"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 16. Dezember 2010



Der Weihnachtsmann


von Gerdi Fritzsche

Wer stapft da so sicher und doch eilig durch den Wald?
Das ist der liebe Weihnachtsmann,
der zu uns kommt, ob es warm ist oder kalt,
der jeden beschenken möchte und dann bald
wieder heimkehren wird in seinen Tann.

So will der liebe Weihnachtsmann schnell zu uns gelangen
und klopft mit seiner Faust an die Tür,
und die kleinen und selbst erwachsenen Leute bangen,
ob sie wohl Geschenke vom Weihnachtsmann empfangen,
und sicher bekommt dieser auch einen Dank dafür.

Die Kleinen wollen eifrig ihre eingeübten Lieder singen,
und der Weihnachtsmann hört ihnen freudig zu
in Erwartung, die Mamas möchten ihm etwas Warmes bringen,
denn die Papas tun so, als stünden sie über allen Dingen,
und danach hat der liebe Weihnachtsmann endlich seine Ruh’!




Neuauflage Radeberger Unternehmerstammtisch


Rund 30 lokale Unternehmer waren am 8. Dezember zur Neuauflage des Radeberger Unternehmerstamm-
tisches im Festsaal des Schlosses Klippenstein erschie-
nen. Eingeladen hatte hierzu die Stadt Radeberg, im Speziellen der Wirtschaftsreferent der Großen Kreis-
stadt, Herr Marco Wagner. In seinen einleitenden Wor-
ten gab OB Lemm seinem Wunsch den Ausdruck, dass diese Neuauflage zu einer fest etablierten Veranstal-
tungsreihe in Radeberg werden möge.

Im Gespräch: Der Wirtschaftsreferent
der Stadt Radeberg, Marco Wagner (li.),
und der Referent dieses Abends, Axel Frech (re.).


Zentrales Thema des ersten Stammtisches war das vom Lions-Club Radeberg übernommene Projekt Schule – Wirtschaft. Hier war es gelungen Herrn Axel Frech, Geschäftsführer der Rade-
berger Exportbierbrauerei, als Referenten für diesen Abend zu gewinnen. Eindrucksvoll schil-
derte Herr Frech der Radeberger Unternehmerschaft, wie sich in Radeberg bzw. in Sachsen die derzeitige Situation auf dem Gebiet des Fachkräftebedarfes gestaltet. So war unter anderem zu erfahren, dass die Zahl der Schulabgänger stetig sinkt. Sind im Jahr 2009 noch 1,6 Bewer-
ber auf einen Ausbildungsplatz zu verzeichnen gewesen, so werden es 2010 nur 1,3 und 2015 gar nur 0,8 sein. Andererseits sind bereits heute bei der Besetzung der Ausbildungsplätze qualitativ beachtliche Diskrepanzen zu verzeichnen. Die Folge: eine hohe Ausbildungsabbre-
cherquote.
Übergeben wurden an diesem Abend auch zwei Spenden für das Projekt Schule – Wirtschaft.
Dr. Karl-Heinz Freitag (2.v.re.) von CUP Laboratorien übergab einen Scheck in Höhe von 750 Euro an die Lionsfreunde Dr. Dieter Walter (li.), Axel Frech (2.v.l.) und Detlev Dauphin (re.). Eine zweite Spende erhielt die Arbeitsgruppe von Dr. Schwenke. Dieser hatte die Einnahmen (rund 315 Euro) aus seinem Vortrag „In 80 Tagen um die Welt“ dem Projekt zur Verfügung gestellt.

Genau an dieser Stelle wird das Brückenprojekt Schule – Wirtschaft nun eingreifen. So wird die Projektgruppe unter anderem lokale Unternehmen akquirieren und diese mit den Radeberger Schulen zusammenführen. „Radeberg“, so Axel Frech weiterführend, „liegt im Speckgürtel von Dresden und wir haben hier Spitzenarbeitsplätze für Spitzenarbeitskräfte. Jedoch müssen die Auszubildenden auch genügend aufgeklärt und vorbereitet werden über die Inhalte und Anfo-
rderungen der jeweiligen Berufe. Das Ziel ist es, Jugendliche in die richtigen Ausbildungen zu bringen und diese auch später, als ausgebildete Fachkräfte, an die Unternehmen zu binden und in Radeberg zu halten. Erfreulich ist, dass sich bereits zu diesem ersten Stammtisch spon-
tan acht Unternehmen an der Zusammenarbeit mit den Lions-Freunden interessiert gezeigt haben.
Dass auch die Radeberger Schulen Interesse an dem Projekt haben, zeigte die Anwesenheit der Schulleiter/in Frau Hobohm (Pestalozzi MS) und von Herrn Thomas (Ludwig-Richter MS). Bedauerlicherweise blieb jedoch die Leitung des Radeberger Gymnasiums dieser Veranstal-
tung fern. Nach der Vorstellung dieses Projektes folgte in lockerer Atmosphäre ein Erfahrungs- und Gedankenaustausch der Unternehmer. Aufgrund des positiven Echos auf die Neuauflage des Stammtisches ist es angedacht, diese Veranstaltung viertel- bis halbjährig mit jeweils einem zentralen Themen-Schwerpunkt, in dem sich möglichst viele Unternehmer wiederfinden sollen, fortzuführen.
Text und Fotos: Red.


Seifersdorfer Thal e.V. erhält Förder-
mittel zur Beseitigung der Tornado-
schäden


Der Wirbelsturm von Pfingstmontag. In vielen Landstrichen hat er gewütet. Allein im Seifers-
dorfer Tal sind auf über 120 ha Tausende Kubikmeter Windbruch entstanden. Um sich persön-
lich ein Bild von den Schäden und den Aufräumarbeiten zu machen, besuchte Ende Juli diesen Jahres der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich das Naherholungsgebiet zwischen Dresden und Wachau und stellte unter anderem die Hilfe der Sächsischen Staatsregierung in Aussicht. MP Tillich damals wörtlich: „Besondere Situationen erfordern besondere Anforde-
rungen.“
Ministerpräsident Stanislaw Tillich (li.) übergibt den Bescheid über Landesfördermittel in Höhe von rund 170.000 Euro an Frau Franz (re.) vom projektverantwortlichen Seifersdorfer Thal e.V. und Herrn Professor Hardtke (mitte) vom Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V.
Am 9. Dezember war der sächsische Ministerpräsident nun wieder zu Gast in Seifersdorf und konnte dem projektverantwortlichen Seifersdorfer Thal e.V. und dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e.V. einen Bescheid über Landesfördermittel in Höhe von rund 170.000 Euro zur Beseitigung der Tornadoschäden im Seifersdorfer Tal übergeben. „Die Übergabe“, so die Infor-
mation aus der Sächsischen Staatskanzlei, „bildet den vorläufigen Schlusspunkt der Maßnah-
men der Sächsischen Staatsregierung zur Beseitigung der Schäden, der die Menschen in der Region so unvermutet getroffen hat.“ „Dank des tatkräftigen Anpackens der Mitarbeiter des Staatsbetriebes Sachsenforst und der Landestalsperrenverwaltung sowie der Menschen vor Ort konnten die Schäden fast vollständig beseitigt werden“, so Ministerpräsident Tillich. „Auch wenn die Arbeiten noch bis ins Jahr 2011 andauern, könne doch schon heute eine positive Bilanz der Schadensbewältigung gezogen werden.“
Text und Foto: Red.


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