"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 9. Dezember 2010



Vorfreude


von Dr. Gudrun Kafka

„Omi, wann kommt der Weihnachtsmann?“ Zwei Kulleraugen schau’n mich an
voll Ungeduld, mit bangem Schauern. „Wird es denn noch sehr lange dauern?“

„Mein Kind, er hat noch viel zu tun, kann nicht wie du im Bette ruh’n,
muss Päckchen packen, fleißig sein und Stiefel putzen obendrein.“

„Und wird er wohl die Rute schwingen? Ich werde ihm ein Liedchen singen,
da freut er sich gewiss ganz toll und haut mir nicht den Popo voll.“

„Ich will auch immer artig sein, nicht zanken und auch nicht laut schrei’n.“
„Ach ja“, seufzt da die Großmama, „wär’ doch der Weihnachtsmann schon da.“



Begrüßungsgeld für Wachaus Babys


Zum zweiten Mal in diesem Jahr verteilte Bürgermeister Veit Künzelmann an alle Wachauer Babys das sogenannte Begrüßungsgeld. Diesmal durften sich die Eltern freuen, deren Kinder im Zeitraum vom Juni bis Oktober 2010 das Licht der Welt erblickten. Im Rahmen eines kleinen Empfangs mit Kaffee und Plätzchen übergab der Bürgermeister am 01.12. sichtlich erfreut über den zahlreichen Nachwuchs, ein Blumenpräsent und einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Euro. Bereits im Juli dieses Jahres hatte Bürgermeister Künzelmann das von ihm ins Leben ge-
rufene Begrüßungsgeld verteilt und dabei versprochen, diese Geste der Gemeinde zu einer schönen Tradition ausbauen zu wollen.
Im Rahmen einer kleinen Ansprache beton-
te Veit Künzelmann, dass die Gemeinde auch künftig das ihr Mögliche unternehmen wird, um Wachau noch kinder- und famil-
ienfreundlicher zu gestalten. Künzelmann fügte wörtlich hinzu: „Unsere Kinder sind unsere Zukunft. Um aber diese Zukunft zu sichern, muss der Schwerpunkt unserer Arbeit in einer sinnvollen und nachhaltigen Familienpolitik liegen. Nur wenn es uns ge-
lingt, Familien nicht nur herzuholen, son-
dern sie auch dauerhaft hier zu halten, werden wir langfristig auch den demogra-
fischen Wandel, der sich noch immer in un-
serer Gemeinde vollzieht, aufhalten und möglicherweise sogar umkehren können. Gute Kinder- und Familienpolitik ist deshalb stets auch Generationenpolitik. Das heißt, dass wir nicht nur nachhaltige Lebens- und Arbeitsbe-
dingungen für Familien zu schaffen und weiter auszubauen haben, sondern auch den Aus-
gleich mit den älteren Generationen suchen müssen. Nur ein Wachau für alle Menschen, egal ob jung oder alt, kann ein Wachau mit Zukunft sein.“
Im Anschluss daran hatten die Eltern Gelegenheit, gegenseitig ins Gespräch zu kommen und untereinander Erfahrungen auszutauschen. Übrigens: Waren es im ersten Halbjahr 2010 die Jungen, die die Mehrheit der Neugeborenen in Wachau bildeten, sind diesmal die Mädchen in der Überzahl. Der Bürgermeister freut sich über diesen Nachwuchs und gratuliert den stolzen Eltern.
In diesem Sinne: Ein herzliches Willkommen in Wachau an Maris, Mariella, Edgar, Celina-Maxime, Willie, Charlotte, Alisha, Jill, Emma Pauline, Mia, Thevs, Lara, Finia, Simon, Annabell, Sascha und Savannah Leonie.
Text und Foto: Gemeinde Wachau


Rentiere bei Radeberger Einkaufsnacht


Zur mittlerweile 12. Einkaufsnacht hatten vergangene Woche Freitag ab 18.00 Uhr die Radeberger Gewer-
betreibenden in die Radeberger Alt-
stadt geladen. Rund 2.000 Besucher folgten, trotz klirrender Kälte und erstmalig auch jeder Menge Schnee, dieser Einladung und nutzten die Möglichkeit, im weihnachtlich ge-
schmückten Radeberg noch das eine oder andere Geschenk zu besorgen. Abgerundet wurde die Veranstaltung wieder durch ein interessantes Rahmenprogramm. So ging es zum Beispiel auf dem Markt mit der Drehleiter der Radeberger Feuerwehr für jedermann in luftige 28 Meter Höhe, zu einem wunderschönen Rundblick über das verschneite Radeberg. Zur Freude aller kleineren Besucher zog dann auch noch ein „Rentier“ gemütlich mit dem Nikolaus seines Weges und verteilte kleine Präsente.
Text und Foto: Red.

Getarnte Weihnachts-
männer in Leppersdorf



Trotz klirrender Kälte kamen letzten Sonntag viele Besu-
cher auf den traditionellen Weihnachtsmarkt nach Lep-
persdorf. Die vielen fleißigen Helfer, getarnt als Weih-
nachtsmänner, sorgten im Kerzenschein mit weihnacht-
licher Musik, bei Glühwein, Stollen, Bratwurst und am Pfefferkuchen-Glücksrad für weihnachtliche Stimmung.
Text und Foto: Red.


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