"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 7. Juni 2013


Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Regen, Schlamm & Unimoto-Action!



Die Raindays bei den Road Eagles machten ihrem Namen alle Ehre. Am vergangenen Wochenende fanden die 26. Raindays auf dem Gelände der Road Eagle MC Arnsdorf statt.

Beim 5. Eagle Cup kämpften sich die Teilnehmer auf ihren Unimotorcycles durch den Schlamm. Doch unterkriegen ließ sich keiner. Trotz des anhaltenden Regens waren einige Zuschauer nach Kleinwolmsdorf gekommen und die Organisatoren sind sich sicher, dass sie eine tolle Show geboten haben. Alle Informationen gibt es auch unter: www.unimoto-race.de
Text & Fotos: Red.


Ergebnisse 2013

Klasse über 750cm³

        Fahrer - Unimoto                                Zeit auf 100 Fuß        Rückstand
1.        Christoph - Express - Team G7        2,60 sec
2.        Mütze - Ex Flunder
                Team Hessische Kampfsau        2,68 sec                        0,08 sec
3.        Alex - Hessische Kampfsau
                Team Hessische Kampfsau        2,76 sec                        0,16 sec
4.        Baddy - Großmutter - Team G7        2,78 sec                        0,18 sec
5.        Steffen - XX Blackbird
                Unimoto Drag Race Team SA.        3,01 sec                        0,41 sec
6.        Lutze - Rhönräuber 2 Stahlpakt
                MC Unimoto Drag Race Team Röhn 3,04 sec                        0,44 sec
7.        Thomy - Dit Ding 2 - Racing Team
                282 Bunter Haufen Berlin                3,22 sec                        0,62 sec
8.        Georg - Mad Dog
                MC Chaindog Racegroup                3,28 sec                        0,68 sec

Klasse bis 750cm³
        Fahrer - Unimoto                                        Zeit auf 100 Fuß        Rückstand
1.        Willi - Eusebethli
                Team Mohawk MC Racing                        2,84 sec
2.        Nils - Friesisch Herb - Team Friesenfighter 2,93 sec                        0,09 sec
3.        Nils - Hunting Eagle
                Unimoto Drag Race Team SA.                3,09 sec                        0,25 sec
4.        Meiko - Heini 2 - Team Heinrich                3,13 sec                        0,29 sec
5.        Fredl - Ackerbulle - Schump´n Team        3,15 sec                        0,31 sec
6.        Uwe - Field Fighter
                Unimoto Dragrace Team
                Road Eagle MC Kempten                        3,09 sec                        0,35 sec
7.        Horst - Rhönschaf - Stahlpakt
                MC Unimoto Drag Race Team Röhn        4,24 sec                        1,40 sec

Klasse bis 400cm³
        Fahrer - Unimoto                                Zeit auf 100 Fuß                Rückstand
1.        Eva - Ackerflex - Schump´n Team        3,11 sec
2.        Old Piet - No Name
                Team Old-Piet Racing Hamburg        3,44 sec                        0,33 sec

Klasse bis 200cm³
        Fahrer - Unimoto                                Zeit auf 100 Fuß                Rückstand
1.        Zip - Tripple S sSs
                Team Old-Piet Racing Hamburg        4,19 sec
2.        Fabian - kleiner Feigling
                Schump´n Team                        4,39 sec                                0,20 sec
3.        Distel Joe - Kackoped
                Team Hessische Kampfsau                4,62 sec                        0,43 sec
4.        Erik - Little Runners
                Fun Racing Team Mann                5,31 sec                                1,12 sec
5.        Multi - Reng-Deng-Deng
                Team The Nordic Dragon Müritz        5,35 sec                        1,16 sec
6.        Jörg - Singing Saw Evolution
                Team Singing Saw                        5,39 sec                                1,20 sec

Klasse Elektromotor
        Fahrer - Unimoto                                Zeit auf 100 Fuß
1.        Jens - E-Muh - Schump´n Team        8,87 sec

Teilnehmer Last Minute Ride Award
1.        Erik - Little Runners - Fun Racing Team Mann
                Wolle - Pfeffi Fighter - Racing Team RWMC Neurupin
                Steffen - Free Weehly - Team xXx
                Jens - E-Muh - Schump´n Team



Der Regen ließ die Pegel steigen





Das vergangene Wochenende fiel buchstäblich ins Wasser. Zahlreiche Veranstaltung mussten abgesagt werden. Vor allem die zum Kindertag angesetzten, kleineren Feste, wurden ausgesetzt oder verschoben. Auch das beliebte Kindersingen im Hüttertal fiel, auf Grund des anhaltenden Starkregens, ins Wasser. Die Feuerwehr musste zu zahlreichen Einsätzen und Keller auspumpen. Nur die Enten im Hüttertal freute das Wetter. Sie konnten sogar auf einer Wiese im Hüttertal schwimmen. Auch die Flüsse im Rödertal stiegen gefährlich an. Doch so schlimm wie in den betroffenen Hochwassergebieten traf es uns nicht.


Text & Fotos: Red.






Eichenprozessionsspinner
dieses Jahr wieder in Sachsen?



Sachsenforst und die Stadt Dresden informieren über die haarigen Raupen und stellen Hinweisschilder in der Dresdner Heide auf. Am 16. Mai 2013 haben Forstfachleute von Sachsenforst und vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden bei einem Pressetermin in der Nähe des Waldbades Weixdorf gemeinsam über das mögliche Auftreten des Eichenprozessionsspinners (EPS) in den kommenden Wochen informiert. Mit Hinweisschildern in der Nähe der letztjährigen Fundstellen werden Waldbesucher und Anwohner um Mithilfe bei der Beobachtung gebeten und auf mögliche Gesundheitsgefahren durch die Brennhaare der Raupen hingewiesen.
Im vergangenen Jahr waren vereinzelte Raupennester des EPS am Westrand der Dresdner Heide in der Nähe des Waldbades Weixdorf am Friedersdorfer Weg, an der Straße zwischen Dresden-Klotzsche und Langebrück sowie im Randbereich der Radeberger Vorstadt nachgewiesen worden. „Wir wissen noch nicht, ob und in welchem Umfang in diesem Jahr Raupen des Eichenprozessionsspinners in der Dresdner Heide auftreten werden“ sagt Dr. Markus Biernath, Leiter des Forstbezirks Dresden, der für die Waldbewirtschaftung in der Dresdner Heide zuständig ist. „Unsere Revierförster und Waldarbeiter beobachten die Situation genau“.

Die im Juni 2012 bei Dresden gefundenen Raupen waren - abgesehen von einigen Falterfängen im Landkreis Nordsachsen - der erste Nachweis des Wärme liebenden Insekts in Sachsen seit vielen Jahren. “Bislang handelt es sich um ein sehr kleines und isoliertes Vorkommen“ erklärt Franz Matschulla vom Kompetenzzentrum für Wald und Forstwirtschaft im Staatsbetrieb Sachsenforst. „Mit einer Massenvermehrung wie in Teilen von Sachsen-Anhalt oder Brandenburg ist in diesem Jahr sicher nicht zu rechnen“, so seine aktuelle Einschätzung. Eine Bekämpfung der Raupen mit Insektiziden, die aktuell in einigen Bundesländern stattfindet, sei demnach nicht notwendig, ergänzt der Spezialist für forstliche Schadinsekten.
Auch Kai-Uwe Heinzel vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft der Stadt Dresden (untere Forstbehörde) bestätigt, dass nach jetzigem Kenntnisstand maximal mit Einzelfunden von Raupennestern im Stadtgebiet Dresden gerechnet werden kann. „Mit den Lockstofffallen, die wir im letzten Sommer in der Nähe der Befallsstelle in der Radeberger Vorstadt aufgestellt haben, konnten wir keine Falter fangen“, berichtet Heinzel. „Eine besorgniserregende Zunahme der Insekten zeichnet sich also nicht ab. Problematisch können aber auch einzelne Nester werden, wenn sie wie im letzten Jahr in der Nähe von Wohnhäusern oder gar Kindergärten auftreten“.
Das Vorkommen des EPS in sächsischen Wäldern wird durch die unteren Forstbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte mit fachlicher Unterstützung der Waldschutzexperten von Sachsenforst beobachtet und dokumentiert. Bei Vorkommen außerhalb des Waldes sind die Gesundheitsämter der Landkreise und kreisfreien Städte zu informieren. Alle Bürger sind aufgerufen, Beobachtungen von Raupen und Gespinstnestern des EPS unverzüglich an diese Behörden zu melden (Kontaktdaten für den Raum Dresden s. unten). Diese entscheiden dann über mögliche Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Falls notwendig, müssen betroffene Waldbesitzer oder Grundstückseigentümer die Raupennester entfernen lassen. Informationen zu entsprechend spezialisierten Unternehmen können bei den genannten Behörden erfragt werden. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Nester ohne Fachkenntnis und Sicherheitsausrüstung eigenhändig zu entfernen.
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich seit Jahren in wärmebegünstigten Regionen vor allem in Südwestdeutschland, Franken, Sachsen-Anhalt und Brandenburg aus. Dort kommt es zu Massenvermehrungen, die insbesondere in dicht besiedelten Gebieten erhebliche Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung bedeuten. Die Brennhaare der Raupen können starke allergische Reaktionen bei Menschen und Haustieren hervorrufen. Bei massenhaftem Auftreten des EPS ist der Raupenfraß auch für die betroffenen Eichenbestände ein ernsthaftes Problem, insbesondere wenn der Eichenprozessionsspinner in Kombination mit anderen Eichenschädlingen wie Frostspanner- und Eichenwicklerarten vorkommt. In Sachsen wird eine Ausbreitung des EPS in Zukunft vor allem in Nordwestsachsen erwartet, das den Befallsschwerpunkten in den Nachbarbundesländern am nächsten liegt und einen relativ hohen Anteil an Eichenbeständen aufweist.

Folgende Behörden im Raum Dresden können bei Beobachtungen oder Fragen zum Eichenprozessionsspinner kontaktiert werden:
Stadtverwaltung Dresden, Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft / untere Forstbehörde: Telefon 0351 4887038 | kheinzel@dresden.de
Sachsenforst, Forstbezirk Dresden: Telefon 0351 253080,
poststelle.sbsdresden@smul.sachsen.de
Sachsenforst, Geschäftsleitung: Telefon 0351 542268, poststelle.sbs@smul.sachsen.de


Weitere Informationen finden Sie unter www.eichenprozessionsspinner.org und unter www.sachsenforst.de.
Text: Medienservice Sachsen

Was ist ein Eichenprozessionsspinner (EPS)?


Der Thaumetopoea processionea L. oder Eichenprozessionsspinner kommt hauptsächlich in Bayern vor. Seine Vorliebe gilt den Eichen-Arten Stieleiche, Traubeneiche und Roteiche. In warmen und trockenen Regionen fühlt er sich besonders wohl und vermehrt sich in sehr trockenen Jahren extrem schnell. Seit 1995 wird eine starke Zunahme der Population, vor allem in Mittelfranken und dem westlichen Oberfranken, verzeichnet. Vorher war der Schmetterling eher selten anzutreffen. Neben den Schäden durch starken Befall und Fraß an Bäumen und Pflanzen, liegt die eigentliche Schadwirkung auf uns Menschen. Denn der Kontakt mit den giftigen Raupenhaaren, kann Allergien auslösen. Diese Gefahr besteht das ganze Jahr über. Ein Bekämpfung muss allerdings nur an Orten in Erwägung gezogen werden, an denen die Menschen akut gefährdet sind. Zuständig für die Bekämpfung sind, an öffentlichen Orten die Gemeinden und auf privatem Gelände die Eigentümer. Der Einsatz der Insektizide zur Bekämpfung des EPS, ist sorgfältig abzuwägen und muss den Natur- und Wasserschutz berücksichtigen. Während der Fraßzeit der Raupe ist die akute Gefahr am Größten. Am Baum haften alte Gespinstnester des EPS oder sie liegen am Boden. Das stellt eine dauerhafte Gefahrenquelle dar. Die Haare der Raupe haben eine besonders lange Haltbarkeit und bleiben somit längere Zeit im Unterholz oder im Bodenbewuchs. Sie halten sich auch an Kleidung und Schuhen fest und lösen so ständig neue allergische Reaktionen aus. Meiden Sie also die betroffenen und gekennzeichneten Gebiete und melden Sie Beobachtungen bei der zuständigen Behörde.
Risikogruppen:
-Menschen im Wald und an Waldrändern und direkte Anwohner betroffener Waldgebiete
-Besucher von Freizeitanlagen z. B. Sportplatz, Schwimmbad, Kinderspielplatz, Campinganlagen, Parkplätze
- Besitzer von Eichen in Gartenanlagen
- Waldarbeiter und Brennholzabnehmer
- Arbeitskräfte von Landschaftspflegebetrieben und Straßenmeistereien
- Gefahr von Magenschleimhautentzündung bei Tieren
Vorsichtsmaßnahmen:
- Befallsareale meiden
- Raupen und Gespinste nicht berühren
- Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach Kontakt mit Raupenhaaren
- Empfindliche Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme) schützen
- Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind
- Bekämpfung Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen
Text: Red. Quelle & Fotos: Sachsenforst







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