"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 11. November 2010


Klasse 4b der Grundschule Süd zu
Besuch in der Radeberger Zeitung


Turbulent ging es zu am dritten November in der Redaktion Ihrer Heimatzeitung „die Rade-
berger“. 25 Schülerinnen und Schüler der Klasse 4b der Grundschule Süd in Radeberg waren zu Gast und tauschten für ca. zwei Stunden die Schulbank gegen das Redaktions-
büro. Grund des außergewöhnlichen Besuches war die derzeit im Deutschunterricht behan-
delte Stoffeinheit „Medien überall“, bei der es inhaltlich um die Verbreitung von Informatio-
nen über Medien wie die Zeitung, aber auch um die Rechtschreibung und Grammatik geht. Nach einleitenden Worten des Geschäftsfüh-
rers Ingo Engemann zur Geschichte der Rade-
berger Heimatzeitung und zu den historischen Arbeitsweisen im Zeitungssatz ging es dann in zwei Gruppen an die moderne Technik. Fragen, wie zum Beispiel: Wie kommt der Text in die Zeitung, woher kommen die amtlichen Informationen oder was macht ein Redakteur? bekamen die Schülerinnen und Schüler geduldig von Herrn Engemann und Herrn Kloske erklärt.

Zu staunenden Gesichtern und lautem Geläch-
ter kam es dann, als den Kindern die Möglich-
keiten der modernen Fotobearbeitung am Computer demonstriert wurden. Ein drittes Auge oder ein zweiter Kopf, alles kein Problem am Rechner, wenn man weiß, wie’s funktio-
niert. Besonders interessant dürfte dieser Be-
such auch für Kinder der Schülerzeitung „Coo-
le Schule“ der GS Süd gewesen sei. Denn was liegt näher, als sich in einem Redaktionsbüro ein paar Tricks und Tipps für die eigene Schü-
lerzeitung abzuschauen und wer weiß, viel-
leicht war unter den Grundschülern von heute auch schon der eine oder andere Redakteur von morgen dabei.
Text und Fotos: Red.


Keine Selbstverständlichkeit


Oft nimmt man viele Dinge in unserer Zeit als selbstverständlich hin. So nutzt der Neigungs-
kurs „Ein Blick ins All“ der Ernst-Rietschel-Mittelschule Pulsnitz seit vielen Jahren den Planeten-
wanderweg in Radeberg als Exkursionsziel.
Die Hinweisschilder zu den Planeten liefern die notwendigen Informationen, die Wege sind sicher und gepflegt. Bänke laden zum Verweilen ein und die schöne Natur des Hüttertals bie-
tet zu allem einen herrlichen Rahmen. In letzter Zeit steht sogar ein grünes Klassenzimmer zur Verfügung, das zum Abschluss der Exkursion genutzt werden darf.
Alles ordentlich und sauber. Natürlich weiß man schon, dass dafür auch ein gewisser Auf-
wand betrieben werden muss. Aber man macht sich darüber wenig Gedanken. Dieses Jahr aber wurde uns dieser Aufwand bewusst. Der Tornado wütete zu Pfingsten auch durch das Hüttertal. Lange war es unsicher, ob der Neigungskurs wie gewohnt im Herbst die Ex-
kursion starten konnte.

Frau Rädel (li.) und 2 Teilnehmer/Innen des Neigungskurses „Ein Blick ins All“ überreichen an Herrn Saupe
vom Hüttertalverein ihre Spende


Die Schäden waren erheblich, doch der Verein zur Erhaltung des Hüttertals und viele Helfer haben Enormes geleistet. Die Exkursion des Neigungskurses konnte stattfinden.
Und den Schülerinnen und Schülern sowie mir als Kursleiterin ist es ein Bedürfnis allen, die sich so für die Erhaltung der Natur im Hüttertal einsetzen, einmal Dank zu sagen. Außerdem wollen auch wir einen kleinen Beitrag dazu leisten. Die Schülerinnen und Schüler des Neigungskurses haben einen Kuchenbasar organisiert und spenden den Erlös von 75,- EUR zur Erhaltung des Planetenwanderweges. Denn sicher sind wir im nächsten Jahr wieder da und würden uns freuen, wenn einige neue Bäume wachsen.
M. Rädel – Kursleiterin


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