"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 1. Juli 2010


Wanderpokal
der Radeberger Schulen


Spannend ging es wieder zu, bei den traditionellen Schwimmwettkämpfen der Radeberger Schulen. Galt es doch, den Besten der Besten in verschiedenen Disziplinen rund ums Wasser zu ermitteln. Wie bereits im Vorjahr waren hierzu die Schülerinnen und Schüler der Pestalozzi-Mittelschule, der Ludwig-Richter-Mittelschule und des Humboldt-Gymnasiums Radeberg im Stadtbad angetreten.
Für die Schülerinnen und Schüler Pestalozzi-Mittelschule ging es dabei um alles, denn sie wa-
ren letzte Woche Donnerstag bereits zum zweiten Mal in Folge als Titelverteidiger er-
schienen. Und das Ziel, den Wanderpokal mit einem er-
neuten Sieg endgültig an die Pestalozzischule zu holen, somit in greifbarer Nähe. Während der Wettkämpfe sah es zeitweise jedoch nicht da-
nach aus, denn gleich zu Beginn legte die Ludwig-Richter-MS einen Sieg hin und auch das Humboldt-Gymnasium machte dem Favoriten arg zu schaffen.
Geschenkt hatten sich die Teams nichts und Frank Hantschmann, Vorsitzender des Stadtbad-
vereines, resümierte zur Siegerehrung: „Gekämpft habt ihr alle wie die Löwen.“ Letztendlich war es ein knapper halber Meter, den sich die Schwimmer der Pestalozzi-Schule im Stechen gegen das Gymnasium erkämpften und mit dem sie sich ihren Gesamtsieg sicherten. Der Wan-
derpokal geht somit zum dritten Mal in Folge und zur Freude des Teams von der „Pesta“ in sein neues und nun auch dauerhaftes zu
Hause an der Pestalozzi-Mittelschule. Man darf also gespannt sein, wie sich die Schwimmwettkämpfe der Radeberger Schulen 2011 gestalten werden. Eines konnte uns Frank Hantschmann jedoch schon verraten. Für nächstes Jahr hat sich als 4. Mannschaft die Schule zur Lernförderung Radeberg angekündigt.
Gesamtplatzierungen:
1. Platz: Pestalozzi-Mittelschule (Foto)
2. Platz: Humboldt-Gymnasium
3. Platz: Ludwig-Richter-Mittelschule
Text und Fotos: Red.


Jubiläumsausstellung
auf Schloss Klippenstein


Es ist ein Unternehmen, das so tief mit der Stadt Radeberg verwurzelt ist wie die Stadt Dresden mit dem Christstol-
len. Die Rede ist von der Radeberger Exportbierbrauerei. Und das Jahr 2010 ist für die Braumeister auf der Dresdner Straße ein ganz besonderes.
Am 25. April jährte sich die Umbenen-
nung der 1872 errichteten „Aktien-
brauerei zum Bergkeller“ in „Radeber-
ger Exportbierbrauerei“ bereits zum 125. Mal. Dieser Umbenennung lagen zwei maßgebliche Argumente zugrunde. Einerseits sollte der Name unmissver-
ständlich die Herkunft des Bieres aus-
drücken, andererseits sollte im Unter-
nehmensnamen gebührend auf die be-
reits damals weitreichenden Liefer- und Handelsbeziehungen hingewiesen wer-
den. Die Aktivitäten des Hauses „Rade-
berger“ gingen schon vor 1900 weit über die üblichen Absatz- und Ausstoß-
grenzen der Brauereien damals hinaus.

Mit großer Sorgfalt räumte Ludger Hiller (Verkaufsdirektor der Radeberger Exportbierbrauerei)
die Vitrinen ein. Über Jahrzehnte hatte er die historischen Exponate gesammelt
und über die Geschichte recherchiert.

1885 war es dann soweit. Die Geburt eines weltweit bekannten Namens und zugleich einer Erfolgsgeschichte, die der „Radeberger Exportbierbrauerei“. Um dieses Jubiläum gebührend zu würdigen, hat das Haus „Radeberger“ auf Schloss Klippenstein eine Ausstellung vorbereitet. Vom 25. Juni bis 19. September wird im Schloss den Besuchern ermöglicht, einen Streifzug durch die Geschichte von Radeberger Pilsner und der „Radeberger Exportbierbrauerei“ zu er-
leben. Insgesamt acht Themenbereiche mit zahlreichen Exponaten, Urkunden und Dokumen-
ten zeugen von der interessanten Geschichte des Unternehmens. So sind in den zahlreichen Vitrinen historische Böttcherwerkzeuge ebenso zu bewundern wie historische Laborinstru-
mente oder unterschiedlichste Werbemittel. Aber auch auf die Menschen und Mitarbeiter, die hinter solch einem Unternehmen stehen, wird in eindrucksvoller Weise eingegangen.
Ergänzt wird die Ausstellung zudem durch zwei Vorträge:
„Aus der Frühgeschichte des Bieres“ und „Reihebrauen und Reiheschank in Radeberg“
Donnerstag, 2. September 2010, 19.00 Uhr,
mit Referent Gunther Stresow
(ehemals Technischer Betriebsleiter)
„Geschichte der Radeberger Exportbierbrauerei“
Donnerstag, 9. September 2010, 19.00 Uhr,

mit Referent Ludger Hiller (Verkaufsdirektor der Radeberger Exportbierbrauerei)

Zur Eröffnung der Ausstellung am vergangenen Freitag drückte auch Oberbürgermeister Lemm seine Anerkennung aus und betonte, dass „Radeberger“ ein Botschafter für Radeberg und Sachsen ist.
Text und Fotos: Red.
Bereits kurze Augenblicke nach der Eröffnung
herrschte reger Andrang an den Vitrinen.



Radeberger Spielmannszug
gewinnt in Belgern


Bei hochsommerlichen Temperaturen kämpfte unser Spielmannszug am vergangenen Wochen-
ende bei der 20. Landesmeisterschaft in Belgern um den begehrten Titel des Sachsenmeisters. Eine jahrelange freundschaftliche Verbindung zwischen den einzelnen Spielmannszügen und der sportlich-musikalische Vergleich charakterisiert den jährlichen Höhepunkt der Veranstal-
tung.
Am Samstag gewannen bei den Erwachsenen die Radeberger Spielleute und Sonntag er-
kämpften die Kinder zum 15. Mal den Titel, so dass Radeberg dieses Jahr das Double feiern konnte. Mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad gingen die Kinder vor den musikbegeisterten Zuschauern in den Wettkampf und zeigten Nervenstärke. Trotz der hohen Temperaturen be-
hielten sie einen kühlen Kopf und gewannen mit „Ab in den Süden“ nicht nur die Herzen der Zuschauer, sondern auch die höchste Punktzahl der Jury. Lohn für das harte Training der letzten Wochen aber auch ein Dankeschön der Kinder an die Übungsleiter, Betreuer, Eltern und mitgereisten Fans.
An diesem Wochenende passte einfach alles für die Radeberger und so kann es jetzt nur heißen, die Ferien genießen und „Ab in den Süden“.
Text und Foto: Red.



  Copyright © 2006 - 2018 Impressum & Datenschutzerklärung webdestination cms
Anzeigen
Zur Seite: http://www.bierstadt-radeberg.de/_/shop/shop/index.php?rz=1