"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 10. Dezember 2009


Eins – zwei und weg!



Ein über 10 Jahre dauernder Leerstand, die marode Bausubstanz, die verkehrstechnische Lage und andere Faktoren führten im März diesen Jahres zu der Entscheidung, das erste Kulturhaus der damaligen DDR, das Radeberger „Maxim Gorki“, abzureißen und in eine öffentliche Grünfläche zu wandeln. Mittlerweile sind die Abrissarbeiten erfolgreich abge-
schlossen. Die Fläche wurde eingeebnet und es wurden Bäume angepflanzt und ein Rundweg angelegt. Die finanziellen Mittel für den Abriss und die Wiederbelebung der Fläche stammen zu 90% aus dem Brachflächenrevitalisierungsprogramm.

Seit ihrer Liquidation im Jahr 1992 stand die im Volksmund genannte Wellpappe leer, und auch alle Bemühungen um Investoren blieben erfolglos, so dass der Standort 17 Jahre lang dem Verfall preisgegeben war und aus der einstigen Papierfabrik ein Schandfleck wurde. Die Abrissarbeiten auf dem Gelände sind bereits fortgeschritten. Die Gebäude der ehemaligen Ratsherrenmühle, zu DDR-Zeiten VEB Polypack/Reißfasern, sind verschwunden, so dass sich nach dem Abtransport des Schuttes und bei gutem Wetter demnächst die Einebnung und Modellierung des Geländes anschließen dürfte. Der im hinteren Teil befindliche Baumbestand soll, so weit es die Arbeiten erlauben, erhalten bleiben, wodurch ein parkähnlicher Charakter entsteht.

Vielen Radebergern und Radebergerinnen sind sie bekannt, die Ruinen an der Einfahrt von der Hauptstraße in die Dr.-Wilhelm-Külz-Straße. Ein unschöner Anblick und mittlerweile auch ein Sicherheitsrisiko. Am 14. Dezember beginnen die Abrissarbeiten der beiden baufälligen Gebäude Nr. 13 und 14. Die Kosten hierfür belaufen sich auf ca. 80.000 Euro. Aufgrund der angedachten Nachnutzung der frei werdenden Fläche beläuft sich die Förderung aus dem Brachflächenrevitalisierungsprogramm auf 75% (60.000 Euro). 25% (20.000 Euro) der für den Abriss notwendigen finanziellen Mittel werden von der Stadt Radeberg getragen. Unter der Maßgabe günstiger Witterungsverhältnisse ist die Fertigstellung des Abrissvorhabens für den April 2010 angedacht.

1972 erbaut, stellte die Hans-Beimler-POS vorläufig den letzten Schulbau in Radeberg bis zur politischen Wende dar. Von 1992 bis zum Jahr 2000 beherbergte der Plattenbau dann das Kernstück des Radeberger Gymnasiums. Langfristig konnte jedoch auch in diesem Fall keine weitere Nutzung realisiert werden, so dass der Stadtrat den Abriss beschloss. Die Arbeiten dazu werden im März 2010 beginnen. Baumfällarbeiten im Vorfeld sorgen für die nötige Bau-
freiheit. Finanziert wird der Abriss zu 90% (450.000 Euro) aus den Mitteln des Brachflächen-
revitalisierungsprogramms sowie zu 10% (50.000 Euro) aus Eigenmitteln der Stadt Radeberg. Als Folgenutzung ist eine Grünfläche mit Ersatzpflanzungen am Waldrand geplant.
Text und Fotos: Red.



Leserfoto-Wettbewerb


Durch die vielfältigen Möglichkeiten, welche gerade die digitale Fotografie bietet, wird wesentlich mehr fotografiert. Und bei diesen Gelegenheiten entsteht so manch ein Schnappschuss oder Traumfoto, welches es bestimmt wert ist, auch einmal allen unseren Lesern zu zeigen. Und wenn es dafür auch noch etwas zu gewinnen gibt, dann ist die Freude umso größer.
Also senden oder schicken Sie uns Ihr ausgewähltes Digitalfoto oder einen Fotoabzug in A5 (keine Tintenstrahl- oder Laserausdrucke) zu den folgenden Motivthemen
– Radeberg und Umgebung – Urlaub – Tierfoto – Pflanzenfoto – Sport
Bitte senden Sie nur maximal ein Foto je Thema an die Redaktion.
Die Papierfotos auf der Rückseite bitte mit Name, Anschrift und Titel beschriften und bei Digitalfotos den Namen in die Datei einfügen und im Format TIF oder JPG.
Fotoeinsendungen: per Mail an: zeitung@die-radeberger.de und per Post an: die Radeberger Heimatzeitung, Oberstr. 16a, 01454 Radeberg
Gewinner des Monats
Einmal im Monat wählt dann die Redaktion der Heimatzeitung aus allen Einsendungen unter Ausschluss des Rechtsweges das schönste Foto des Monats.
Je nach Originalvorlage des Fotos erhält der Gewinner ein Poster bis zu einer maximalen Größe einer Seitenkante von 60 Zentimeter seines Fotos.
Einverständniserklärung

Alle Verlagsmitarbeiter sind vom Wettbewerb ausgeschlossen. Der Einsender der Fotos muss auch der Urheber des Fotos sein. Mit der Einsendung der Fotos zu dem Wettbewerb ist der Einsender mit der Veröffentlichung und Vervielfältigung einverstanden.
Ihre Redaktion
Silvia Großmann aus Seifersdorf sandte uns
ein Leserfoto zum Thema Urlaub.
"Wir waren im Sommer in Uttendorf (Österreich)
auf einer Pferde-Alm von unserer Vermieterin.
Wir hatten einen herrlichen Ausblick
auf die Alpen, wie man sehen kann."




  Copyright © 2006 - 2018 Impressum & Datenschutzerklärung webdestination cms
Anzeigen
Zur Seite: http://www.bierstadt-radeberg.de/_/shop/shop/index.php?rz=1