"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 9. August 2013


Verteiler gesucht!


Für unsere Gebiete Leppersdorf, Ullersdorf, Langebrück (nördlich der Bahnlinie) suchen wir weiterhin dringend Verteiler die unsere Zeitung austragen möchten. Des Weiteren suchen wir zu jeder Zeit Ersatzverteiler. Gern können sich Vereine, Feuerwehren oder Jugendclubs bei uns die Vereinskasse aufbessern und sich die Arbeit sogar teilen. Dieser Job ist auch besonders geeignet für Rentner oder Schüler, denen Bewegung an der frischen Luft Spass macht.
Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 03528/44 23 01



Vermisst & Gesucht!




Schon wieder ist eine Katze verschwunden!

Wo ist Filli?
Suchen grau getigerte Katze mit weißer Schnauze und etwas Rot im Fell. Vermisst seit 01.08.2013 Pillnitzer Straße/Dammweg. Belohnung ist zugesichert!
Telefon: 0162/75 58 404



Katze vermisst!
Ich vermisse meine Katze Cheeky. Sie ist weich, kuschelig und eine Glückskatze mit den Farben braun, schwarz, grau und weiß. Sie wird in der Nähe Krankenhaus Radeberg / Eschenweg vermisst. Wenn Sie Cheeky gesehen haben, rufen Sie bitte an
unter Tel.: 0173 / 74 47 597

Wo ist sie?
Wir suchen unsere scheue grau-weiße Katze Miki von der Stolpener Straße. Wurde sie eingeschlossen? Belohnung ist zugesichert. Danke! Tel.: 03528 / 41 24 79

Ehrlicher Finder gesucht!
Welcher ehrliche Finder gibt mein 28er Herren-Fahrrad, Marke Adventure, D-blau, 3-Gang, Reg.-Nr. W0106266 zurück. Fundst.: Hüttertal, nahe Bogenschießanlage Zeit: 08.07.2013 gegen 14.30 Uhr, Tel.: 03528 / 7 44 13 51



VERLOSUNG VON FREIKARTEN!



Für das Highlight zum Leppersdorfer Dorffest am Samstag den 31.08.2013.
Auftritt des Reinhard Lakomy Ensemble mit dem Familienmusical
„Der Traumzauberbaum 3“
Unsere Frage an Sie: Das Musical heißt?
„Der Traumzauberbaum 3“ - Rosenhuf, das…
a) Geburtstagsschaf, b) Hochzeitspferd, c) Schuleingangskrokodil
Schicken Sie den Lösungsbuchstaben der richtigen Antwort einfach an:
Die Radeberger Heimatzeitung Verlags-GmbH
Oberstraße 16a, 01454 Radeberg
oder per Fax/ Email: 03528 / 44 22 91, zeitung@die-radeberger.de oder einfach über Facebook Nachrichten.
Einsendeschluss ist der 16. August 2013, Viel Glück!




Wir suchen Ihr schönstes
Urlaubserlebnis!



Die Urlaubszeit hat begonnen. Doch so lange man darauf wartet, dass es los geht, desto schneller ist der Urlaub wieder vorbei. Es bleiben meist tolle Fotos und spannende Erlebnisse oder auch Kuriositäten an die man zurück denken kann. Teilen Sie diese Urlaubserinnerungen doch einfach mit uns. Wir suchen die beste Urlaubsgeschichte! Machen Sie mit und gewinnen Sie unseren Überraschungs-
preis. Schreiben Sie Ihre lustige, kuriose, romantische, bewegende oder einfach für Sie schönste Geschichte auf (Umfang: Bitte nicht mehr als eine A4 Seite in der Schriftart Times New Roman 12), legen ein passendes Foto bei und geben Sie beides (nur in digitaler Form z.B. Stick oder CD) in unserer Redaktion ab:

Die Radeberger Heimatzeitung Verlags-GmbH
Oberstraße 16a, 01454 Radeberg
oder senden Sie uns Ihren Urlaubsbericht per Email:
zeitung@die-radeberger.de


Wir freuen uns auf viele, spannende und interessante Zuschriften. Natürlich kommen die Zuschriften / Urlaubsgeschichten dann in Ihre Heimatzeitung „die Radeberger“. Somit gibt es die nächsten Wochen immer ein paar interessante Ferienberichte zu lesen. Der Einsender der besten Geschichte und des schönsten Fotos, erhält nach der Aktion einen Überraschungspreis von uns. Sollten Sie noch Fragen zu unserer Aktion haben, rufen Sie uns gern an unter: Tel. 03528 / 44 23 01
Ihr Team der Heimatzeitung „die Radeberger“




Baumaßnahmen an der
Grundschule Leppersdorf abgeschlossen -
nun geht es an der Grundschule Wachau weiter



Statt Kinder kommen nun die Handwerker in die Wachauer Schule

Mit dem Beginn der Sommerferien starteten an der Grundschule Wachau nun endlich die Baumaßnahmen zur energetischen und vor allem barrierefreien Sanierung. Schnell war das Gebäude, das bereits zu DDR-Zeiten als Oberschule diente, eingerüstet und startklar für den Umbau gemacht. Das erste Los wurde für Abbruch-, Rohbau- und Putzarbeiten vergeben. Ein weiterer großer Bauabschnitt ist die Dachsanierung. Dachüberstände müssen verlängert werden und eine Dämmung im Zuge der energetischen Sanierung wird vorgenommen. In den nächsten Wochen ist das Einsetzen der neuen Fenster geplant. Vor dem Start des neuen Schuljahres soll noch das Fundament für den Fahrstuhl gefertigt werden. Generell plant die Gemeinde Wachau, alle groben und vor allem lauten Arbeiten mit dem Ende der Ferien abzuschließen. Wenn der Schulbetrieb Ende August wieder aufgenommen wird, geht es an die feineren Gewerke. Den Fahrstuhl und die Fluchtwegtreppe installieren die Handwerker im vorderen Altbau. Außerdem bekommt der alte Teil der Schule eine Pelletheizung, die ihren Platz bis Mitte August, im Keller erhalten soll.
Am Haupteingang, im Innenhof des Schulgeländes, folgt die Anbringung von Rampen, die für einen barrierefreien Zugang des Gebäudes sorgen sollen. Denn im Fokus der Sanierung steht die Barrierefreiheit - am Ende der Arbeiten kann sich die Wachauer Grundschule dann Integrativschule nennen. Auch Kinder mit einer körperlichen Behinderung können sich in Zukunft an der Wachauer Integrativ-Grundschule barrierefrei bewegen. Doch bevor das möglich wird, sind noch Zimmererarbeiten unter dem Dach nötig. Eine Verstärkung der Dachbalken und -sparren verhindert Schwingungen, die durch das Toben der Kinder ausgelöst werden könnten. Alle Maßnahmen sollen bis Ende September abgeschlossen werden und dann können auch körperlich eingeschränkte Kinder im Dachgeschoss lernen nachdem sie mittels Fahrstuhl in die obere Etage gefahren sind.

Die Handwerker gehen, die Kinder können kommen
Leppersdorf lernt wieder


Nach der langen, knapp einjährigen, Bauzeit in der die Kinder in der Großnaundorfer Schule untergebracht waren, können die Leppersdorfer und Lichtenberger Schüler nun endlich wieder in ihr gewohntes Schulgebäude samt neuem Anbau einziehen. In den letzten Wochen wurden die Arbeiten mit dem Anbau der Außentreppe aus Stahl, letzten Malerarbeiten und einer Feinreinigung beendet. Die Tafeln wurden angebracht und die Zimmer bestückt. Am 05. August fand die Behördenabnahme statt. Bis zur Einschulung muss schließlich alles fertig sein. In diesem Jahr findet der Schuleingang im Festzelt, das zum Leppersdorfer Dorffest aufgestellt wird, statt. Wachaus Hauptamtsleiterin Corina Kraus erklärte: „So haben mehr Gäste Platz und die Kinder können neben den Eltern auch ihre Großeltern, Geschwister und weitere Angehörige mitbringen. Denn in der Turnhalle, in der die Einschulung sonst gefeiert wurde, ist nur begrenzt Platz“. In der Grundschule Leppersdorf werden in diesem Jahr zwei 1. Klassen eingeschult.
Aufgrund des Umbaus an der Wachauer Schule und kurzfristig veränderter Klassenstärken, müssen die Lomnitzer ABC-Schützen in diesem Jahr ausnahmsweise in Leppersdorf eingeschult werden. Denn in Wachau wurde nur eine 1. Klasse angemeldet, dass war zur Zeit der Beantragung auch völlig ausreichend. Durch zugezogene Familien stieg die Klassenstärke jedoch auf 28 Erstklässler - das sind zu viele Schüler für eine Klasse und zu wenige um diese zu teilen. Das genehmigten die Schulbehörden nämlich leider nicht. In Leppersdorf kamen durch die dorfeigenen und die Lichtenberger schon allein 40 Kinder zusammen, deshalb wurden für die Leppersdorfer Grundschule auch zwei 1. Klassen beantragt und die Lomnitzer Kinder können mit aufgenommen werden. Die Gemeinde Wachau hat für den Transport der Kinder, die Nutzung eines Kleinbusses organisiert. Die Eltern müssen zwar regulär Busgeld zahlen, die ABC-Schützen kommen aber um die Fahrt mit dem Linienbus drum herum. Somit ist für eine Rundum-Betreuung mit Transport und Mittagessen gesorgt. Ob nach der Einschulung alles klappt, davon überzeugt sich Wachaus Bürgermeister Veit Künzelmann wieder persönlich. Er besucht, in der ersten Schulwoche, die 1. Klassen in Wachau und Leppersdorf. Zum Dorffest in Leppersdorf, am 01. September, soll es einen Tag der offenen Tür geben, bei dem sich alle Bürger die Schule ansehen können.
Text & Fotos: Red.




Entscheidung im Schulstreit
um Ullersdorf



Das Oberverwaltungsgericht hat, in der letzten Woche, sein Urteil im Streit um die Ullersdorfer Grundschule, zu Gunsten des Ullersdorfer Ortschaftsrates gefällt. Wir haben Radebergs Oberbürgermeister Gerhard Lemm um eine Stellungnahme gebeten. Er erklärte uns folgendes: „Die Klage wurde vom Oberverwaltungsgericht formal und ordnungsgemäß behandelt. Das Urteil ist allerdings politisch gesehen unverantwortlich aber wir müssen uns nun danach richten. Der Ullersdorfer Ortschaftsrat hat in dieser Angelegenheit stur gehandelt und somit die bestmöglichen Bedingungen für die Schüler in Ullersdorf verhindert. Aber wenn diese Lösung nicht angenommen wird, ist es eben so! Kommunalpolitisch gesehen, hat die Grundschule Ullersdorf leider einen erheblichen Schaden erlitten, denn die Stadt Radeberg ist laut dem Urteil des Oberverwaltungsgerichtet nicht zu weiteren Investitionen verpflichtet. Das heißt eine neue Turnhalle muss unsererseits nicht gebaut werden. Dann werden die Kinder eben per Bus ins zwei Kilometer entfernte Großerkmannsdorf gefahren, um die dortige Turnhalle und die besseren Voraussetzungen für einen ordentlichen Schulsport zu nutzen - hoffentlich muss es soweit nicht kommen. Laut Schulnetzplanung sind die Grundschulen von Ullersdorf und Großerkmannsdorf generell als gefährdet eingestuft, das heißt, es könnte in den nächsten Jahren sowieso zu einer Schließung kommen. Wir lassen nun durch unsere Anwälte prüfen, ob der Rechtsweg schon erschöpft ist oder ob man erneut gegen das Urteil vorgehen kann. Die Chancen dafür stehen aber leider schlecht. Damit ist verhindert worden, dass für Schüler und Lehrer die bestmöglichen Bedingungen geschaffen werden. Nun hat Ullersdorf zwar gewonnen aber die Schüler und Lehrer haben leider verloren.“
Text: Red.




Fernwärme für die Südvorstadt



Interessante Bauarbeiten kann man derzeit in der Radeberger Südvorstadt beobachten. Ungewöhnliche Baufahrzeuge kommen, wie auf unserem Foto zu sehen, dieser Tage zum Einsatz. Auf unserem Bild ist es ein großer Saugapparat, der den Bauarbeitern dabei hilft die Trasse freizulegen. Nichts ist schließlich schlimmer, als mit dem Bagger eine Leitung zu beschädigen. Und so kommt moderne Technik zum Einsatz und saugt mittels eines großen Schlauches Steine, Geröll, Sand und Erde aus dem angelegten Baugraben. Die Wärmeversorgung Radeberg verlegt hier eine neue Fernwärmetrasse.
In dem Zeitraum vom 26. Juli bis 23. August, sollen die geplanten Arbeiten ausgeführt werden. Mit einer Länge von etwa 500 Metern, schlängelt sich die neue Fernwärmeleitung durch den Goldbachgrund zur Grundschule Süd. Aufgrund der Erneuerung werden in der Grundschule zwei alte Gaskessel mit jeweils 275 kW abgelöst und durch die Fernwärme des Heizkraftwerkes auf der Schillerstraße ersetzt. Angeschlossen sind dann neben dem Schulgebäude auch die Turnhalle und der Hort. Auch zwei anliegende Wohnblocks der kommunalen Wohnbaugesellschaft werden mit einbezogen. Ein Anschluss von weiteren Gebäuden ist bei Bedarf natürlich möglich. Mittlerweile erfolgt die Wärmeerzeugung auf der Schillerstraße durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zu 45 Prozent mit Biogas und zu 55 Prozent mit Erdgas. Kraft-Wärme-Kopplung - kurz KWK - ist die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom.
Die Investitionskosten des Projektes betragen in etwa 250.000 Euro. Mit der Modernisierung entfallen nun Ersatzinvestitionen sowie Folgekosten, -wartung, Reparatur, Schornsteinfeger und einiges mehr. CO2-Ausstoß gibt es nicht mehr. Lediglich am Heizkraftwerk entsteht CO2, dieses beträgt allerdings „nur“ 50 Prozent durch den Einsatz von Biogas. Wenn Wohngebäude saniert werden, müssen die gesetzlichen Forderungen zum Einsatz von regenerativen Energien eingehalten werden. Diese werden durch die Kraft-Wärme-Kopplung mit Biogas durch den Fernwärmeversorger erfüllt. Das führt beim Gebäudeeigentümer zu Einsparungen, da er keine Investition zur regenerativen Energie mehr tätigen muss, denn diese ist bereits durch den Fernwärmeversorger gewährleistet.
Text & Foto: Red.
Quelle: WV Radeberg






Kleinwolmsdorf feierte
ritterliches Dorffest



Zu einem grandiosen Ritterkampf kam es am letzten Wochenende in Kleinwolmsdorf. Am Samstag lud der Jugendclub des Dorfes zum gemütlichen Fest ein. Am Nachmittag gab es bereits Ritterspiele für die Kinder. Ein kleines Badebassin konnten die Kleinen für eine Abkühlung nutzen, nachdem sie auf der Hüpfburg getobt hatten. Am Abend füllte sich der Festplatz hinter der ehemaligen Schule mit Jung und Alt.
Ein Getränkewagen sowie eine Bar und Gegrilltes sorgten für das leibliche Wohl. Das Highlight des Abends war allerdings das vom Jugendclub präsentierte Programm. Unterstützt wurden die Kleinwolmsdorfer dabei von DJ Olaf. Auf der Bühne erschienen der Zeremonienmeister, der die Geschichte erzählte, der König sowie seine beiden Töchter Prinzessin Neunmalklug und Prinzessin Tausendschön. Letztere sollte nun endlich verheiratet werden. Dazu kamen zwei edle Ritter auf ihren Rössern daher und kämpften um die Gunst von König und Prinzessin. Das ganze nahm natürlich ein lustiges Ende und die Stimmung war auf dem Höhepunkt. Danach wurde getanzt bis spät in die Nacht - ein schönes gelungenes Sommerfest ging damit zu Ende.
Text & Fotos: Red.




50 Ziele zum
50-jährigen Vereinsjubiläum





Trotz der heißen Temperaturen trafen sich am vergangenen Samstag rund 120 Bogenschützen aus ganz Deutschland im Radeberger Hüttertal. Der Bogenschützenverein des RSV hatte zum 3D-Sommerturnier geladen und anlässlich des 50-jährigen Vereinsjubiläums, 50 Tierattrappen im Hüttertal aufgestellt. In mehreren Gruppen streiften die mutigen Schützen durch das Gelände und versuchten die Tiere anhand der Markierungen zu finden und zu treffen. „Das Dschungelcamp ist da nichts dagegen“, erzählte uns einer der Teilnehmer. „Denn das Hüttertal ist richtig zugewachsen und wir hatten zu kämpfen überhaupt zu den Zielen zu kommen“. Doch am Ende hielten alle Teilnehmer durch und kamen nach knapp acht Stunden vom letzten Ziel zurück. Die Anzahl der Tierattrappen war allerdings eine Ausnahme aufgrund des Jubiläums. Zu den „normalen“ Turnieren wird nur knapp die Hälfte aufgestellt. Am Ende zählt aber nur eins - die Bogenschützen sind sehr naturverbunden, deshalb ist gerade das Hüttertal ein optimaler Ort zum trainieren, für Wettkämpfe und geselligen Beisammensein.
Text & Fotos: Red.


Hier geht es zur Ergebnisliste des Turniers





Besserung an Leppersdorfer Kreuzung



Seit Montag den 29. Juli, ist nun schon die Kreuzung Dresdner Straße - Alte Hauptstraße in Leppersdorf gesperrt. Die zwei Wochen an-
dauernden Bauarbeiten, sollen allerdings an diesem Wochenende abgeschlossen werden. In den letzten Jahren hat sich die Straße immer
weiter gesenkt, dadurch war die Gefahr groß, dass vor allem Busse beim ein- und ausfahren an der ohnehin schwierigen Kreuzung aufsitzen. Immerhin treffen an dieser Stelle gleich drei Straßen aufeinander. Deshalb wird die Fahrbahn nun angehoben. Der erste Schritt war das Entfernen der alten Asphaltdecke. Mittels schwerer Baufahrzeuge und einem Bagger konnte dieser Schritt schnell erledigt werden.
Mit neuem Mineralstoffgemisch wurde die Straße im Anschluss aufgefüllt und so um gute 15 bis 20 Zentimeter angehoben. Damit ist der komplette Straßenunterbau im Kreuzungs-
bereich neu aber auch der Kurvenradius ist nun größer. Neue Schachtdeckel sind ebenfalls eingewalzt worden. Nun hofft die Gemeinde, dass mit dieser Maßnahme Abhilfe geschaffen werden konnte und der Verkehr wieder unge-
stört und ohne erhebliche Risiken rollen kann.
Text & Foto: Red.





Freizeittipp & Ausgleich zum Alltag


Breakdance



Die Freizeittrends der letzten Jahre entwickeln sich wieder mehr in die Richtung „Tanzen“. Schon in den 80er & 90er Jahren boomte das Geschäft der Tanzschulen, egal welche Tanzrichtung der Interessierte anstrebte. Dann wurde es ruhig um diese Art der Freizeitbeschäftigung. Doch langsam kehrt der Trend zurück. Für Jugendliche und Erwachsene ist Breakdance eine gelungene Abwechslung zum stressigen Alltag in der Schule, Ausbildung oder im Beruf. Breakdance verbindet Musik mit Sport, Bewegung und Tanz. Außerdem können hier schnell Kontakte zu anderen Breakdancern geknüpft und neue Freunde gewonnen werden. Wir möchten Ihnen und euch Breakdance etwas näher bringen und einige Artikel zu diesem Thema veröffentlichen. In einer unserer nächsten Ausgaben wird es darüber hinaus ein Gewinnspiel geben, zu dem wir Karten für das diesjährige BOTY-International in Braunschweig verlosen. Viel Spaß beim Lesen, Mitmachen und Gewinnen.

Teil 1 Unserer Serie „Freizeittipp Breakdance“:
Geschichte & Entstehung



Für diese, auf der Straße geborene Tanzform, ist die richtige Bezeichnung eigentlich B-Boying oder B-Girling. Der Begriff Breakdance wurde von den Medien erfunden, um diese Tanzkultur besser vermarkten zu können. Das geschah zu dem Zeitpunkt, als Breakdance richtig populär wurde. Seinen Ursprung hat der sportliche Tanz schon in den 1970er Jahren. B-Boying entstand als Teil der Hip-Hop-Bewegung, unter afroamerikanischen Jugendlichen in New York. Ein einzelner „Erfinder“ ist nicht bekannt. Vermutlich waren mehrere Personen an dem Tanzkonzept beteiligt, dass von James-Brown-Tanzschritten, Rocking, Bodenturnen und Kung-Fu-Filmen geprägt ist. Zu den wesentlichen Elementen des Tanzes gehören:
- Top Rocking (Tanzen im Stehen)
- Footworks (das Tanzen auf dem Boden)
- Freezes (das Verharren in einer möglichst eindrucksvollen Position)
- Powermoves (das Rotieren auf einer Körperstelle oder entlang einer Körperachse)

Ein besonderer Wert wird auf Originalität, Ausführung, Körpersprache und den Umgang mit der Musik gelegt. Als eine Interpretation der Gewalt zwischen den Straßengangs wurde das B-Boying definiert. Konflikte wurden einfach weg getanzt. Die Bezeichnung B(Break)-Boying geht übrigens darauf zurück, dass die Tänzer für ihre besonderen Tanzaktionen, die von den DJ´s ausgedehnten Instrumental-Breaks nutzen. Um 1976 formierten sich die ersten Gruppen. Zu dieser Zeit gewann das Wettbewerbsformat „Battle“ an Bedeutung. In einem „Battle“ (Kampf) treten zwei Gruppen an, um gegeneinander zu tanzen. Die ersten Fotos des B-Boying, machte eine Fotografin im Januar 1980 - damit begann das B-Boying publik zu werden. Bereits 1983 wurde der Tanz im Film Flashdance der Öffentlichkeit vorgestellt und erlangte innerhalb kurzer Zeit weltweite Bekanntheit. Auch in Deutschland und Europa wurde Breakdance mit Hilfe eines Filmes vorgestellt. 1984 kam der Film Beat Street in die Kinos. Somit kam es schließlich dazu, dass die Medien den Begriff Breakdance für den Tanz prägten. So wurde es auch mit anderen Elementen der Hip-Hop-Kultur gemacht. Sie wurden kurzerhand umbenannt und damit markttauglich gemacht. Aus Writing wurde Graffiti, aus MCing wurde Rapping und aus B-Boying eben Breakdance. Innerhalb der Szene werden allerdings immer noch die Originalbegriffe verwendet. 1986 ebbte die Modewelle „Breakdance“ wieder ab und endete endgültig.
Erst 1990, als Thomas Hergenrother das „Battle of the year“ gründete, hörte man wieder etwas von der ausdrucksstarken Tanzart. Sie gewann wieder an Bedeutung und das ist auch der Grund warum es heute so viele B-Boying-Tänzer gibt. Viele kommen aus Südkorea aber auch aus anderen Ländern rund um den Globus.
Text: Red., Foto: Photo credit Markus Berger
Bildunterschrift: B-Boying oder Breakdance in Aktion beim BOTY 2012









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