"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 1. August 2013

An unsere Leser in Langebrück


Wir bitten um freundliche Beachtung!


Aufgrund von Urlaub werden die nächsten beiden Ausgaben 30 & 31, die jeweils am 02.08. und am 09.08.2013 erscheinen nicht verteilt. Ihre Heimatzeitung "die Radeberger" liegt deshalb wie gewohnt im Diska Markt & beim Getränkestützpunkt Peschke aus. Gerne können Sie sich die Zeitung an diesen beiden Auslagestellen mitnehmen.

Ihr Team der Heimatzeitung "die Radeberger"






Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Leppersdorf, Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



VERLOSUNG VON FREIKARTEN!



Für das Highlight zum Leppersdorfer Dorffest am Samstag den 31.08.2013.
Auftritt des Reinhard Lakomy Ensemble mit dem Familienmusical
„Der Traumzauberbaum 3“
Unsere Frage an Sie: Das Musical heißt?
„Der Traumzauberbaum 3“ - Rosenhuf, das…
a) Geburtstagsschaf, b) Hochzeitspferd, c) Schuleingangskrokodil

Schicken Sie den Lösungsbuchstaben der richtigen Antwort einfach an:
Die Radeberger Heimatzeitung Verlags-GmbH
Oberstraße 16a, 01454 Radeberg

oder per Fax/ Email: 03528 / 44 22 91, zeitung@die-radeberger.de oder einfach über Facebook Nachrichten.

Einsendeschluss ist der 16. August 2013, Viel Glück!




Vermisst & Gesucht!



Katze vermisst!
Ich vermisse meine Katze Cheeky. Sie ist weich, kuschelig und eine Glückskatze mit den Farben braun, schwarz, grau und weiß. Sie wird in der Nähe Krankenhaus Radeberg / Eschenweg vermisst. Wenn Sie Cheeky gesehen haben, rufen Sie bitte an
unter Tel.: 0173 / 74 47 597

Wo ist sie?
Wir suchen unsere scheue grau-weiße Katze Miki von der Stolpener Straße. Wurde sie eingeschlossen? Belohnung ist zugesichert. Danke! Tel.: 03528 / 41 24 79

Ehrlicher Finder gesucht!
Welcher ehrliche Finder gibt mein 28er Herren-Fahrrad, Marke Adventure, D-blau, 3-Gang, Reg.-Nr. W0106266 zurück. Fundst.: Hüttertal, nahe Bogenschießanlage Zeit: 08.07.2013 gegen 14.30 Uhr, Tel.: 03528 / 7 44 13 51



Die Gemeinde Wachau informiert:



In der Zeit vom 29.07. - 09.08.2013 erfolgt die Sperrung der Kreuzung Alte Hauptstraße - Dresdner Straße im Ortsteil Leppersdorf. An dieser Stelle wird die Straße angehoben um das Aufsitzen der Busse zu verhindern.
Wir bitten um Ihr Verständnis!


Corina Krause, Hauptamtsleiterin





„Ende gut - alles gut!“



Mit viel Erleichterung sprach diesen Satz, Arnsdorfs Bürgermeisterin Martina Angermann, am Donnerstag letzte Woche, zur Wider-Einweihung der Trauerhalle aus. Denn wahrlich lange, hatte sich dieses Vorhaben hinausgezogen. Viele Steine wurden der Modernisierung, Umgestaltung & Restauration in den Weg gelegt. Modern war auch das neue Rednerpult. Denn das ist höhenverstellbar und so konnte man auch Frau Angermann gut sehen. Das sorgte anfänglich gleich für einen kleinen Spaß auf Kosten der Bürgermeisterin. Die lachte aber natürlich mit, bevor sie begann, etwas über die Geschichte des Gebäudes zu erzählen. Im Jahre 1912 wurde die Traditionshalle als Mittelpunkt des Friedhofes gebaut und kostete damals 21.000 Mark. In den vielen Jahren konnte die Trauerhalle durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen (ABM) aufrechterhalten werden so gut es ging. Doch irgendwann kommt der Augenblick, in dem ein Gebäude saniert und modernisiert werden muss. Drei Jahre hat es gedauert und 736.000 Euro gekostet, bis alle Arbeiten abgeschlossen werden konnten. Durch die gute Zusammenarbeit mit allen Firmen sowie den finanziellen Mitteln, die zur Verfügung gestellt wurden und den Spenden, konnte so ein schönes Ergebnis erzielt werden.


„Alles hat seine Zeit
und jegliches Vornehmen
unter dem Himmel seine Stunde…“
Bibeltext: Prediger, 3, 1-11


Diesen Auszug aus der Bibel, las Landrat Michael Harig vor. Denn gerade diesen Spruch fand er sehr passend zur Eröffnung der Arnsdorfer Trauerhalle. „Diese Trauerhalle ist eine der schönsten im Landkreis“, erklärte der Landrat den anwesenden Gästen. Besonders stolz ist er auch darauf, dass durch die Änderungen im ILE-Förderprogramm, der 2. Bauabschnitt gefördert werden konnte. Denn ursprünglich waren im „Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK)“ keine Trauerhallen vorgesehen. Durch die Spendenbereitschaft der Arnsdorfer und den Menschen aus der Umgebung konnte ein so schönes und bedeutendes Monument entstehen. Dafür gebührt all denen Anerkennung und Respekt, erklärte Landrat Michael Harig. Im Anschluss an seine Rede segneten die Pfarrer Roth und Petzold die Trauerhalle in Gottes Namen. Die instrumentale Begleitung tönte klangvoll durch die Räume. Auch die Architektin des Projektes, Frau Andrea Knüpfer, richtete das Wort an die Gäste bevor es zu einem kleinen Sektempfang in die Mensa ging. Am Freitag vergangene Woche konnte dann jeder die Räume der „neuen“ Trauerhalle besichtigen. Ein Tag der offenen Tür ermöglichte einen Blick auf die fabelhaften Kontraste in den Decken- und Wandmalereien. Ein Blick ins Innere der Trauerhalle hat sich auf jeden Fall gelohnt.
Text & Fotos: Red.





Nun müssen auch die
letzten Häuser weichen




Die Einen haben über die Straßensperrung geflucht, die Anderen schauten erstaunt beim Abriss zu und wieder Andere sind froh, dass die heruntergekommenen Häuser an der Oberstraße nun endlich abgerissen werden. Dazu fuhr ein Bagger von der Rückseite an die maroden Häuser heran und riss sie Stück für Stück ab. Ein Wasserschlauch sorgte dafür, dass sich nicht zu viel Staub bilden konnte. Imposant erhob sich der Abrissbagger, nach dem ersten Abrisstag, auf den Schuttbergen an der Oberstraße. Es nimmt langsam Gestalt an, das Projekt „Markt der Generationen“.

Nach erfolgreichem Richtfest waren alle gespannt, wie der, unter den Bürger wohl am meisten diskutierte, Abriss wohl vorgenommen werden würde. Historisch interessierte Radeberger machten an diesen Tagen besonders viele Fotos, um die Veränderung an diesem geschichtsträchtigen Ort festzuhalten. Schließlich befand sich an dieser Stelle das Fabrikgelände der IFA, die vielen Radebergern und auch Menschen aus dem Umland, Arbeit bot. Einige Zeitzeugen erzählen noch heute von ihren Erlebnissen zu damaliger Zeit. Nun verändert sich das Areal komplett und ein neues Stück Radeberger Geschichte wird geschrieben.
Text & Foto: Red.




In Lotzdorf sorgt
ein neuer Gehweg
für mehr Sicherheit



Relativ eng und unübersichtlich schlängelt sich die Straße „An den Dreihäusern“, im Radeberger Ortsteil Lotzdorf, vorbei am Tierheim herunter zur Tobiasmühle. Bis vor kurzem gab es an dieser Straße keinen richtigen Fußweg. Das war stellte gerade für die Bewohner der, als Außenwohnanlage des Epilepsiezentrums Kleinwachau genutzten, Tobiasmühle eine Gefahr dar. Schwere Lkws poltern die Straße in Richtung Gelände des Abwasserzweckverbandes „Obere Röder“ entlang. Die Stadt Radeberg hat auf Grund dessen einen grundhaften Ausbau des Gehweges mit Natursteinbord und Betonpflaster veranlasst. Auch ein zusätzlicher Straßeneinlauf mit Anschlussleitung wurde eingebaut. Zusätzlich sollen drei Straßenleuchten installiert werden. Aufgrund der Lieferdauer geschieht dies nachträglich. Denn bereits am Montag, den 15. Juli wurde der fertig gestellte Gehweg eingeweiht. Radebergs OB Gerhard Lemm und der Leiter des sächsischen Epilepsiezentrums Kleinwachau, Martin Wallmann, schnitten ein Band durch und eröffneten den Gehweg damit offiziell.




Der Gehweg hat eine Länge von ca. 127 Metern. Baubeginn war der 03. Juni, die Oberfläche des Weges war bereits am 09. Juli fertig gestellt. Die Baukosten belaufen sich auf ungefähr 50.000 Euro. Doch damit ist noch lange nicht Schluss. Der Gehweg verläuft nur bis ungefähr zur Hälfte der Straßenlänge. Auf Grund von Grundstücksfragen, die noch zu klären sind, konnte der Fußweg nicht bis zur Tobiasmühle gebaut werden. Die Stadt Radeberg verhandelt nun weiter, um den Weiterbau des Weges voranzutreiben. Auch das der Gehweg auf der anderen Straßenseite weitergeführt wird, haben die Planer in Betracht gezogen. Nun wurde aber erst einmal auf die getane Arbeit angestoßen.
Text & Foto: Red.




50 Jahre Bogensportgeschichte
in Radeberg



Seit 1963 gibt es nun schon den Bogensport in Radeberg. Am Anfang gestaltete sich alles noch etwas provisorisch. Auf dem Hartplatz vom Schillerstadion wurde trainiert bevor die Bogensportler 1973 ihren jetzigen Platz im Hüttertal beziehen konnten. Es war und ist ein Anliegen des Vereins, auch nach 50 Jahren, den Bogensport weiter bekannt zu machen und sportlich erfolgreich zu sein. Wir haben die wichtigsten Stationen der 50-jährigen Vereinsgeschichte kurz für Sie notiert:

1963 Die Gründung der Sportgruppe, welche durch Sportfreund Hans-Dieter Kunze und Kollegen des Trägerbetriebes BSG Rafena (später BSG Robotron) initiiert wird. Trainings- und Wettkampfstätte war damals das Vorwärtsstadion an der Schillerstraße in Radeberg. Erste sportliche Erfolge wurden in der Herrenklasse (DDR Meister in der Verbandsrunde und Bezirksmeister) errungen.
1969 Das erste Feld- und Jagdschießen der DDR findet in der Dresdner Heide statt.
1970 Ausrichtung der 12. DDR-Meisterschaften. Im Vorwärtsstadion fand der Wettkampf in der doppelten FITA-Runde erfolgreich statt. Dabei konnte Bernd Schulze Silber erringen und die Mannschaft erreichte Bronze. Als Novum galt die erstmalige Ergebniserfassung durch eine elektronische Datenverarbeitung.
1973 Dem Verein wurde die, bis dahin als Viehweide benutzte, Wiese des ehemaligen Fußballplatzes im verträumten Hüttertal zur Verfügung gestellt. Der Umzug ins Hüttertal konnte in Angriff genommen werden. Dies war für den naturverbundenen Bogensport der ideale Übungs- und Wettkampfplatz. Als Unterkunft diente damals ein kleineres Vereinsheim an der Platzeinfahrt. Das Fundament ist noch deutlich zu erkennen und wird gern als Parkplatz verwendet.
1976 Die DDR-Hallenmeisterschaften fanden in der Sporthalle der Robotron-Berufsschule statt.
1978 Aus den volkssportlichen Wettkämpfen anlässlich der Radeberger Stadtmeisterschaft im Bogenschießen resultierte eine aktive Freizeitsportgruppe, die sich auch maßgeblich in der Vereinsarbeit verdient machte.
1981 Erneut gab es eine DDR-Meisterschaften in Radeberg. Der Wettkampf des Jugend- und Juniorenbereich stand auf dem Programm. Besonders konnten in diesen Jahren zahlreiche Bogensportler des Nachwuchsbereiches landesweite Erfolge erzielen: z.B. Katrin Melde, Ralf Sicker, Tino Einert, Jens Lange, Frank Scharsach und Falk Grünberg.
1982 Der Aufstieg durfte gefeiert werden. Erstmals konnte die Herrenmannschaft, bestehend aus den Sportfreunden Hönicke, Göldner, Succolowski und Petraschke, in die Oberliga aufsteigen.
1983 Schon bald wurde den Vereinsmitgliedern klar, dass das kleine Vereinsheim einen etwas ungünstigen Standort hatte. Dies wurde uns besonders zu den Wettkämpfen bewusst, als immer gegen die Sonne geschossen wurde. Deshalb bekam das Vereinsheim seinen jetzigen Standort. Dabei wurde es wesentlich erweitert und besonders die Sanitäreinrichtungen konnten verbessert werden.
1984 Im Mai fanden die 26. DDR-Einzelmeisterschaften in der FITA-Runde, auf der weiter verbesserten Bogenschießanlage, statt. Als Verbesserungen wurden im genanten Jahr unter anderem eine Drainage gelegt, die Schützenlinie befestigt und ein Elektroanschluss im Vereinsheim installiert.
1986 Vom 09. bis 14. September 1986 fand auf unserer Anlage das internationale Turnier des DBSV statt. Einen besonderen Dank der Sportler an die zahlreichen Helfer waren hervorragende Ergebnisse (unter anderem das damalige Einstellen des Weltrekords über 30m) und schöne Erinnerungen an Radeberg.
1994 Mit Hilfe der Stadt, der Brauerei und des RSV-Vorstandes wurde die gesamtdeutsche Altersmeisterschaft (Altersklasse Ü40) erfolgreich ausgerichtet.
1999 Durch einen kontinuierlichen Aufbau der Landesligamannschaft, konnte diese Saison mit dem Sieg in der Landesliga abgeschlossen werden. Damit wurde auch der Weg für den Aufstieg in die Bundesliga geebnet. Somit sind die Radeberger Bogenschützen die Einzigen in Radeberg, die in der höchsten Spielklasse vertreten sind.
2000 Nach dem Aufstieg in die Bundesliga, konnten wir eine Runde auf unserem Platz ausrichten.
2003 Am 12. Oktober brannte das Vereinsheim nieder. Damit wurden viele Erinnerungen zerstört und die Basis für unseren schönen Sport genommen. Vor dem schrecklichen Ereignis wurde das Gebäude gerade erst renoviert.
2004 Ein erfolgreicher 3. Platz in der Bundesliga stand am Ende der Saison zu Buche. Dies ist bis dahin die erfolgreichste Platzierung in der Vereinsgeschichte. Ein unerwarteter Erfolg nach dem dramatischen Brand und ein Grund wieder nach vorn zu schauen.

2005 Nach langem Warten konnte mit dem Neubau begonnen werden. Dies konnte nur durch die Hilfe der Stadt Radeberg und dem Vorstand des Radeberger SV geschafft werden. Im Oktober konnte unser Neubau fertig gestellt werden und im November wurde das Gebäude dem Verein feierlich übergeben. Dadurch bestehen ideale Bedingungen für unseren Sport und unser Vereinsheim ist wieder ein Treffpunkt für Jung und Alt.
2010 Ausgehend vom Bogensportplatz im Hüttertal konnten die zahlreichen Teilnehmer aus Mitteldeutschland ausschwärmen und auf die dreidimensionalen Tierattrappen entlang dem Parcours an der Röder schießen.
2013 Der Verein feiert sein 50-jähriges Bestehen und kann auf viele Höhen aber auch Tiefen in der Vereinsgeschichte zurückblicken. Das 3D-Turnier wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal stattfinden. Mittlerweile veranstalten die Bogenschützen auch im Winter einen solchen Wettkampf, da dieser sehr gut angenommen wird. Am 03. August werden, anlässlich des Jubiläums genau 50 Tierattrappen auf die Bogenschützen warten. Bereits am 27. Juli feiert der Verein seinen runden Geburtstag mit allen Mitgliedern und geladenen Gästen.
Text: Red.

Foto & Quelle: G. Richter, Pressesprecher
RSV Abt. Bogenschießen








  Copyright © 2006 - 2018 Impressum & Datenschutzerklärung webdestination cms
Anzeigen
Zur Seite: http://www.bierstadt-radeberg.de/_/shop/shop/index.php?rz=1