"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 7. Mai 2010


Am 24. Mai öffnet die Radeberger Schlossmühle ihre Türen


Am 24. Oktober 1987 war es, als sich in Minden, in Ostwestfalen, ein Verein mit folgendem Namen grün-
dete. Deutsche Gesellschaft für Müh-
lenkunde und Mühlenerhaltung e.V., kurz DGM. Als eines ihrer vorrangi-
gen Ziele hat sich die Gesellschaft der Erhaltung von Wind- und Was-
sermühlen als historische Bauzeu-
gen unserer technischen und wirt-
schaftlichen Entwicklung verschrie-
ben. Seit dem ersten deutschen Mühlentag im Jahr 1994 hat sich die Zahl der teilnehmenden Mühlen in Deutschland mehr als verdoppelt und es ist ein fortwährend wachsendes Interesse der brei-
ten Öffentlichkeit an den technischen Denkmälern zu verzeichnen.
In Radeberg wird zum 17. deutschen Mühlentag erstmals die Schlossmühle ihre Türen für interessierte Besucher öffnen.
Die jetzigen Schlossmüller, die Brüder Reinhard und Christian Sonntag, schreiben mit ihrer Teilnahme am deutschen Müh-
lentag ein vollkommen neues Kapitel in der Geschichte der Schlossmühle. Ihre Philosophie: Wenn wir die Mühle als technisches Denkmal erhalten wollen, dann müssen wir sie nach außen öffnen.
Text und Fotos: Red.
Christian Sonntag, seines Zeichens selbst Müllermeister, an einem der Walzenstühle. Hier wurde bis 1996 Weizen vermahlen.



Traditionelles Hexenfeuer
im Friedrichstal


Neben den vielen Hexenfeuer in unserer Region richtete auch dieses Jahr die Freiwillige Feuerwehr Radeberg, gemeinsam mit ihrer Jugendwehr, das traditionelle Hexenverbrennen im
Radeberger Friedrichstal aus. Rund 500 Besucher ließen sich am 30. April dieses feurige Spektakel nicht entgehen. Vor dem eigentlichen Hexenverbrennen bestand für die kleineren Besucher die Möglichkeit, sich die Veranstaltung an einem kleineren Feuer in Form von selbst gebackenem Knüppelkuchen so richtig schmecken zu lassen.
Text und Fotos: Red.


1. Mai – AWO Familienfest


Was vor 5 Jahren neben der ehemali-
gen Poliklinik mit sechs Vereinen be-
gann, ist mittlerweile zu einem großen Familienfest mit 13 teilnehmenden Vereinen ausgewachsen. „Das Ziel ist es“, so erklärten Frau Schulz und Herr Balog von der AWO, „aus dem Familien-
fest ein richtig großes Parkfest werden zu lassen und so Radeberger Vereinen, Tanzgruppen und auch Radeberger Künstlern eine Plattform zu bieten.“ Dass dieses Konzept aufgeht, das konnten am 1. Mai dann auch die zahl-
reichen Familien mit ihren Kindern und Enkelkindern, die das Fest besuchten, live erleben. Neben dem Hüttertal Verein, den Tanzmäusen, der Radeberger Tafel, dem Stellwerk oder dem Massivholz-Künstler Dirk Hantschmann präsentierten sich (neben vielen anderen Vereinen) auch der Phoenix e. V. Radeberg und das Familienzentrum. Und diese Liste ließe sich noch weiter führen. Aktionen und Informationen wurden reichlich geboten und von vielen Familien genutzt. „Es ist einfach eine Möglichkeit, sich als Eltern gemeinsam mit den Kindern am 1. Mai einen bunten Nachmit-
tag zu gestalten.“, weiß Herr Balog von der AWO zu berichten. Die Radeberger Ortsgruppe der SPD, welche gemeinsam mit der AWO das Familienfest organisiert, sammelte an diesem Nach-
mittag Unterschriften gegen die Kopfpauschale der Bundesregierung. Mit ihrem großen Kuchenbüfett bot sich aber auch die Möglichkeit, sich Politik einfach mal schmecken zu lassen.
Mit der fünften Auflage ist das Familienfest mittlerweile eine feste Größe in der Radeberger Kulturlandschaft geworden.
Text u. Foto: Red.


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