"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 1. April 2010

und einen fleißigen Osterhasten wünscht Ihnen,
liebe Leser das Team Ihrer Heimatzeitung




Fischbacherin erhielt das Bundesverdienstkreuz


Am 16.03. wurde der Fischbacherin Ilse Prescher in der Sächsischen Staatskanzlei das Bundesverdienstkreuz durch Sachsens Ministerpräsident Tillich verliehen.
Die ehemalige Bürgermeisterin von Fischbach (1972-1989) hat in ihrem Leben sehr viel für ihren Ort und ihre Mitmen-
schen getan. Ihr Lebenswerk ist das Miteinander zwischen Gemeinde und Kirche, unabhängig von Gesellschaftsord-
nung oder Religion. „Unsere Ilse ist die Beste“ sagen heute noch Fischbachs Senioren, für die sie seit nunmehr 35 Jahren Ausflüge und Reisen organisiert.
Am Dienstag letzter Woche lud Arnsdorfs Bürgermeisterin Martina Angermann zum Gratulationsempfang ins Restau-
rant „Schwarzes Roߓ. Ilse Prescher, die fast auf den Tag ihrer Auszeichnung genau ihren 82. Geburtstag feierte, freute sich über die Gratulanten, vom Ortsvorsteher Dr. Karsten Schückel über Weggefährten aus alten Zeiten bis hin zu den Jüngsten der Gemeinde, die ihr ein Ständchen sangen. Nicht schlecht staunten die Kleinen aus der Kita Fischbach, als sie ein echtes Bundesverdienstkreuz mal in der Hand halten durften.


Rosso-Majores-Preis 2010


Zum 5. Mal mittlerweile lobten die Stadt Rade-
berg und der Kunstkreis Radeberg e.V. den Rosso-Majores-Preis aus. Rosso Majores, der annähernd 40 Jahre lang den Mal- und Zei-
chenzirkel in Radeberg leitete, lag vor allem das Heranführen von Kindern an die künstle-
rische Tätigkeit am Herzen. Mit der Verleihung des Preises wurde der Gedanke Majores auf-
gegriffen und in Radeberg etabliert.

Janine Kloske von der Grundschule Süd war eine der Preisträgerinnen an diesem Abend

In der Ansprache zu dem festlichen Akt betonte Dr. Lunze ausdrücklich, dass es das Ziel sei, mit der Verleihung und der sich bis Juni anschließenden Ausstellung im Rathaus den Kunstunterricht an den Radeberger allgemeinbildenden Schulen zu fördern und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass der Jugend künstlerisches Gestalten Spaß macht. Dass der Preis von der Öffentlichkeit angenommen wurde, so Dr. Lunze weiter, zeigt sich schon allein an dem Fakt, dass alle Radeberger Schulen teilgenommen und es auch nicht nur als eine Pflicht empfunden haben. Insgesamt wurden ca. 70 Arbeiten eingereicht, von denen 15 als Preisträger und 7 mit einer Anerkennung ausgezeichnet wurden. Und wer weiß, vielleicht gehen ja aus diesen Reihen die einen oder anderen Radeberger Nachwuchs-
künstler hervor. Eine Lobby haben diese in Radeberg auf jeden Fall.
Für die Gemeinschaftsarbeit „Die Jahreszeiten“ wurde neben Randolf Rössel, Jessica Filip
und Frederik Peschel auch Sören Pfüller (im Bild links) als Preisträger ausgezeichnet

Text + Foto: Red.


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