"die Radeberger" Heimatzeitung - Archiv



Onlineausgabe vom 24. Dezember 2010


Frohe Weihnachten


und einen guten Rutsch in’s neue Jahr 2011





Weihnachtsgrüße der Bürgermeister


Stadt Radeberg


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

in wenigen Tagen geht ein turbulentes Jahr zu Ende. Vor allem die extremen Wetterkapriolen stellten uns alle immer wieder vor neue Herausforderungen. Tornado, Hochwasser und nun die starken Schneefälle waren und sind zu meistern.

Besonders beansprucht sind in solchen Situationen unsere Frei-
willigen Feuerwehren. Für ihren Einsatz gilt den Kameradinnen und Kameraden mein besonderer Dank. Mit der Übergabe eines neuen Mannschaftstransportwagens in Ullersdorf, modernen Helmen für alle Aktiven und dem Bau eines neuen Feuerwehr-
gerätehauses in Liegau-Augustusbad schaffen wir kontinuierlich bessere Voraussetzungen für unsere Wehren.

Die Betreuung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen stand auch in diesem Jahr ganz vorn. So konnten der Erweiterungsbau des Hortes Süd übergeben und am Anbau in der Kindertagesstätte „Max und Moritz“ Richtfest begangen werden. In der Ludwig-Richter-Mittel-
schule wurde die Sanierung der Turnhalle abgeschlossen und an der Grundschule Stadtmitte ein Turnhallenneubau begonnen.

Im Rahmen der Brachflächenrevitalisierung fand der Abriss der ehemaligen Schule an der Waldstraße und von Gebäuden an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße statt. Dies sind weitere Schritte zur Verschönerung unserer Stadt. Im Tiefbau erfolgte die Sanierung das Robert-Blum-Weges und der Bau des Regenüberlaufbeckens an der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße.

Dass unsere Stadt ein guter Standort für Wirtschaftsunternehmen ist, bewiesen im letzen Jahr eine Vielzahl an Firmenjubiläen. Stellvertretend möchte ich die Firmen Prettl Elektonik, Brähmig Fluidautomation und Ehrlich Sicherheitstechnik nennen. Aber auch unsere städtische Woh-
nungsbaugesellschaft feierte ihr 40-jähriges Jubiläum. Eine rege Bautätigkeit im Gewerbege-
biet Pillnitzer Straße lässt uns positiv in das nächste Jahr blicken.

Doch nicht nur unsere Firmen, sondern ebenso unsere Vereine organisierten, feierten und begeisterten mit ihrer Vereinarbeit. Deshalb ist es mir ein besonderes Bedürfnis, allen ehren-
amtlich Tätigen in Vereinen, Organisationen, Feuerwehren oder dem hilfreichen Nachbarn an dieser Stelle zu danken. Ohne ihr Engagement wäre unsere Stadt nicht so schön, wie sie heute ist.

Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest
und einen guten Start in das Jahr 2011

Ihr Gerhard Lemm – Oberbürgermeister


Gemeinde Arnsdorf


Liebe Einwohnerinnen und Einwohner in Arnsdorf, Fischbach, Kleinwolmsdorf und Wallroda,

nicht nur der Blick in den Kalender, sondern diesmal auch der Blick aus dem Fenster macht uns allen deutlich – das Jahr neigt sich dem Ende zu. Deshalb werfen wir auch einen Blick zurück und nehmen die Zeit zum Anlass, innezuhalten und gedanklich noch einmal durch das Jahr zu gehen.

Das Jahr 2010 war für unsere Gemeinde alles andere als ein „be-
schauliches Jahr“, viel ist passiert. Wir konnten eine Reihe von Baumaßnahmen durchführen – so ging der 2. Abschnitt des P+R-
Platzes in Betrieb, die Feuerwehr Arnsdorf und der Bauhof konnten ihr neues Domizil in der Kleinwolmsdorfer Straße beziehen, die Bauarbeiten an der Grundschule wurden fortgeführt, die Sanierung unserer beiden Gemeindehäuser wurde in Angriff genommen und die Außensanierung der Trauerhalle ist auch bald abgeschlossen.

Aber auch Wetterunbilden machten um uns keinen Bogen. So suchte uns im vergangenen Frühjahr ein Tornado heim, dem im August und im September mehrere Hochwasserereignisse folgten. Leider waren davon auch einige Einwohner unserer Ortsteile und die Kindertages-
stätte Fischbach betroffen. Es entstanden einige Sachschäden, die aber Dank vieler einzelner Helfer ziemlich schnell beseitigt waren.
An dieser Stelle sei den Kameraden unserer freiwilligen Feuerwehren, die auch im Landkreis Katastrophenhilfe leisteten, und den Mitarbeitern des Bauhofes herzlich für ihren Einsatz gedankt.

Auch unsere Bürger und Gewerbetreibenden trugen dazu bei, dass wir auf ein kurzweiliges Jahr zurückblicken können. So entstand die erste Arnsdorfer Bürgersolaranlage auf dem Dach von Feuerwehr und Bauhof Arnsdorf und auch auf anderen Hallendächern Arnsdorfer Firmen. In manchen Firmen konnten Kurzarbeiterregelungen aufgehoben werden und viele Firmen haben volle Auftragsbücher.

Das Vereinsleben war rege und vielschichtig wie auch in den vergangenen Jahren. Durch un-
ermüdliche ehrenamtliche Arbeit entstand ein buntes Bild von Vereins- und Dorffesten. Gerade jetzt in der sogenannten „5. Jahreszeit“ erinnern wir uns auch gern an weithin bekannte Karnevalsveranstaltungen.

Zurzeit widmen sich die Vertreter der Partei „die LINKE“ dem Thema „Gemeindegebietsreform“, was von der Presse gern aufgegriffen wird. Dazu möchte ich Ihnen mitteilen, dass die Mitglie-
der des Gemeinderates mehrfach Diskussionen zu diesem Thema geführt haben und einmütig zu dem Ergebnis gekommen sind,
dass wir zurzeit keine Notwendigkeit sehen, intensiv über eine Gemeindevereinigung nachzu-
denken. So lange uns kein Gesetz, eine äußerst schlechte Finanzlage oder mangelnde Ver-
waltungsarbeit zu einer „Eingemeindung“ zwingen, solange wollen wir unsere Eigenständig-
keit bewahren. Als Gemeinde insgesamt verfügen wir über eine gut entwickelte Infrastruktur mit mehreren Einzelhandelseinrichtungen, dem Sächsischen Krankenhaus, Ärzten, Apotheke und Kindertagesstätten sowie die Grundschule. Sollte in der weiteren Zukunft eine Entschei-
dung getroffen werden müssen, dann werden wir die Meinung der Bürger vorher in Bürgerversammlungen diskutieren.

Nicht alles, was wir uns in der Gemeinde vorgenommen hatten, haben wir geschafft. So gilt es, Begonnenes fertig zu stellen wie die Trauerhalle, die Grundschule und den Gartenwegab-
schnitt in Kleinwolmsdorf oder den Teilabriss des Gebäudes Friedensstr. 1 in Wallroda. Auch das Kulturhaus Fischbach und die Turnhalle Wallroda werden im Jahr 2011 in unserem Aufga-
benkatalog stehen. Dann werden wir uns den Herausforderungen, die das neue Jahr an uns hat, mit neuer Kraft stellen.

Jetzt aber hoffe ich, dass wir alle die notwendige Ruhe finden können, um in den Familien ein besinnliches und friedliches Weihnachtsfest feiern zu können.

Dafür und für das kommende Jahr wünsche ich Ihnen alles Gute, Gesundheit und Wohlergehen.

Herzliche Grüße
Ihre Martina Angermann


Gemeinde Wachau


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Wachau,

das Jahr 2010 neigt sich dem Ende und ich möchte diese Gele-
genheit nutzen, um ein wenig Rückschau zu halten.

Das Jahr 2010 war geprägt von vielen schönen und positiven Ereignissen – aber auch von Naturkatastrophen, die es zu meistern galt.
Es war aber auch ein wirtschaftlich gutes Jahr. Vor allem haben unsere Unternehmen die Wirtschaftskrise weitestgehend unbe-
schadet überstanden. Es zeigte sich auch, dass Wachau über eine solide Basis für wirtschaftliche Unternehmen verfügt und dass Unternehmen in unserer Gemeinde einen sicheren Standort haben.

Wachau hat die niedrigste Arbeitslosenquote im gesamten Freistaat Sachsen – darauf können wir stolz sein.

Natürlich hat die demografische Entwicklung auch vor Wachau nicht haltgemacht. Aber wir können positiv in die Zukunft blicken, da unsere Statistik jährlich wieder mehr Geburten als Sterbefälle verzeichnet. In diesem Zusammenhag war es mir in diesem Jahr eine besondere Freude, an 38 Neugeborene und deren Eltern eine Begrüßungsprämie in Höhe von 50,- EUR übergeben zu können.

Wir werden auch weiterhin durch vorausschauende Investitionsentscheidungen unsere Kin-
dereinrichtungen zukunftssicher machen, damit sich junge Familien in unserer Gemeinde auch in Zukunft wohlfühlen und vor allem eine Perspektive bei uns sehen.

Die Gemeinde ist ebenso von einem intakten Vereinsleben geprägt. Zahlreiche Vereine berei-
chern und beleben Wachau durch viele kulturelle Veranstaltungen. Wir haben und wir werden auch zukünftig unsere Vereine finanziell und materiell unterstützen.

Ein besonderer Höhepunkt in unserer Gemeinde war in diesem Jahr die Übergabe von 3 neuen Feuerwehrfahrzeugen in Seifersdorf an die Wehren von Wachau, Leppersdorf und Lomnitz.
Zu diesem Anlass konnten wir auch unseren Herrn Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich und unseren Herrn Landrat Michael Harig begrüßen. Damit sind alle vier Ortswehren hervorragend ausgestattet und wir können sagen, dass wir unser Brandschutzbedarfskonzept umgesetzt und erfüllt haben.

Wie wichtig es ist, eine funktionierende Wehr zu haben, hat sich besonders in diesem Jahr bestätigt: 2 Hochwasserereignisse waren zu bewältigen und ein Tornado. Er stellte eine der schwersten Katastrophen dar, der sich unsere Freiwillige Feuerwehr jemals zu stellen hatte. An dieser Stelle möchte ich nochmals allen Kameradinnen und Kameraden sehr herzlich für ihre hervorragende Arbeit danken und für ihre Leistungen meine Anerkennung aussprechen.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr war die Festveranstaltung „20 Jahre Deutsche Ein-
heit“ im Volksheim Lomnitz am 12.10.2010. Der Festakt diente nicht nur dem Rückblick auf die letzten 20 Jahre, sondern sollte vor allem auch das Jetzt und das Hier in der Gemeinde Wa-
chau präsentieren. Gleichzeitig war diese Festveranstaltung ein Dankeschön an alle Bürger, die, durch ihr ehrenamtliches Engagement, unsere Gemeinde gut vorangebracht und mitge-
staltet haben. An diesem beeindruckenden Abend wurde erstmalig die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Wachau vergeben – diese ging an den Maler und Bildhauer, Herrn Werner Juza.

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger der Gemeinde Wachau, lassen Sie uns auch weiterhin gemeinsam die Zukunft lebenswert gestalten. Auch wenn wir nicht immer einer Meinung sind, sollte es stets für uns nur ein Ziel geben: das Wohl unserer Gemeinde zu sichern.

Ich wünsche Ihnen allen ein paar schöne und besinnliche Stunden in der Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und für das Jahr 2011 beste Gesundheit, viel Kraft und einen gesunden Optimismus.

Ihr Bürgermeister Veit Künzelmann



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