"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 2. September 2010


Brandschutzplan konsequent umgesetzt


Den Stolz und die Freude konnte man den Feuerwehrkameraden und -kameradinnen der Wehren Lomnitz, Seifersdorf und Wachau letzte Woche Mittwoch vorm Seifersdorfer Geräte-
haus ansehen, denn an diesem Tag erhielten sie gleich drei neue Einsatzfahrzeuge im Wert von 630 TEUR. Den einzigen traurigen Blick in der Runde hinterließ der alte rund 40-jährige Feuerwehr-ELLO. Und so ließ es sich Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich nicht neh-
men, der feierlichen Fahrzeugübergabe beizuwohnen und insbesondere den Kameraden und Kameradinnen für ihr Engagement zu danken, verbunden mit der Hoffnung, dass sie mit Hilfe der neuen Technik immer erfolgreich und gesund von den notwendigen Einsätzen zurückkeh-
ren mögen.
Diesem Wunsch folgend, erläuterte Wachaus Bür-
germeister Veit Künzelmann, dass die Gemeinde stolz darauf ist, den vor rund 5 Jahren partei-
übergreifend und einstimmig beschlossenen Brandschutzplan bis auf noch einige Kleinigkeiten erfüllt zu haben. „Insgesamt“, erklärte der zu-
ständige Kreisbrandmeister, „werden damit in diesem Jahr rund 5,2 Mio EUR in das Feuerwehr-
wesen des Landkreises Bautzen investiert.“ Und dass dies eine sinnvolle und notwendige Investition war und ist, haben nicht zuletzt die Ein-
sätze der Feuerwehren nach dem diesjährigen Tornado oder Hochwasser gezeigt.
Text + Fotos: Red.


Radeberg zeigt Gesicht gegen Rechts


Radeberger Bürgerinnen und Bürger gemeinsam mit den Linken, der Antifa, der SPD, den Grünen und dem Deutschen Gewerkschaftsbund setzten am Samstag in Radeberg ein klares Zeichen.
Rund 320 Menschen zogen friedlich und bunt vom Radeberger Bahnhof zum Markt und demonstrierten gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und rechtes Gedan-
kengut. Denn immer wieder versuchten Rechtsextremisten in der Vergangenheit, Einfluss auf die Stadt Radeberg und ihre Ge-
sellschaft zu nehmen. Jüngstes Beispiel war hier der Zwischenfall zum Radeberger Bierstadtfest, bei welchem sich rechte Jugendliche in den Festumzug dräng-
ten. Bereits vor diesem Zwischenfall hatte der Linken-Kreisrat Sven Scheidematel die Radeber-
ger Demonstration beantragt, für welche auch OB Lemm öffentlich in den Medien geworben hatte. In seiner Rede auf dem Radeberger Markt stellte der OB dann auch eindeutig klar: „Ja – wir haben in Radeberg ein Naziproblem und wir dürfen auf keinen Fall so tun, als gebe es das nicht und wegschauen.“ Erfreut äußerte sich OB Lemm auch, dass es gelungen war, so viele Menschen über Parteigrenzen hinweg für diese Demo zu mobilisieren und somit gegen rechts-
extreme Umtriebe in Radeberg ein öffentliches und nicht zu übersehendes Zeichen zu setzen. Aus Sicht der Polizei ist auch Dank der Präsenz der Sicherheitskräfte während der Demonstra-
tion und umfangreichen Kontrollen im Vorfeld die Veranstaltung friedlich verlaufen.
Text + Foto: Red.


Wettkämpfe – wie unter Highlandbedingungen


MÄNNER
1. Platz:
Andre Bonne

2. Platz:
Christoph Seltmann

3. Platz:
Martin Kuhne

FRAUEN
1. Platz:
Maria Walter

2. Platz:
Silvia Szarvas

3. Platz:
Katrin Schwarz

Die diesjährigen Wettkampfteilnehmer kämpften in den einzelnen Disziplinen teilweise unter erschwerten Bedingen, denn nicht nur der Rasen war relativ rutschig durch den Regen, son-
dern die Wurfgewichte versanken regelrecht im Schlamm und mussten von den Wettkampf-
helfern wieder herausgebuddelt werden.
Selbst nach einem massiven Regenguss, als schon über eine Wettkampfverkürzung nachge-
dacht wurde, waren sich die Wettkämpfer einig – „Wir ziehen durch, dies ist nun mal fast Hochlandwetter.“ Und so motivierte selbst Moderator DJ Olaf Umlauf im strömenden Regen mit seinen lustigen Sprüchen die Wettkämpfer und Zuschauer, bis ihm der Papphelm mit Hörnern fast aufweichte.
Auf einem kleineren Wettkampfgelände übten sich auch schon mal die Highlander von Morgen in ähnlichen Disziplinen wie die großen Vorbilder, allerdings waren hier die Gewichte eher ein Heusack oder ein mit wasser beschwerter Plastekanister.
Die diesjährigen Highlandgames wurden nicht nur von düsteren Regenwolken überzogen, sondern es verunglückte leider der Wettkämpfer Robby Wunderlich auf dem Weg zur Veran-
staltung tödlich. Deshalb fiel zum Schluss der Games die traditionelle „Arschparade“ aus und stattdessen legte der Veranstalter eine Schweigeminute ein.
Die Organisatoren der Highlandgames möchten sich an dieser Stelle nochmals bei allen Helfern/
Sponsoren, den Wettkämpfern, aber auch den Zuschauern für das „Durchhalten“ bei dem teilweise schaurigen Wetterverhältnissen bedanken.

Text und Fotos: Red.


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