"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 4. Juli 2013


Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Leppersdorf, Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



2. Radeberger Firmencup
am 06. Juli 2013


Seid dabei an diesem Wochenende!



Für den SV Einheit Radeberg war der 1. Firmencup eine echte Premiere. Und weil alles so gut gelaufen ist und der Zuspruch von den Mannschaften und den Zuschauern so positiv war, gibt es in diesem Jahr eine 2. Auflage. Entstanden ist die Idee zu dieser Veranstaltung übrigens bei einem Sponsorengespräch mit dem in Radeberg ansässigen Baumarkt Toom. Auf dem Sportplatz an der Heidestraße treffen nun wieder einige Firmenteams aufeinander. Die Turnierleitung übernimmt Felix Killian vom SV Einheit in diesem Jahr und betreut in erster Linie die Teams. Und es verspricht ein toller Tag zu werden. Die diesjährige Organisatorin Ellen Susanne Relke hat uns bereits einiges verraten. „Der Firmencup soll sich zu einem echten Familienfest entwickeln. Wir möchten, dass die ganze Familie an diesem Tag Spaß hat. Egal ob auf dem Fußballfeld oder bei den vielen Attraktionen rund um den Platz.“ Denn gerade für die Kinder wird einiges geboten. Hüpfburgen, Kinderschminken, Tischtennis und ein kleiner Flohmarkt warten auf die Besucher. Auch Kinderspiele und Basteln, durchgeführt von einer Dresdner Firma, werden angeboten. Da der Verein ständig Nachwuchs sucht, gibt es zum 2. Firmencup, Schnupperkurse in Sachen Fußball. Beim Torwandschiessen kann jeder zeigen was er fußballerisch drauf hat. Vor allem Mädels werden beim SV Einheit Radeberg gesucht. „Jeder kann sich zum Firmencup über die Vereinstätigkeit informieren“, erzählt Ellen Susanne Relke uns. Der Tag soll nicht „nur“ sportlich betrachtet werden, sondern auch ein kleines Familienfest sein. Für Essen, Getränke und Eis wird unter anderem durch das Restaurant „Panjabi“ gesorgt. Hauptsponsor wird in diesem Jahr wieder der Toom-Baumarkt sein - dafür sei schon mal ein Dankeschön gesagt. Der Ablauf gestaltet sich ähnlich wie im vergangenen Jahr. Eröffnet wird der 2. Radeberger Firmencup durch Oberbürgermeister Gerhard Lemm. Schiedsrichter Hans Sachse, das Urgestein im Radeberger Fußball, wird die Teams im Anschluss einweisen und eine kurze Einleitung geben. Gespielt wird wieder mit je 6 Feldspielern und einem Torwart auf dem Kleinfeld. Die Spielzeit beträgt zweimal 20 Minuten. Und da Sicherheit vorgeht, sind die Schienenbeinschoner wieder absolute Pflicht. Für die einheitliche Kleidung ist jedes Team selbst verantwortlich. Neu dabei in diesem Jahr ist die Freizeitmannschaft der Radeberger Brauerei. Ansonsten spielen die bereits bewährten Teams des Toom Baumarktes, der Mietzsch GmbH Lufttechnik Dresden, des KWD Radeberg, der Jost GmbH Dresden, der Deutschen Post und Ihrer Heimatzeitung „die Radeberger“. Wir dürfen gespannt sein, wer den Pokal in diesem Jahr mit nach Hause nehmen kann.
Text & Fotos: Red.


Die Mannschaften:



Das Team der Mietzsch GmbH Lufttechnik Dresden



Das Team der Jost GmbH Dresden



Das Team der Deutschen Post



Das Team der Radeberger Brauerei



Auch wir sind wieder dabei mit unserem Team Ihrer Heimatzeitung "die Radeberger"


Von den Teams des Toom Baumarktes und des KWD Radeberg, liegen uns aktuell leider keine Mannschaftsfotos vor.




Gemeinsames Leben
in Radebergs Mitte


Wohnungen auf der Schloßstraße wurden eröffnet


Am Samstag den 22. Juni, während des Bierstadtfestes, wurden die behindertengerechten Wohnungen auf der Schloßstraße nun feierlich eröffnet. Neben Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm und dem Direktor des Epilepsiezentrums Martin Wallmann, waren auch Ministerpräsident Stanislav Tillich und der "Beauftragte der Sächsischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung" Stephan Pöhler zu Gast. Martin Wallmann, Ministerpräsident Tillich und Herr Pöhler waren es auch, die den ersten Blumenkasten bepflanzen durften. Diese Pflanzaktion wurde zur Verschönerung der Wohnanlage initiiert und jeder konnte mitmachen und helfen.
Text & Foto: Red.



Die Sanierung und der Umbau der historischen Häuser auf der Radeberger Schloßstraße hin zu einer barrierefreien Wohnanlage sind nun Realität. 350m³ Beton, 60km Leitungen, 25.000 Ziegelsteine und hunderte von Arbeitsstunden stecken jetzt in der Wohnanlage. Es hat gerumpelt, es wurde gebohrt, geschraubt und laut gehämmert. Martin Wallmann, Direktor des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau, freut sich auf die Eröffnungsfeier: „Gemeinsam mit dem Planungsbüro Schubert sind wir stolz, der Stadt Radeberg ein Stück ihrer schönen Altstadt zurückgeben zu können. Wir schaffen Wohnraum für Menschen mit Handicap, denen wir ein eigenständiges Leben zutrauen und wünschen. Dabei können die Mieter weiterhin auf unsere Unterstützung zählen und bekommen alle notwendigen Betreuungen. Durch die langfristige Anmietung durch das Epilepsiezentrum ist dieses Projekt überhaupt erst möglich geworden. Die Sanierung der alten Bausubstanz war nicht einfach und hat unseren Zeitplan sogar um ein ganzes Jahr nach hinten verschoben. Auch jetzt müssen noch ein paar Wände trocknen, alte Mauern brauchen ihre Zeit. Daher wird bei der Eröffnungsfeier nicht alles bis ins letzte Detail fertig gestellt sein. Die Anlage wird dann aber ein richtiges Schmuckstück werden.“

Durch den Bezug von eigenen Wohnungen bekommen 22 Menschen mit Behinderung eine Möglichkeit, ihr eigenes Leben in großem Maß selbst zu bestimmen. Die Teilhabe als gleichberechtigter Bürger bedeutet somit auch mehr Lebenszufriedenheit. Entsprechend dem Hilfebedarf der einzelnen Mieter unterstützen die Mitarbeiter des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau ganz individuell mit Begleitung, Pflege und der Erfüllung von täglichen Wünschen. Das umfasst z.B. die Begleitung beim Einkaufen im Supermarkt, bei Behördengängen oder beim Abschluss eines Handy-Vertrags.

Es ist nicht das erste Projekt dieser Art für Kleinwachau. Die Umformung von stationären Plätzen hin zu ambulanten, ganz individuellen Wohnformen gibt es im Epilepsiezentrum schon seit den 1980er Jahren. Mittlerweile leben 48 behinderte Menschen in eigenen Wohnungen in Radeberg, Liegau-Augustusbad, Lotzdorf und in Dresden. Dabei genügt es aber nicht, die Menschen in ihrer Wohnung oder Wohngemeinschaft auf sich allein gestellt zu lassen und darauf zu hoffen, dass sie im Alltag gut angenommen werden. Begleitung und Unterstützung sind weiterhin, wenn auch ambulant, notwendig. Vielmehr wird aber deutlich, dass eine barrierefreie Versorgungsstruktur in den Gemeinden und der Stadt Radeberg bei der Umsetzung des gleichberechtigten Lebens ganz entscheidend ist. Beim Aufbau dieser Struktur wirkt das Epilepsiezentrum maßgeblich mit. Eine selbstbestimmte Teilhabe aller Bürger am gemeinsamen Alltag ist dabei Motivation und Ziel, nicht nur von Kleinwachau.
Text: A. Nuck, Pressesprecher des Sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau




Am 27. Juni war Siebenschläfertag


Was ist dran an dem alten Volksglauben?



Wenn es an diesem Tag regnet, soll es nach einem alten Volksglauben, in den folgenden sieben Wochen nach dem „Siebenschläfer“ ebenfalls regnen. Was ist dran an dieser Bauernregel? Laut dem deutschen Wetterdienst, ist diese Aussage in mehrerer Hinsicht falsch. In erster Linie geht es nicht nur um Regen, entscheidend ist die Großwetterlage. Nicht nur der einzelne Tag zählt, vielmehr muss der gesamte Zeitraum von Anfang Juni bis Ende Juli betrachtet werden. Tatsächlich ist die Wahrscheinlichkeit für einen zu kühlen und zu feuchten Sommer größer, wenn in besagtem Zeitraum schlechtes Wetter überwiegt. Verläuft das in höheren Luftschichten vorkommende Starkwindband über dem Westen Europas recht weit südlich, so wird auch ein hoher Unterschied im Luftdruck zwischen dem Norden (Islandtief) und dem Süden (Azorenhoch) aufgebaut. Das führt bei uns dann zu einer überdurchschnittlichen Zufuhr von feuchter und kühler Luft vom Nordostatlantik und somit zu kühlerem, unbeständigeren Wetter. Aber keine Angst! Die Trefferquote dafür, liegt bei etwa 55 bis 60 Prozent. Des Weiteren sollte die Regel nicht so genau ausgelegt werden. Das unbeständige Wetter muss nicht unbedingt sieben Wochen anhalten. Es kann sich auch „nur“ um drei oder vier Wochen handeln. Der Name Siebenschläfer kommt übrigens nicht von dem gleichnamigen Nagetier, sondern hat einen biblisch-historischen Hintergrund. Der Legende nach flohen in Ephesos (Griechenland) einst sieben Brüder, während der Christenverfolgung um 251 n. Chr., in eine Höhle im Berg Ochlon und wurden dort eingemauert. Im Jahre 446 n. Chr. sollen sie wieder zum Leben erwacht sein, um Zeugnis für die Auferstehung der Toten zu geben. Dies gilt ebenso für den Siebenbrüdertag am 10. Juli.
Text: Red., Quelle: Deutscher Wetterdienst







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