Die Gemeinde Langebrück erwirbt das ehemalige Gasthaus. Es entsteht die Idee, dass Gebäude wieder als Bürgerhaus für soziale und kulturelle Veranstaltungen zu nutzen und dieses dementsprechend umzubauen.
08.12.1992 Neugründung des „Nicodéchores Langebrück“
April 1993 Baubeginn des Wohnparks „Heidehof“. Im Februar 1994 ziehen die ersten Bewohner ein.
Oktober 1993 Das Gewerbegebiet am Lösigberg wird erschlossen und die ersten Firmen siedeln sich an.
04.12.1993 Der erste Langebrücker Straßenweihnachtsmarkt findet statt.
24.06.1994 Einweihung des neuen Feuerwehrdepots anlässlich des Jubiläums 100 Jahre FFw Langebrück
01.01.1996 Im Zuge der Kreisgebietsreform wird Langebrück dem Landkreis Westlausitz-Dresdner Land zugeordnet. Später wird dieser in Landkreis Kamenz umbenannt. Am gleichen Tag wird die Gemeinde Schönborn nach Langebrück eingemeindet.
18.02.1998 Der Gemeinderat beschließt die freiwillige Eingemeindung nach Dresden. Diese erfolgt am 01.01.1999.
17.05.1998 Die Deutsche Post schließt ihre Filiale im Haus auf der Dresdner Straße und eröffnet eine Postagentur im Drogeriemarkt Clajus.
2001 Baubeginn an der alten Filmschau im Herzen Langebrücks.
05.07.2001 Die neue Verwaltungsstelle zieht nach Sanierungs- und Umbauarbeiten von der Schillerstraße auf die Weißiger Straße 5 um.
2004 Das Badfest feiert sein 10-Jähriges Bestehen und ist damit bereits Tradition geworden.
30.10.2004 Wiedereröffnung des Bürgerhauses nach umfangreichen Bauarbeiten.
2006 Horst Seifert übernimmt die Tätigkeit des Ortschronisten.
2006 steht der Straßenbau im Kreuzungsbereich Hauptstraße/Liegauer Straße sowie die Errichtung der Hochwasserflutmulden im Mittelpunkt
2008 Baubeginn am Bahnhaltepunkt Langebrück. Ein P+R Parkplatz und Fahrradstellplätze entstehen.
2009 Letzte Baumaßnahmen am Bürgerhaus starten.
…und die Geschichte geht weiter!

Das Bürgerhaus in Langebrück heute

2013 Festlichkeiten anlässlich des Jubiläums 725 Jahre Langebrück.
Ausführliche Informationen zur Geschichte von Langebrück erhalten sie bei der Arbeitsgruppe Ortschronik, die sich über der Bibliothek befindet. Hier erhalten Sie auch die Bücher zur Langebrücker Geschichte.
Text: Red., Quelle & Fotos: Ortschronik Langebrück (Herr Seifert)







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