"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 28. Juni 2013


Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Radeberg feierte
sein 7. Bierstadtfest


Erste Bilder vom Bierstadtfest
am vergangenen Wochenende.




OB Lemm nahm eine unfreiwillige Bierdusche beim Fassbieranstich am Freitag.


Ein Riesenrad sorgte erstmalig für eine gute Aussicht.


Am Samstag gab es dann das traditionelle Bierbad für Jedermann.


Beim Bierfassrollen zogen vor allem die "Feuersteins" alle Blicke auf sich.


Denn Kreativpreis gewann aber dennoch das Team der "Brauereigründer".


Die Funkengarden ließen es dann am Sonntagnachmittag beim Funkenflug richtig krachen.

Text & Foto: Red.




Gemeinsames Leben
in Radebergs Mitte


Wohnungen auf der Schloßstraße wurden eröffnet


Am Samstag den 22. Juni, während des Bierstadtfestes, wurden die behindertengerechten Wohnungen auf der Schloßstraße nun feierlich eröffnet. Neben Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm und dem Direktor des Epilepsiezentrums Martin Wallmann, waren auch Ministerpräsident Stanislav Tillich und der "Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung" Stephan Pöhler zu Gast. Martin Wallmann, Ministerpräsident Tillich und Herr Pöhler waren es auch, die den ersten Blumenkasten bepflanzen durften. Diese Pflanzaktion wurde zur Verschönerung der Wohnanlage initiiert und jeder konnte mitmachen und helfen.
Text & Foto: Red.



Die Sanierung und der Umbau der historischen Häuser auf der Radeberger Schloßstraße hin zu einer barrierefreien Wohnanlage sind nun Realität. 350m³ Beton, 60km Leitungen, 25.000 Ziegelsteine und hunderte von Arbeitsstunden stecken jetzt in der Wohnanlage. Es hat gerumpelt, es wurde gebohrt, geschraubt und laut gehämmert. Martin Wallmann, Direktor des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau, freut sich auf die Eröffnungsfeier: „Gemeinsam mit dem Planungsbüro Schubert sind wir stolz, der Stadt Radeberg ein Stück ihrer schönen Altstadt zurückgeben zu können. Wir schaffen Wohnraum für Menschen mit Handicap, denen wir ein eigenständiges Leben zutrauen und wünschen. Dabei können die Mieter weiterhin auf unsere Unterstützung zählen und bekommen alle notwendigen Betreuungen. Durch die langfristige Anmietung durch das Epilepsiezentrum ist dieses Projekt überhaupt erst möglich geworden. Die Sanierung der alten Bausubstanz war nicht einfach und hat unseren Zeitplan sogar um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Auch jetzt müssen noch ein paar Wände trocknen, alte Mauern brauchen ihre Zeit. Daher wird bei der Eröffnungsfeier nicht alles bis ins letzte Detail fertig gestellt sein. Die Anlage wird dann aber ein richtiges Schmuckstück werden.“

Durch den Bezug von eigenen Wohnungen bekommen 22 Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit, ihr eigenes Leben in großem Maß selbst zu bestimmen. Die Teilhabe als gleichberechtigter Bürger bedeutet somit auch mehr Lebenszufriedenheit. Entsprechend dem Hilfebedarf der einzelnen Mieter unterstützen die Mitarbeiter des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau ganz individuell mit Begleitung, Pflege und der Erfüllung von täglichen Wünschen. Das umfasst z.B. die Begleitung beim Einkaufen im Supermarkt, bei Behördengängen oder beim Abschluss eines Handy-Vertrags.

Es ist nicht das erste Projekt dieser Art für Kleinwachau. Die Umformung von stationären Plätzen hin zu ambulanten, ganz individuellen Wohnformen gibt es im Epilepsiezentrum schon seit den 1980er Jahren. Mittlerweile leben 48 behinderte Menschen in eigenen Wohnungen in Radeberg, Liegau-Augustusbad, Lotzdorf und in Dresden. Dabei genügt es aber nicht, die Menschen in ihrer Wohnung oder Wohngemeinschaft auf sich allein gestellt zu lassen und darauf zu hoffen, dass sie im Alltag gut angenommen werden. Begleitung und Unterstützung sind weiterhin, wenn auch ambulant, notwendig. Vielmehr wird aber deutlich, dass eine barrierefreie Versorgungsstruktur in den Gemeinden und der Stadt Radeberg bei der Umsetzung des gleichberechtigten Lebens ganz entscheidend ist. Beim Aufbau dieser Struktur wirkt das Epilepsiezentrum maßgeblich mit. Eine selbstbestimmte Teilhabe aller Bürger am gemeinsamen Alltag ist dabei Motivation und Ziel, nicht nur von Kleinwachau.
Text: A. Nuck, Pressesprecher des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau




Am 27. Juni war Siebenschläfertag


Was ist dran an dem alten Volksglauben?



Wenn es an diesem Tag regnet, soll es nach einem alten Volksglauben, in den folgenden sieben Wochen nach dem „Siebenschläfer“ ebenfalls regnen. Was ist dran an dieser Bauernregel? Laut dem deutschen Wetterdienst, ist diese Aussage in mehrerer Hinsicht falsch. In erster Linie geht es nicht nur um Regen, entscheidend ist die Großwetterlage. Nicht nur der einzelne Tag zählt, vielmehr muss der gesamte Zeitraum von Anfang Juni bis Ende Juli betrachtet werden. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit für einen zu kühlen und zu feuchten Sommer größer, wenn in besagtem Zeitraum schlechtes Wetter überwiegt. Verläuft das in höheren Luftschichten vorkommende Starkwindband über dem Westen Europas recht weit südlich, so wird auch ein hoher Unterschied im Luftdruck zwischen dem Norden (Islandtief) und dem Süden (Azorenhoch) aufgebaut. Das führt bei uns dann zu einer überdurchschnittlichen Zufuhr von feuchter und kühler Luft vom Nordostatlantik und somit zu kühlerem, unbeständigeren Wetter. Aber keine Angst! Die Trefferquote dafür, liegt bei etwa 55 bis 60 Prozent. Des Weiteren sollte die Regel nicht so genau ausgelegt werden. Das unbeständige Wetter muss nicht unbedingt sieben Wochen anhalten. Es kann sich auch „nur“ um drei oder vier Wochen handeln. Der Name Siebenschläfer kommt übrigens nicht von dem gleichnamigen Nagetier, sondern hat einen biblisch-historischen Hintergrund. Der Legende nach flohen in Ephesos (Griechenland) einst sieben Brüder, während der Christenverfolgung um 251 n. Chr., in eine Höhle im Berg Ochlon und wurden dort eingemauert. Im Jahre 446 n. Chr. sollen sie wieder zum Leben erwacht sein, um Zeugnis für die Auferstehung der Toten zu geben. Dies gilt ebenso für den Siebenbrüdertag am 10. Juli.
Text: Red., Quelle: Deutscher Wetterdienst







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