"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 18. November 2010


Zum elften Mal – Oberbürgermeister
vom Amtshocker gestoßen!


Der elfjährigen Tradition folgend, haben am 11.11. um 11.11 Uhr die Narren des Karnevals-
klubs Großerkmannsdorf e.V. 1967 wieder die Führung der Amts- und Regierungsgeschäfte der Ortschaft Großerkmannsdorf und der zugehörigen Vororte Radeberg, Ullersdorf und Liegau über-
nommen. Unter des Volkes Jubel musste sich Oberbürgermeister Lemm ergeben und den Rat-
hausschlüssel an den Ministerrat des Karnevals-
klubs übergeben. Gleiches Schicksal ereilte auch die Bürgermeisterin von Arnsdorf, Martina Anger-
mann (Foto rechts), sowie den Bürgermeister der Gemeinde Wachau, Veit Künzelmann Foto unten).
Hier waren es die Närrinnen und Narren der Kar-
nevalsclubs von Arnsdorf und Lomnitz, welche die Regentschaft und den goldenen Rathausschlüs-
sel übernahmen.
„Insgesamt“, so war es der historischen Rede vor dem Radeberger Rathaus zu entnehmen, „wird für vier Monate das tolle Treiben in den Amtsstu-
ben der Region Einzug halten, um danach, wie gewohnt, wieder dem Büroschlaf im Pantoffel-
schuh zu weichen.“ Alle Informationen und Pro-
gramme der Karnevalsvereine des Umlandes sowie ein großes Faschingsgewinnspiel finden
Sie in unserer Ausgabe 46.
Text: KKG/Red.; Fotos: Red.

Närrische Betrachtungen aus Erkse


Wenn ich so in die Runde schau – ich bin erfreut,
dass so zahlreich Ihr gekommen seid – Ihr Leut,
Seit Jahren begleitet Ihr uns bei Sonne, Regen oder Schnee,
und drum begrüß ich Euch mit dreifachem, lauten EKKA – EKKA – HE HE HE.

Zum elften Mal schon stürmten wir das Rathaus mit großem Trubel,
und Gerhard, Du – musst ergeben Dich unter des Volkes Jubel.
Den Schlüssel halt ich jetzt hier nach oben,
und ganz Radeberg tut dabei toben.

Doch als wir kamen, diesen Weg hier raus,
verschanzt Du Dich mit Deinem Gefolge in diesem Haus.
Mit Bonbons habt Ihr gekämpft – wie soeben,
Doch half es nichts, Ihr musstet Euch ergeben.

Das elfte Jahr nun schon – stoßen wir Dich vom Hocker,
und führen selbst die Amtsgeschäfte hier ganz locker.
Jetzt denkst Du ans Ausruhen und Faulenzen – ich habe es geahnt,
nein, nein, zum Erfüllungsgehilfen aller Pflichten wirst Du von mir benannt.

Denn wenn wir feiern unsere großen Feste hier,
so habt Ihr uns zu bewirten und das mit reichlich Bier.
Ich kann Euch sagen, wo es das Bier gibt und noch viel mehr,
Ihr müsst es nur holen und tragen dann hierher.

Um die Kosten dafür da mache ich mir keine Sorgen,
die Gelder kannst Du uns mit Deinem Superblitzer schnell besorgen.
Denn dieser Blitzer ist stets und immer jetzt bereit,
und wenn es vor den Schulen ist – vor allem zur Ferienzeit.

4 Monate soll es jetzt gehen – das tolle Treiben,
bis es sein wird wieder hier alles beim Alten.
Und Ihr – wie jetzt gewohnt – in aller Seelenruh,
Euren Büroschlaf haltet – im Pantoffelschuh.

Doch merk ich jetzt, die Zeit ist ran,
die Verkündung unseres Mottos ist jetzt dran.
Über Wichtiges sprach ich bereits hier,
auch dass es geht diesmal ums Radeberger Bier.

Und um Zahlen ging es in meiner Rede heut,
habt Ihr die 11 und 4 gemerkt Ihr Leut?
Zum elften Male stehen wir heute hier,
das närrische Treiben geht der Monate vier.

Was 4 mal 11 ist – will ich wissen – ohne Pardon,
denn wir Erksdorfer Narren gehen in die 44. Saison.
Und so will ich es verkünden auf dem Markte hier,
wie unser Motto verbindet – die 44 und das Bier.

Mit 4 mal 11 sind wir dabei, in der EKKA-Brauerei.


Und darauf ein dreifaches EKKA-EKKA.




Neuer Ortschaftsratsvorsitzender
von Liegau-Augustusbad gewählt


Nach dem unerwarteten Tod des ehemaligen Ortsvorstehers von Liegau-Augustusbad, Herrn Peter Adler, wählten am 10. Novem-
ber die Ortschaftsräte auf ihrer Sitzung nun ihr neues Oberhaupt. Ohne Gegenstimme wurde Jörg Hahmann in geheimer Wahl an die Spitze der Liegauer Räte gewählt. Erster Gratulant an diesem Abend war Oberbürgermeister Gerhard Lemm, welcher Ortsvor-
steher Hahmann in seinem Amt vereidigte und ihn zum Ehrenbe-
amten der Stadt Radeberg ernannte. In seiner kurzen Antritts-
rede bedankte sich der neue Ortsvorsteher für das ihm entge-
gengebrachte Vertrauen und erklärte, dass er gemeinsam mit den Räten von Liegau seine Kräfte und Bemühungen zum Wohl der Ortschaft und der Einwohner einsetzen werde. Als Stellver-
treter von Jörg Hahmann wurde an diesem Abend der Liegauer Herr Kühnapfel in einer Stichwahl ermittelt. Notwendig geworden war die Wahl, da Jörg Hah-
mann bisher als Stellvertreter von Peter Adler agierte. Mit seiner Wahl zum Ortschaftsrats-
vorsitzenden musste nun der Posten des Stellvertreters neu besetzt werden. Anfragen der Ortschaftsräte gab es an diesem Abend auch in Bezug auf das neue Feuerwehrgerätehaus der Liegauer Wehr bzw. wann das Gebäude seiner Bestimmung übergeben werden kann? Ein genauer Termin konnte hier jedoch noch nicht genannt werden, da, so OB Lemm, es eventuell noch Probleme bei der Abnahme des Gebäudes geben könnte. Anfang nächsten Jahres soll es jedoch so weit sein.

Teilsanierung Hauptstraße Liegau-Augustusbad


Diese könnte kommen, falls der Stadtrat Radeberg der Beschlussvorlage „Überplanmäßige Ausgabe in Höhe 304.000 EUR für die Teilsanierung Hauptstraße Liegau-Augustusbad“ zu-
stimmt. Im Vorfeld hatte der Ortschaftsrat von Liegau über diese Beschlussvorlage zu befinden und ohne Veto mit sieben Ja-Stimmen der Beschlussempfehlung für den Stadtrat zugestimmt. Im Detail heißt es hier:
Der Stadtrat beschließt eine überplanmäßige Ausgabe für das Jahr 2011 in Höhe von 304.000,- EUR zur Finanzierung der Teilsanierung der Hauptstraße Liegau-Augustusbad. Die Deckung erfolgt in Höhe von 9.000,- EUR aus Minderausgaben zum Ausbau des Gehweges Hauptstraße und 295.000,- EUR aus Fördermitteln aus dem Programm Integrierte Ländliche Entwicklung. Für den übrigen erforderlichen Eigenanteil in Höhe von 135.000,- EUR wird aus der durch den Stadtrat am 31.03.2010 beschlossenen Maßnahme Sanierung der Winterschäden Hauptstraße Liegau-Augustusbad ein Haushaltsrest für das Jahr 2011 bewilligt.
Im Gespräch mit dem Landratsamt Bautzen wurde die Möglichkeit einer Fördermittelbereitstel-
lung geprüft und als aussichtsreich bewertet. Das heißt, im Falle der Bereitstellung dieser Mit-
tel und der Zustimmung des Stadtrates könnte die Teilsanierung im Frühjahr 2011 beginnen.
Text + Foto: Red.


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