"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 20. Mai 2010


Hilfe für Rumänien


Der Offroad-Travel e.V. startete eine neue Spendenaktion


Unser Verein hat zum Ziel, behinderten und nicht behinderten Menschen die gleichen Reisemöglichkeiten zu bieten, sie dabei zu unterstützen, über ihre „Grenzen“ hinauszuwachsen und ihnen kulturelle Erlebnisse zu vermitteln, um auf diese Weise aktiv zu ihrer Gleichberechtigung und Integration beizutragen. So soll ein Beitrag zur Verständigung zwischen den Behinderten, den Nichtbehinderten und den fremden Kulturen geleistet werden. Gleichzeitig sollen hilfsbedürftige Menschen in strukturell schwach entwickelten Gebieten im Ausland durch das Verteilen von Sachspenden und -mitteln unterstützt werden.
Dabei werden die behinderten Menschen unmittelbar mit einbezogen.

Nachdem sich unser Spendenlager, in den Vereinsräumen auf dem Bruno-Thum-Weg 8 in Ra-
deberg, zum Bersten gefüllt hatte und wir auf unseren letzten Reisen nach Afrika nur einen kleinen Teil der gesammelten Hilfsgüter mitnehmen konnten, suchten wir nach einer weiteren Möglichkeit, eine Spendenaktion in größerem Umfang zu starten. Dabei war unser vorrangiges Ziel, dass die Spenden nicht in dunklen Kanälen versickern, sondern direkt bei den Bedürftigen ankommen sollten.
Von Dirk Haser, welcher in Riesa eine Firma betreibt, erfuhren wir, dass das Fuhrunternehmen Meyer einen leeren Sattelzug in die Nähe von Bukarest, der Hauptstadt Rumäniens, zu überführen hatte und er uns den Transport all unserer Spendensachen organisieren könne. Diese Gelegenheit nutzten wir und verpackten die folgenden Spenden:
3 Paletten Rollstühle (8 Stk.)/Gehhilfen (3 Stk.)
2 Paletten Kindersachen (24 Säcke); 2 Paletten Kindersachen (6 Säcke), Spielzeug (8 Säcke)/
Kuscheltiere (3 Säcke); 3 Paletten Frauensachen
(34 Säcke); 2 Paletten Herrensachen (26 Säcke); 1 Palette Schuhe (8 Säcke); Bettwäsche (1 Sack); 1 Palette Bademäntel (1 Sack); Bettwäsche
(3 Säcke); Kindersachen (2 Säcke)


Am 06.05.2010 verluden wir den LKW und nahmen den Kontakt mit Frau Hilde Ignat in Rumä-
nien auf. Sie arbeitet in Bukarest beim Rundfunk und ist uns persönlich als sehr zuverlässige Person bekannt. Neben einem rumänischen Verein, der sozial schwache Familien unterstützt, stellte sie auch den Kontakt zu einem Heim für behinderte Kinder her.
Fünf Tage später kamen unsere Spenden in Stefanstii de Jos auf dem REWE-Gelände an. Wir wählten diesen Platz aus, weil sich das Umladen und Verteilen der Spenden über zwei Tage hinziehen sollte und er auch in der Nacht von einem Pförtner bewacht wird.
Die Dankbarkeit der Menschen beim Verteilen der Spenden war riesengroß und wir be-
schlossen, eine ähnliche Aktion in naher Zu-
kunft zu wiederholen. Wenn Sie uns unter-
stützen möchten, den hilfsbedürftigen Men-
schen in ärmeren Ländern zu helfen, dann kontaktieren Sie uns unter kontakt@offroad-travel.org oder schauen Sie doch einfach mal in unserer Vereinshalle vorbei.
Unser besonderer Dank gilt Herrn Schwarzen-
berger, dem Fahrer des LKWs. Er unterstützte uns wo er nur konnte, war es beim Transport und Umladen der Hilfsgüter, den Verständi-
gungsschwierigkeiten oder beim Abklären mit der REWE-Geschäftsführung zwecks der Nutzung des Parkplatzes. Außerdem möchten wir uns bei allen Spendern und Helfern bedanken, die uns bei der Umsetzung dieses Projekts geholfen haben.
Weitere Informationen über unseren Verein oder zu unseren Projekten finden Sie unter: www.offroad-travel.org
Text: Offroad-Travel e.V.; Fotos: Offroad-Travel e.V./Red.


Fleißige Eltern im Kinderhaus „Sonnenschein“


Die Sonne ließ nicht auf sich warten. Pünktlich am Samstagvormittag, dem 08.05.10, erschien sie am Leppersdorfer Himmel. Viele fleißige Eltern sowie ein paar Kinder, Erzieher und der Hausmeister hatten sich zu einem Arbeitsein-
satz auf dem Außengelände des Kinderhauses „Sonnenschein“ getroffen. Zu tun gab es an diesem Tag reichlich.
Der neue Sand für unseren Buddelkasten wur-
de mit einem Radlader von der Gemeinde hereingefahren, was für die anwesenden Kinder natürlich ein Höhepunkt war. Außerdem wurde geharkt, Unkraut beseitigt, die Rand-
flächen des Spielgeräteplatzes wurden gesäu-
bert und viele, viele Zaunslatten für die neue Krippenabtrennung gestrichen. Auch wurden noch einige Bänke von unseren eifrigen Helfern abgeschliffen.
Für das leibliche Wohl an diesem Vormittag war gesorgt, denn dank des Hortes, der am Abend zuvor seine Lesenacht veranstaltet hatte, konnten wir uns den Rest der geschmierten Brötchen vom Frühstück schmecken lassen.
Es ist viel passiert in diesen wenigen Stunden, und deshalb möchten wir uns noch einmal ganz herzlich bei allen Beteiligten auf diesem Wege bedanken!
Text/Fotos: Kinderhaus „Sonnenschein“/Red. geä.


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