"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 2. Dezember 2010


Weihnachtsbaum
schwebt
auf den Markt


Pünktlich vor dem ersten Advent schwebte vorangegangene Woche der große Weih-
nachtsbaum am Kranhaken auf den Radeber-
ger Markt. Dieses Jahr stammt der Baum aus dem Garten des Grundstückes der Familie Herbst. Wie Herr Herbst zu dem Baum erzähl-
te, ist er rund 15 Me-
ter hoch und wurde einst vor 30 Jahren von Gelbgießermeis-
ter Erhard Mäschker aus einem Samen gezogen und ge-
pflanzt.
Gleich nach dem Weihnachtsbaum stattete auch schon mal der Weihnachtsmann dem Markt einen vorfristigen Besuch ab, sehr zur Freude einiger Kinder.                Text: Red., Fotos: Red. + Herbst


Herzlichen Dank fürs Ehrenamt


Zum Ende jeden Jahres ehrt Oberbürgermeister Gerhard Lemm verdienstvolle ehrenamtlich tätige Bürger unserer Stadt. In seiner Laudatio hob Lemm die Wichtigkeit des Ehrenamtes hervor und freute sich, dass in Radeberg sehr viele Bürgerinnen und Bürger engagiert in ihrer Freizeit in Vereinen, Organisationen oder Gruppen arbeiten.
Die ehrenamtliche Arbeit sei ein wichtiger Bestandteil der örtlichen Gemeinschaft und somit eine Voraussetzung für die Lebensqualität in der Stadt.
Die Ehrenurkunde der Stadt Radeberg erhielten am Montag vergangener Woche Helga Barthel (Foto unten) für ihr Engagement in der Seniorenarbeit und die Beratung von sozial schwachen Mitbürgern sowie Christoph Klaer (leider verhindert an diesem Abend) für seine Arbeit im Stadtrat.
Weiterhin ehrte der Bürgermeister verdienstvolle Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt, welche durch ihre Einsatzbereitschaft zur Sicherheit in unserer Stadt beitragen,
für 40 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr:
Wilfried Karsch, Manfred Stolle, Siegfried Pappritz,
Brunhilde Aderhold, Gerhard Aderhold (Foto oben v.l.n.r.)

für 30 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr:
Jens Büttner, Uwe Frank, Andreas Kluge, Mario Teschler, Dieter Schreiber
für 25 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr:
Holm Koch
für 20 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr:
Maik Wogan
für 10 Jahre aktiven Dienst bei der Feuerwehr:
Daniel Wolf, Maik Tobolla, Andreas Schüttoff.
Außerdem wurden die Sieger des Blumenschmuckwettbewerbes ausgezeichnet.
Blumenschmuckwettbewerb:
Margit Krieger und Familie Wagner


Biosaxony vor Ort in Radeberg


Der Verein Biosaxony, vertreten durch den Geschäftsfüh-
rer Hans-Jürgen Große (Foto re.), hat sich am vergange-
nen Donnerstag im Festsaal des Schlosses Klippenstein zu einer Vor-Ort-Veranstaltung getroffen. Initiiert wurde die Veranstaltung durch Marco Wagner, den Wirtschafts-
referenten der Stadt Radeberg.
Im Zentrum der Veranstaltung stand die Präsentation des Standortes durch den Oberbürgermeister Gerhard Lemm. Radeberg besticht dabei vor allem durch seine Infrastruk-
tur und sein vorhandenes Netzwerk von Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich. Drei Radeberger Firmen hatten im Anschluss daran die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen den aus ganz Sachsen angereisten Branchenvertretern zu präsentieren. Dr. Renken von Saxonia Medical (Foto li.) ging auf die 90-jährige Historie der Herstellung von Medizinprodukten in Radeberg ein und stellte die Dia-
lysatoren der neuesten Generation vor. Dr. Freitag-Stechl von der CUP Laboratorien Dr. Frei-
tag GmbH erläuterte das Konzept „Lab on Demand!“ seiner Firma, die stark in der Auftrags-
analytik von Pharmaka, Medizinprodukten und Trinkwasser ist. Zum Abschluss schilderte
Dr. Alexander Hoepping von der ABX GmbH die beeindruckende Entwicklung seines Unter-
nehmens. Er wurde in der anschließenden Diskussion nach den Gründen für die Ansiedlung von ABX im Jahre 1997 in Radeberg gefragt und gab eine einfache und auch im Hinblick
auf einen möglichen Hochtechnologie-Standort „Eschebachgelände“ richtungsweisende Antwort: „Der Standort Radeberg bot zu der Zeit für ABX die maßgeschneiderte Lösung zur Miete von Laboratorien.“
Es zeigt sich also, im Gegensatz zur Meinung von Herrn Saller, dem Eigentümer des „Eschebachgeländes“, sehr wohl, dass Investoren aus Zukunftsbranchen den Standort Radeberg mit großem Interesse betrachten und an einer guten Zukunft der Life-Science-Branche besteht kein Zweifel. Damit sie auch in Radeberg stattfindet, kommt es auf die richtigen Konzepte und die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten an!
Text und Fotos: Dr. Freitag-Stechl


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