"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 23. September 2010


FF Arnsdorf


Neues Feuerwehrhaus
feierlich übergeben


Letzten Samstag war es soweit. Nach einem Jahr Bauzeit konnten die Kameradinnen und Ka-
meraden der FF Arnsdorf ihr neues Feuerwehrhaus in Besitz nehmen. Dies entstand an der Kleinwolmsdorfer Straße in den Hallen eines ehemaligen Lebensmitteldiscounters. Als die Ge-
meinde Arnsdorf vor geraumer Zeit den Kameradinnen und Kameraden vorschlug, ihr neues Domizil in diesen Räumlichkeiten einzurichten, stimmten die Floriansjünger damals eher Zähne-
knirschend als erfreut zu. „Doch mittlerweile“, so der Arnsdorfer Wehrleiter, Herr Zimmermann zur feierlichen Übergabe, „ist aus dem Zähneknirschen ein breites Lachen geworden.“ Und so stehen den Arnsdorfer Feuerwehrleuten seit dem 18. September 2 Fahrzeughallen mit 3 Stell-
plätzen, neue Sanitäranlagen einschließlich Duschen, Umkleideräume, Teeküche, Versamm-
lungsräume für die aktive Wehr und die Jugendfeuerwehr, Archiv- und Werkstatträume sowie ein Büro für den Wehrleiter zur Verfügung. „Der Weg hierhin war jedoch nicht ganz einfach“
resümiert die Bürgermeisterin von Arnsdorf, Martina Angermann. Denn ursprünglich war im Jahr 2000 angedacht, einen Hof auf der Ober-
straße zum Feuerwehrdomizil auszubauen. Die Finanzkrise jedoch, in welche die Gemein-
de mittlerweile geraten war, machte den Plan zunichte. Auch die 2. und 3. Variante, die grundlegende Sanierung des Arnsdorfer Ge-
rätehauses bzw. der Erwerb einer Halle am Markt zwecks Umbaus überstiegen die finan-
ziellen Möglichkeiten oder scheiterten an den Verkaufsgesprächen. Guter Rat war nun teuer. Letztendlich fiel im Jahr 2008 die Ent-
scheidung zum Kauf des Grundstückes an der Kleinwolmsdorfer Straße. Nach umfangreichen Planungen konnte der Startschuss für den Umbau des ehemaligen Discounters am
10. 09. 2009 erfolgen und fast auf den Tag genau nach einem Jahr der Schlüssel offiziell an den Wehrleiter, Herrn Zimmermann übergeben werden. Zu diesem offiziellen Akt war neben den Wehren der umliegenden Ortschaften auch eine Delegation der Partnerwehr aus Denzlingen erschienen. Insgesamt kosteten der Umbau und die Sanierung der neuen Feuerwehr 479.000 €, davon entfallen auf Grunderwerb 48.000 €, Ausstattung 21.000 €, reine Baukosten 277.000 € und auf die Planung 52.000 €. Die Förde-
rung durch das LRA Bautzen beläuft sich auf 343.000 €. Der Anteil der Gemeinde beträgt 136.000 €.
Abschließend wünschte Bürgermeisterin Angermann den Kameradinnen und Kameraden alles Gute, stets frohe Stunden in den Räumlichkeiten, den Mitgliedern der Wehr wenige Einsätze und immer eine gesunde Rückkehr in ihr neues Domizil.
Text und Fotos: Red.


2.000 Euro für Radeberger Tafel


Nachdem sich die Radeberger Tafel bereits im Jahr 2009 über eine finanzielle Spende von der Gemeinde Wachau freuen konnte, war Bürgermeister Veit Künzelmann nunmehr am 16. September persönlich in den Räumlichkei-
ten der Radeberger Tafel erschienen. Im Ge-
päck des Gemeindeoberhauptes: Ein Spen-
denscheck der Gemeinde Wachau über 2.000 EUR. „ Es ist meiner Gemeinde und auch mir ganz persönlich ein wichtiges Anliegen, die Radeberger Tafel zu unterstützen“, erzählt Künzelmann. Wohl wissend, dass auch Bür-
gerinnen und Bürger aus den Ortschaften Wachau, Seifersdorf und Lomnitz zu den Bedürftigen bzw. zu den Hilfeempfängern zählen. Und so ist es auch durchaus verständlich, dass der Bür-
germeister das Geld zweckgebunden für die Radeberger Tafel überweisen wird. „Sicherlich“, so fügt er an, „2.000 EUR sind ein Tropfen auf den heißen Stein, aber ich möchte sicherstel-
len, dass dieser Tropfen auch unseren Hilfebedürftigen vor Ort zu Gute kommt.“ Frau Uhlig hingegen, die Leiterin des Hauses, weiß bereits jetzt schon, was mit dem Geld geschehen soll. „Es wird mit in die Sanierung unseres Gebäudes einfließen“, weiß sie zu berichten und freut sich über die Spende. Denn derzeit wird das Gebäude der Radeberger Tafel auf Vordermann gebracht. Neben einer wärmegedämmten Fassade und komplett neuer Elektrik werden auch die einzelnen Etagen des Hauses vorgerichtet und renoviert. Bürgermeister Künzelmann ist sich sicher: „Hier ist jeder Euro willkommen und unsere Spende auf jeden Fall in den richtigen Händen“, und gleich fügt er noch an, „es ist schon ganz schön traurig, wenn Deutschland als eines der reichsten Länder der Erde solche Einrichtungen wie die Tafeln nötig hat“.
Text und Foto: Red.


Erntedankfest in Wachau


Frühschoppen, Kinderreiten, Kletterwand oder Vogelschießen, vielseitig war das Programm, welches der Heimatverein Wachau vergangenes Wo-
chenende auf die Beine gestellt hatte. Einer der Höhepunkte in diesem Jahr war unter anderen die Modenschau.
Die Mädels der Funkengarde Lomnitz sorgten bei dieser dafür, dass trotz kühler Witterung das männliche Publikum nicht frieren soll-
te. Am Samstagabend sorgte DJ Olaf wieder für eine super Stimmung im Festzelt während die Li-
vemusiker „Onkel Tom und Huckleberry“ am Sonntag-
abend den Wachauern und ihren Gästen zum Abschluss noch mal richtig einheizten. Rundum wieder ein gelungenes Fest, mit jeder Menge Unterhaltung für jung und alt, so dass man sich jetzt wieder freuen darf, wenn es 2011 in Wachau wieder heißt, „Es ist Erntedankfest“.
Text und Foto: Red.


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